Internat der bösen Tiere (Die Prüfung, Band 1) – superspannender Auftakt der neuen Buchreihe von Gina Mayer

*Rezensionsexemplar / Werbung* Und schon wieder so eine Fantasy-Buchreihe, die uns von der ersten Seite an gepackt hat. Im Moment reiht sich hier ein Lese-Highlight an das andere – spannender Lesestoff für die trüben Tage im Herbst und Winter ist also auf jeden Fall gesichert. Bereit für eine richtig spannende Reise ins „Internat der bösen Tiere“ *? Dann los…

Internat der bösen Tiere Band 1: Die Prüfung – worum geht´s?

Noël ist sich sicher- er ist irgendwie anders als die anderen Kinder in seiner Schule. Ständig stolpert er von einem Schlamassel in den nächsten und richtige Freunde hat er auch nicht. Sogar seine Pflegeeltern, die ihn lieben und alles für ihn tun, sind ratlos. Karin seine Pflegemutter hat  das Gefühl dass er „irgendwie böse“ ist.

Als Noël mit seiner Klasse ins Skilager fährt wird er völlig überraschend von einem riesigen Bär angegriffen, der ihn töten will.Kurze Zeit später begegnet ihm auf dem Weg zur Schule ein bissiger Hund, der ihn auffordert zum Containerhafen zu gehen. Aber kann es wirklich sein, dass die Tiere per Gedankenübertragung mit Noёl sprechen, oder bildet er sich das nur ein? Am Containerhafen angekommen lockt ihn eine Ratte auf ein Containerschiff. Dort erfährt er, dass er auf das Internat der bösen Tiere auf den Geheimen Inseln gebracht werden soll. Aber was erwartet ihn dort? Stimmt es, dass sowohl Tiere als auch Menschen hier gemeinsam zur Schule gehen? Und warum wurde ausgerechnet er ausgewählt? Doch bevor Noël Antworten auf all´ seine Fragen bekommt muss er die Gedankensprache lernen und eine gefährliche Prüfung bestehen – und nicht nur das: ein anderer Junge kämpft ebenfalls um den einzigen Platz im Internat. Wird Noël stark genug sein um das Abenteuer zu bestehen?

Internat der bösen Tiere

Fesselnde Geschichte ab 10 Jahren  

Internatsgeschichten mit magischen Tieren oder fantastischen Wesen liegen voll im Trend. Und dennoch ist „Internat der bösen Tiere“ anders als all´ die anderen Bücher dieser Art. Denn hier tummeln sich keine niedlichen Tierchen, sondern gefräßige Haie, riesige Taranteln, giftige Schlangen und eklige Ratten. Auch der Leopard mit den blauen Eisaugen auf dem Cover spielt eine entscheidende Rolle.

Eben weil es sich um Tiere handelt, vor denen wir Menschen im ersten Moment Angst haben oder angeekelt sind, bleibt es eine ganze Weile ungewiss, ob und was die Tiere im Schilde führen. Wollen sie Noël töten oder ihm helfen? Wer ist sein Freund und wer sein Feind? Warum sind einige Tiere nett und andere greifen ihn scheinbar grundlos an?

Die Geschichte wird aus Sicht der durchaus sympathisch angelegten Hauptfigur Noël erzählt. Erst nach und nach erfährt man Noëls Geschichte – warum er nicht in der Lage ist ein inniges Verhältnis zu seinen Pflegeeltern aufzubauen und dass er darunter leidet seine leibliche Mutter nicht zu kennen. Im Laufe des Buches erfährt Noël Stück für Stück mehr über seine Herkunft – aber jedes weitere Detail gibt ihm (und uns Lesern) neue Rätsel auf.

Internat der bösen Tiere

So schafft es die Autorin Gina Mayer die Spannung hoch zu halten und sogar stetig anzuziehen. Die Handlung ist extrem fesselnd. Auf Noëls Reise zum Internat gibt es viele spannende Verfolgungsjagden, er wird scheinbar grundlos angegriffen und auch die Prüfung am Ende des Buchs hat es in sich. Und auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist: am Ende bleiben viele Fragen offen und wir sind mehr als gespannt wie es im zweiten Teil – der im Herbst erscheint – weitergeht.

Was ist eigentlich böse?

Besonders originell finde ich die Idee eine Geschichte über die vermeintlich „andersartigen“ Tiere und Menschen zu schreiben. Warum definieren wir Spinnen, Haie, Schlangen oder Raubkatzen als „böse“? Und warum finden wir zum Beispiel Delfine eigentlich süß?

Gina Mayer thematisiert gekonnt, dass es Menschen die scheinbar „anders“ sind, schwer in unserer Gesellschaft haben. Dabei hat jedes Lebewesen – egal ob Mensch oder Tier – eine einzigartige Fähigkeit.

Und so entpuppen sich auch die Bewohner der Geheimen Inseln nicht als grundsätzlich böse. Jedes Tier und jeder Mensch im Internat der bösen Tiere hat einen ganz eigenen Charakter. Und aufgrund ihrer Fähigkeiten lebt jedes auf einer der 5 Inseln. Nach der Aufnahmeprüfung wird man einer der Inseln zugeteilt. So landet man entweder bei den Jägern, den Spähern, den Hütern, den Heilern oder den Künstlern.

Das alles bietet viel Potenzial für spannende Fortsetzungen. Denn jede Insel wird im ersten Band nur kurz vorgestellt, wir erfahren lediglich warum das Internat der bösen Tiere auf den Geheimen Inseln gegründet wurden.

Internat der bösen Tiere

Internat der bösen Tiere: zum Vorlesen auch bereits früher geeignet   

Die Geschichte ist wie bereits angedeutet wirklich spannend und geheimnisvoll. Zum Selberlesen ist das empfohlene Alter von 10 Jahren daher denke ich passend gewählt. Zum Vorlesen eignet sich das Buch aber auch schon früher – vorausgesetzt Eure Kinder sind nicht zu ängstlich und können auch mit Themen wie der ersten Liebe schon umgehen.

Der Auftaktband zu „Internat der bösen Tiere“ * ist Gina Mayer zu 100% geglückt. Eine detailreiche und fantasievolle Inselwelt, Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, tolle Charaktere und viel Stoff für weitere Abenteuer. Wir freuen uns auf noch mehr böse Tiere im Herbst…

 

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