Jetzt mal ehrlich Mama…Heute zu Gast: Isa von „Lari Lara“ #malehrlichmama

Manchmal trifft man Mamis, die man auf Anhieb mag. Genauso ging es mir mit Isa als ich sie das erste Mal sah. Sie war mir gleich sympathisch, obwohl wir noch kein Wort gewechselt hatten. Als sie dann erzählte, dass sie zwei Kinder hat, gerade dabei sind ein Haus zu bauen und nebenbei auch noch Zeit findet zu bloggen, war ich echt beeindruckt. Ich finde es jetzt – mit einem Kind und ohne Haus – schon echt schwer mir Zeit für das Bloggen abzuknapsen.

Seitdem habe ich Isa noch ein paar Mal gesehen und freue mich dann immer sehr. Weil sie so herrlich normal, gar nicht abgehoben, lebensfroh und einfach nett ist. Und weil man mit ihr so toll erzählen kann. Und weil sie eine tolle Mama ist – aber lest selbst:

Über die Mama und den Blog

Bildrechte: Lari Lara

Bildrechte: Lari Lara

Bitte stelle Dich kurz vor und erzähle, was uns auf Deinem Blog erwartet

Mein Name ist Isa und ich wohne seit 3 Jahren im schönen Hamburg. Wir, das sind mein Mann und meine beiden Töchter – fast 1 Jahr und fast 5 Jahre.

Ich habe einen kleinen Familienblog „Lari Lara„, auf dem ich unseren alltäglichen Wahnsinn beschreibe und das teile, was mich als Mama beschäftigt. Was interessiert meine Kinder, was beschäftigt sie, wie läuft das Leben mit Kindern ab wenn beide berufstätig sind, welche Herausforderungen bringt es mit sich. Gewinnspiele, Verlosungen, Produkttests und Tipps und Tricks verstecken sich auch an und an in meinen Artikeln.

Mutter sein ist für mich…

Eine tägliche Herausforderung! Eine, die Spaß bringt, aber auch an manchen Tagen an die Substanz geht.

Wenn ich mal nervlich am Ende bin, dann tanke ich neue Kraft am besten bei…

…einem Glas Rotwein und gutem Essen! Neuerdings auch beim Pilates.

Jetzt mal ehrlich, liebe Isa…

Welche Eigenschaft als Mama kannst Du an Dir nicht ausstehen? Und welche magst Du ganz besonders?

Ich bin oft gereizt und dann wird es auch mal lauter. Das ärgert mich dann sofort.

Ich finde, ich gehe sehr liebevoll mit meinen Kindern um. Küsschen gibt es Unmengen am Tag, Umarmungen und Lob auch. Ich versuche meinen Kindern alles zu ermöglichen: Sport, Musik, Freunde treffen etc.

Bist Du Du spießiger geworden, seit Du Mama bist? Und wenn ja: in welchen Dingen?

Nein. Ich bin lockerer geworden. Unordnung? Staub? Das stört mich nicht mehr so wie ohne Kinder.

Wie bringen Dich Deine Kinder am schnellsten zur Weißglut? Welche Eigenschaften Deiner Kinder bringen Dich auf die Palme?

Weghören, nicht antworten. Ignoranz. Eine Eigenart, die meine Große seit ein paar Wochen an den Tag legt. Sie weiß genau, wenn sie etwas nicht möchte, dann macht sie es einfach nicht. Da könnte ich an die Decke springen.

Welcher ist der beste Ratschlag, den Du jemals als Mama bekommen hast? Und auf welchen hättest Du gern verzichtet?

Gute Ratschläge gibt es selten. Die meisten sind zwar gut gemeint, sind aber bei den eigenen Kindern nutzlos. Ich höre mir Ratschläge gerne an, entscheide oder prüfe dann aber selbst, inwieweit ich sie nutzen kann. Den blödesten Ratschlag hört man immer von der älteren Generation, wenn es z.B. um Schlafprobleme geht. „Lass das Kind doch mal schreien. Hat früher auch geholfen“. Das finde ich echt daneben.

Welche Sorte Eltern nervt Dich so richtig?

Helikopter-Eltern. Wie sollen Kinder denn lernen, was richtig oder falsch ist, wenn man dauernd neben ihnen steht? Lasst die Kinder doch auch mal „frei“. Auf Bäume klettern oder testen, wie sich ein kalter Bach an den Füßen anfühlt. Sie werden schon nicht runterfallen oder sich sofort erkälten.

Glaubst Du manchmal, dass Du eine schlechte Mama bist? Warum/in welcher Situation?

Ja, manchmal glaube ich das schon. Dann, wenn ich mir wünsche, mal Zeit für mich haben zu wollen. Dann kreisen Gedanken im Kopf herum, dass ich doch für die Kinder da sein muss.

Bildrechte: Lari Lara

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Was willst Du in der Erziehung Deiner Kinder auf keinen Fall so machen wie Deine Eltern? Und was auf jeden Fall genauso?

Viel haben meine Eltern nicht falsch gemacht. Meine Mutter war immer für uns da. Wir waren beim Sport und haben ein Musikinstrument gelernt. Waren oft im Urlaub und ich durfte immer Freunde mit nach Hause bringen. Ich wollte immer, dass meine Kinder um 12 Uhr zu Hause Mittagessen und ihre Mama haben. Jetzt, angekommen in der Realität, sieht es leider anders aus und sie sind in der Kita, weil wir beide arbeiten. Aber ich verzichte meinen Kindern zuliebe auf einen Vollzeitjob und damit auch auf ein Weiterkommen auf der Karriereleiter. Das ist schon ok.

Mit wem kommt das Kind dreckiger vom Spielplatz? Wer ist ängstlicher? Wer konsequenter? Wer sorgt eher für gesunde Ernährung: Mama oder Papa?

Dreckiger definitiv mit mir und die gesunde Ernährung liegt auch in meinem Aufgabengebiet. Papa ist aber nicht so ängstlich. Konsequent sind wir beide. Naja, vielleicht auch nicht immer *g*

Rechnest Du insgeheim manchmal zwischen Dir und Deinem Partner auf: so nach dem Motto: warum muss ich das eigentlich immer alles allein machen?

Klar! Oft. Total doof. Denn mein Mann geht Vollzeit arbeiten und kann deshalb gar nicht so viel mit den Kindern machen. Aber manchmal ärgert es mich schon, dass ich an alles denken muss. Ich habe auch immer 30 Stunden gearbeitet und ein Kind danach gehabt und trotzdem viel erledigt. Aber so ist das nun mal.

Die größte Lüge seit ich Mama bin ist…

Mamas haben Zeit, um Bücher zu lesen. Also bei mir funktioniert das nicht.

Was hast Du in der allerersten freien Zeit ohne Kind gemacht?

Lach – ich habe gerade meine allererste Zeit ohne Kinder, da die Kleine gerade in der Eingewöhnung steckt. Und ich beantworte endlich Deine schönen Fragen, Anna, die schon viel zu lange bei mir liegen.

Bildrechte: Lari Lara

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Was ist Familienglück für Dich (neben den allgemeingültigen Dingen wie Gesundheit o.ä.)?

Alle lachend auf der Wiese sitzen (oder sonst wo) und einfach das Gefühl von Zufriedenheit haben.

Wann hast Du Dir das letzte Mal die größten Sorgen um Deine Kinder gemacht?

Immer dann wenn Blut strömt. Die Große fällt auf die Nase, die Kleine fällt auf den Kopf. Das kann ich gar nicht verarbeiten…

Nenne eine Sache (materiell), die aus Deinem Mama-Alltag nicht mehr wegzudenken ist, weil sie den Alltag erleichtert, schöner macht etc., und die Du jeder Mama ans Herz legen möchtest.

Da muss ich aber lange überlegen… schwierig. Ich finde es toll, dass wir endlich einen Garten haben, in den die Kinder immer gehen können. Bälle für die Kleine stehen hoch im Kurs und bei der Großen ist ihr Himmelbett ein Segen. Sie schläft so gut darin.

Wenn Ihr ein ganzes Wochenende so viel Zeit und Geld hättet, wie Ihr wollt, was würdet Ihr machen/unternehmen?

Wir wären im Schwimmbad. Würden Eis essen. Pommes essen. Fanta trinken. Danach shoppen gehen und die Große würde sich unendlich viele Kleider aussuchen (Jeans sind nämlich total out). Eine Fahrradtour durch den Stadtpark und abends (ohne Baby) FROZEN schauen (zum x-ten Mal…).

Wenn Du Lust hast, hinterlasse hier noch den witzigsten “Kindermundspruch“  Deiner Kinder

„Mama, wenn ich groß bin möchte ich meine Schwester heiraten“

 

Ach liebe Isa, vielen Dank dass Du Dir die Zeit genommen hast meine Fragen zu beantworten, und dass obwohl die Zeit für uns Mamis ja eh´ immer schon knapp ist. Ich hoffe Du bleibst immer so wie Du bist.

Ihr wollt´noch mehr über Isa und Ihre Familie erfahren? Dann besucht sie auf jeden Fall bei facebook, Twitter, Instagram, google+ oder Pinterest.

Nächste Woche folgt an dieser Stelle das nächste Mama-Interview! Ihr habt auch Lust mitzumachen und Rede und Antwort zu stehen? Dann schickt mir eine kurze Mail an familiemotte@email.de – ich freu´ mich auf viele spannende Antworten…

Habt ein schönes Wochenende

Eure Anna

 

 

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