Warnemünde mit Kindern // Familienfreundlichkeit deluxe im Best Western Hanse Hotel

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*Offenlegung: wir wurden vom Best Western Hanse Hotel zu dieser Reise eingeladen, wofür wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Unsere Meinung und Erfahrungen erzählen wir hier unabhängig davon*

Kurze Auszeiten am Meer tanken den Akku wieder auf. Es ist ein Phänomen, aber das Meer macht etwas mit uns. War man vorher noch der gestressteste Mensch auf der Welt, kehrt sofort eine innere Ruhe ein, sobald man am Meer sitzt. Menschen die am Meer (oder zumindest am Wasser) leben, sind glücklicher und entspannter als alle anderen. Davon bin ich fest überzeugt.

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Seit wir Eltern von drei (kleinen) Kindern sind, sind wir oft gestresst. Müssen wir öfter als sonst unsere Akkus aufladen. Weil uns der Alltag mit Terminen, Jobs, Krankheiten und Chaosbewältigung sonst auffrisst. Um nicht durchzudrehen haben wir uns Anfang 2017 vorgenommen, so oft wie möglich ans Meer zu fahren. Und bisher haben wir das auch ganz gut hingekriegt.

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Unser Wochenende im kinderfreundlichen Best Western Hanse Hotel Warnemünde 

Nachdem wir Mitte des Jahres auf unserer Jugendherbergstour schon einmal Halt in Warnemünde gemacht hatten, verschlug es uns Ende des Jahres erneut dorthin. Diesmal ins Best Western Hanse Hotel direkt an der wunderschönen Strandpromenade. Hotels die zu einer Kette gehören werben ja oft und gern damit kinderfreundlich zu sein, obwohl das Kerngeschäft meist im Bereich Business- oder Wellnessreisen liegt. So auch das Best Western Hanse Hotel. Entsprechend gespannt waren wir, ob die Unterkunft hält, was sie verspricht.

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Auf den ersten Blick wirkt das Best Western Hanse Hotel von innen ein wenig „altbacken“. Die Einrichtung und das Konzept passen aber perfekt in diese Gegend. Wer es maritim und hanseatisch gediegen mag, der wird es hier lieben.

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Unser Zimmer ist sehr großzügig und gemütlich. Es gibt ein großes Schlafzimmer mit einem Doppelbett und zwei bereitgestellten Babybetten und einen Wohnraum mit Sofa, Schreibtisch, kleinem Balkon und einer weiteren Schlafgelegenheit. Außerdem ein großzügiges Badezimmer.

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Viel Platz für uns Fünf! Besonders gefällt uns, dass wir – während die Kinder bereits schlummern – einfach die Tür schließen und noch Fernsehen oder Lesen können. Auf Wunsch stellt das Hotel auch gern Babyphon, Hocker und Kindertoilettensitze zur Verfügung. 

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Über die süßen Grüße vom Hotel im Zimmer freuen sich besonders die Kinder sehr 😊

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Nach Ankunft geht’s erstmal ins hauseigene Spielzimmer, dass praktischerweise direkt neben dem Restaurant liegt. Hier gibt es Bauklötze, eine Kletterwand, Puppen und Bücher. Genug also um die Kinder ein Stündchen zu beschäftigen.

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Hier sind Kinder wirklich willkommen!!  

Besonders auffällig ist die Kinderfreundlichkeit des Personals im Restaurant. Das haben wir leider auch schon ganz anders erlebt. Hier aber wird der beste Platz für uns gesucht und schnell zwei Kinderstühle, Malsachen und Kindersets gebracht. Die Kinder werden sogar selbst gefragt was sie essen möchten, ohne Umwege über Mama und Papa. Das zeigt: man begegnet ihnen auf Augenhöhe und sie werden ernst genommen, was ich richtig toll finde.

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Wir bestellen Fisch mit Kartoffelpüree für die Mäuse und eine Abendbrotplatte plus Salat für uns. Das Essen kommt zügig, ist lecker und sogar für die Kinder sehr nett angerichtet.

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Auch der nächste (und übernächste) Morgen beginnt mit einer Überraschung. Ein Tisch fürs Frühstück mit viel Platz und Kinderstühlen ist schon für uns reserviert, das Frühstücksbuffet lässt keine – wirklich gar keine – Wünsche offen und es gibt sogar ein extra Kinderbuffet, an dem sich schon die Allerkleinsten selbst bedienen können. Sowas lieben meine Kinder ja. Besonders die Zwillinge, die gerade ihre Hochphase des „Selba machen“ erreicht haben.

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Auch beim Frühstück ist der Service supernett. Selbst als der Floh eine volle Kanne Kaffee auf der weißen Tischdecke entleert, wird das Malheur mit netten Worten und einem Lächeln schnell beseitigt.

Warnemünde Strand – Life is better at the beach

Das üppige Frühstück hält eigentlich fast bis zum Abend satt, aber für unternehmungslustige Familien bietet das Best Western Hanse Hotel einen zusätzlichen – wirklich tollen Service an. Für nur 5 Euro pro Person, wird auf Wunsch eine Lunchbox mit allerlei Leckereien vom Frühstücksbuffet gefüllt, die man bequem auf geplante Ausflüge mitnehmen kann. Da hat jemand wirklich mitgedacht!!!

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Ich fühle mich so wohl: ich könnte stundenlang sitzen und gemütlich frühstücken, noch ein bis drei Milchkaffee und den einen oder anderen Prosecco trinken. Leider sehen die Kinder das anders. Die wollen nämlich raus. Also dick einpacken, schnell ein paar Sachen zusammensuchen und erstmal ans Meer. 

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In der Hotelhalle des Hotels statten wir uns noch mit kostenlosem Kaffee und Tee to go (toll!!) aus, dann entern wir den Strand.

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Wir setzen uns in den Sand, buddeln, genießen die klare Ostseeluft und werfen Steinchen ins Meer. Viel mehr braucht es eigentlich gar nicht um glücklich zu sein.

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Keine Zeit für Langeweile bei Karls Erlebnisdorf in Rövershagen 

Am Nachmittag haben wir den Kindern einen Besuch bei Karls Erlebnisdorf in Rövershagen versprochen.

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Wir kennen ja bereits einige Karls Erdbeerhöfe, die meisten bieten ein großes Angebot auf überschaubarer Fläche, aber dieser hier ist wirklich riesig, riesig, riesig. Entsprechend viel gibt es zu sehen und zu erleben und man kann hier locker den ganzen Tag verbringen.

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Die Kinder bleiben schon auf dem Parkplatz staunenden vor den riesengroßen Rutschen stehen. Die sind allerdings erst ab 4 Jahren erlaubt. Also erklimmen nur der Papa und die Motte den Rutschturm und sausen in einem Affenzahn hinunter. Beide sind begeistert!!

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Der Eintritt auf allen Karls Erdbeerhöfen ist frei – so auch hier. Allerdings müssen viele Attraktionen extra bezahlt werden.

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Deshalb lohnt sich eine Tageskarte für 12 Euro – da sind dann alle kostenpflichtigen Aktivitäten schon mit drin. So muss man nicht abwägen was die Kinder machen dürfen und man hat das Geld schon nach wenigen Attraktionen wieder raus.   

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Ich rate Euch: guckt Euch vorher auf der Übersichtskarte an, was Ihr unbedingt machen wollt, alles werdet Ihr an einem Tag eh nicht schaffen, und es gibt ein paar echte Highlights, die Ihr auf keinen Fall verpassen solltet. Die Kartoffelsackrutsche zum Beispiel. Oder den Indoor-Kletterparcours in luftiger Höhe.

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Aber Ihr könnt auch Keramik bemalen, in der Schatzhöhle nach Edelsteinen suchen…

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…im Tobeland indoor oder auf den vielen Abenteuerspielplätzen outdoor toben, beim Marmelade kochen und der Bonbonherstellung zuschauen…

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…eine Runde auf der Traktorbahn… 

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…oder im fliegenden Kuhstall drehen, durchs Maislabyrinth irren, die Tiere im Streichelzoo besuchen…

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…Fische streicheln im Aquarium, eine Heuschlacht veranstalten und, und, und…  

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Eigentlich gibt es an jeder Ecke etwas zu sehen und auszuprobieren. Nehmt Euch also viiiieel Zeit mit. Unsere Kinder jedenfalls blieben alle paar Meter stehen, entsprechend langsam ging es voran. Unser persönliches Highlight war wie immer die Kartoffelsackrutsche. Die macht richtig Laune und nimmt ordentlich Speed auf.

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Überrascht waren wir außerdem über den Wagemut der Motte, die ohne Furcht und mit ziemlicher Entschlossenheit den meterhohen Kletterparcour erklomm.

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Sogar mein Mann, der mit oben war, war schwer beeindruckt. Er selbst meinte nämlich danach: war ganz schön hoch – viel höher als es aussieht.  

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Lecker essen kann man bei Karls übrigens auch. Es gibt zig verschiedene Restaurants mit großer Auswahl. 

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Mama allein mit zwei Cocktails

Als wir den Hof verlassen ist es draußen schon dunkel und der Papa klagt über Bauchschmerzen.

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Wir holen uns auf dem Rückweg noch ein kleines Abendbrot fürs Zimmer und essen dann ausnahmsweise alle im Schlafanzug, eingekuschelt unter der Decke vor dem Fernseher. Ich selbst habe als Kind solche Ausnahmen geliebt und weiß, dass auch meine Kinder das toll finden.

Nachdem die Kinder im Bett liegen holen der Mann und ich uns einen Cocktail an der Hotelbar, den der Mann dann aufgrund seiner anhaltenden Magenschmerzen doch nicht trinkt. Bleibt mehr für mich. Der Cocktail ist superlecker, aber allein trinken macht irgendwie auch keinen Spaß. Also gehen wir früh ins Bett, was sich im Laufe der Nacht als Glücksfall entpuppt. Denn um kurz nach Mitternacht fängt die Motte an zu spucken. Es bleibt zwar bei dem einen Mal, ich tue allerdings kaum noch ein Auge zu für den Rest der Nacht.

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Am nächsten Morgen geht es allen wieder gut. Die Motte und der Papa bedienen sich reichlich am Frühstücksbuffet – von Übelkeit oder Schmerzen keine Spur mehr. Draußen ist es grau in grau, aber bevor wir die Heimfahrt antreten wollen wir noch zur Seehund-Forschungsstation. Also packen wir unsere Sachen zusammen, checken aus und fahren Richtung Hohe Düne. Unterwegs beginnt es zu regnen, zuerst nur wenig, dann immer stärker. Wir stapfen durch den Regen und sind pitschenass, als wir an der Seehundstation ankommen.

Reinfall im Regen: die Seehund-Forschungsstation / Marine Science Center

Im Nachhinein ärgern wir uns ziemlich, denn der Besuch dort hat sich nicht wirklich gelohnt. Es ist (für das was geboten wird) sehr teuer, bei Regen defintiv eine blöde Idee, denn die Station ist nur teilweise überdacht und so richtig viel sehen kann man auch nicht. Die Seehunde schwimmen in einem großen Becken, hin und wieder taucht auch einer auf, aber wahnsinnig spektakulär ist das nicht. Dazu kommt, dass meine Kinder vom Personal aufgefordert werden leiser zu sein, als sie mehrfach hocherfreut „da, da“ rufen als ein Seehund aus dem Wasser auftaucht.

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Das kenne ich von vielen Seehundstationen deutlich anders. Natürlich geht es nicht primär darum den Tieren nahe zu kommen. Aber in der Regel erfährt man in Seehundstationen auch Wissenswertes zu den Tieren, kann die Tiere eventuell sogar unter Wasser beobachten. Hier hatten wir aber eher den Eindruck, dass wir als Besucher unerwünscht sind. Dabei wirbt die Station auf einer großen Tafel sogar damit, dass man ein „persönliches Treffen“ und sogar Schwimmen und Tauchen mit den Tieren buchen kann. Allerdings kostet das relativ viel, ist aber sicher ein wirklich schönes Erlebnis. Zum einfach nur spontan vorbeikommen und gucken empfehlen wir es eher nicht.    

So endete unser Wochenende mal wieder ziemlich nass und grau. Trotzdem haben wir Warnemünde sehr in unser Herz geschlossen. Der Strand ist einfach einmalig schön, selten haben wir uns in einem Hotel so willkommen gefühlt wie im Best Western Hanse Hotel und die Ausflugsmöglichkeiten rund um Rostock / Warnemünde sind so zahlreich, dass wir noch viele, viele Besuche planen müssen, um sie alle zu erkunden.      

Dabei fällt mir auf: für dieses Jahr haben wir noch gar keinen Trip an die Ostsee geplant. Ups, ich glaub ich geh dann mal recherchieren…

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Wohin fahrt Ihr eigentlich am liebsten wenn Ihr an die Ostsee fahrt?? Und welche kinderfreundlichen Hotels rund um die Ostsee könnt Ihr empfehlen??

 

 

 

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Übrigens hat uns auf beiden Warnemünde-Reisen in diesem Jahr der zauberhafte Kinder-Reiseführer Biber Paul auf Reisen: Rostock-Warnemünde * von Daniela Gappa aus dem Verlag Biber & Butzemann begleitet. Die Kinder fanden es toll, dass sie anhand von vielen Bildern selbst auswählen konnten, was wir unternehmen. Die Ausflugsziele werden mit vielen Bildern aus Sicht des Biber Paul sehr kindgerecht vorgestellt und machen Lust aufs Nacherleben. Kann ich Euch sehr ans Herz legen, falls Ihr einen Urlaub in der Gegend plant.      

Ihr sucht noch mehr Urlaubstipps für Mecklenburg-Vorpommern? Dann schaut doch mal hier vorbei.   

 

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4 Comments

  • Küstenmami

    1. Februar 2018 at 19:24

    So ein toller, ausführlicher Bericht, vielen Dank dafür! Wir überlegen auch, mal in die Gegend zu reisen, um mal einen anderen Teil der Ostsee kennenzulernen. Da sind Deine Tipps sehr hilfreich!

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  • David

    4. Februar 2018 at 22:22

    Wir waren dieses Jahr im Familienhotel in Schenna und das hat auch sehr gut geklappt. Bin auch der Auffassung, dass auch Hotels kindergerecht sein können. Der Bericht hat mich jetzt auch inspiriert mal die Ostsee kennenzulernen, gerade weil sie auch nicht so wild ist… Evtl was für den Sommer 🙂

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