Alltag // Club Lingumi: weil man mit Englisch lernen nie früh genug starten kann…

*Werbung – dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Club Lingumi *

Wenn wir mit den Kindern ins Ausland reisen, fragt besonders die Motte sehr oft, welche Sprache Mama und Papa mit den anderen Menschen dort sprechen. Sie hat schon recht früh begriffen, dass nicht überall auf der Welt Deutsch gesprochen wird, und stellte dazu – mit wachsendem Alter – immer mehr Fragen.

lingumiplay-familiemotte-15.jpg

Auch ich hatte als Kind schon früh Interesse an der englischen Sprache und konnte es damals kaum erwarten endlich in die 5. Klasse zu kommen. Ja, Ihr habt richtig gehört. Damals begann man mit dem Erlernen einer Fremdsprache erst in der 5. Klasse.

Weil man nie früh genug starten kann…

Die Motte hat es da viel besser. Sie kam bereits im Kindergarten einmal pro Woche spielerisch mit Englisch in Berührung und das wird nun auch in der Vorschule fortgeführt. Englisch lernt man heute bereits in der Grundschule, was ich persönlich wirklich toll finde.

Kinder die zweisprachig aufwachsen lernen intuitiv von Beginn an zwei Sprachen. Das fasziniert mich immer wieder. Ist es nicht ein Wunder wie schnell und unkompliziert Kinder Wörter und Sätze in verschiedenen Sprachen verstehen und selbst anwenden können? Leider verlieren wir diese Fähigkeit mit der Zeit, weshalb man nie früh genug mit dem Lernen einer Fremdsprache beginnen kann. Denn je jünger Kinder sind, desto schneller lernen sie.

lingumiplay-familiemotte-16.jpg

lingumiplay-familiemotte-17.jpg

Neben der Stunde in der Vorschule spielt die Motte zu Hause neuerdings fast täglich mit der App Club Lingumi . Grundsätzlich bin ich Apps und digitalen Spielen gegenüber sehr skeptisch. Ich habe dazu eine sehr altmodische Einstellung. Statt vor dem Bildschirm zu sitzen, sollten Kinder draußen spielen, sich mit Gesellschaftsspielen, Büchern oder anderen kreativen Dingen beschäftigen.

lingumiplay-familiemotte-18.jpg

Aber Club Lingumi hat mich wirklich überzeugt. Warum das so ist und welche Erfahrungen wir mit der App und den dazugehörigen bunten Spielwürfeln gemacht haben, erzähle ich Euch heute.

lingumiplay-familiemotte-19.jpg

Spielerisch Englisch lernen mit Club Lingumi    

Club Lingumi ist eine App für Kinder ab 2 Jahren, die das frühe und spielerische Lernen der englischen Sprache ermöglicht. Die App ist erhältlich für iOS oder Android und kann aufs Tablet oder Smartphone geladen werden.

Gelernt werden kann nur mit der App oder in Kombination von App und Starterset. Das Starterset kostet € 49,99 und besteht aus einer Halterung für Smartphone bzw. Tablet, 4 bunten Schaumstoffwürfeln, einem Fortschrittposter und einem Aufkleberbogen.

Die Würfel unterscheiden sich nicht nur farblich, sondern weisen auch unterschiedliche Gesichtsausdrücke auf. Sie sind ganz weich und natürlich frei von Schadstoffen. Sie funktionieren ganz ohne Batterien oder Strom und können daher schon von ganz kleinen Kindern bespielt werden.

lingumiplay-familiemotte-20.jpg

Ich fand die Grafik der App anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Sie ist sehr farbenfroh, aber trotzdem simpel und klar. Mittlerweile denke ich: gerade weil sie so schlicht und einfach daherkommt und damit nichts vom Lernen der neuen Wörter ablenkt, ist sie perfekt! Die Motte war eh von der ersten Nutzung an total begeistert!

Wie spielt man mit Club Lingumi?

Nachdem man die App eingerichtet hat, gilt es Lerneinheiten zu absolvieren, bei denen man nach und nach neue englische Begriffe lernt. In Stage 1 werden ausschließlich Nomen vorgestellt. Man lernt die englischen Wörter für verschiedene Lebensmittel, Körperteile, Tiere usw.

lingumiplay-familiemotte-21.jpg

In Stage 2 kommen Verben und Adhektive hinzu und werden teilweise auch bereits mit den Wörtern aus Stage 1 kombiniert.

lingumiplay-familiemotte-22.jpg

Eine Lerneinheit dauert etwas 10 bis 15 Minuten und kann – wenn gewünscht – anschließend wiederholt werden. Die nächste Lerneinheit kann jedoch erst am Folgetag absolviert werden. Sie wird dann automatisch freigeschaltet.

Das macht aus zweierlei Gründen wirklich Sinn und zeigt, dass die Entwickler sich wirklich Gedanken gemacht haben. 1. ist die Dauer der Lerneinheit auf die Konzentrationsspanne der Kinder angepasst. Es gibt ausreichend Neues für einen Tag und die Kinder werden nicht überfordert. Das würde nämlich sicher schnell zu Lustlosigkeit und Frustration führen. Positiver Nebeneffekt: aufgrund der zeitlichen Begrenzung ist sichergestellt, dass die Zeit vor dem Bildschirm begrenzt bleibt.

Die Motte ist zwar häufig enttäuscht, dass die Lerneinheit schon zu Ende ist, aber so hat sie etwas, worauf sie sich am nächsten Tag freuen kann. Sie ist wahnsinnig wissbegierig und wiederholt eifrig die neuen Wörter, auch wenn es mit der Aussprache hin und wieder noch hapert. Aber darauf kommt es gar nicht so sehr an. Mir ist wichtig, dass sie Spaß am Englischlernen hat.

Und wofür sind die Würfel?

Club Lingumi kann man natürlich auch ohne die Würfel spielen. Die Würfel stellen lediglich eine Ergänzung dar und ermöglichen die Nutzung der App ohne den Bildschirm zu berühren. Und hier kommen die Würfel ins Spiel. Sie werden über die Kamera der App erkannt und fungieren so als eine Art Controller ohne den Touchscreen zu nutzen. Das kann man sich vorstellen wie bei einer Playstation.

lingumiplay-familiemotte-23.jpg

Auf dem Bildschirm erscheinen zum Beispiel alle vier Würfelsymbole. Jeder Würfel steht für ein bestimmtes Wort. Legt man den jeweils farbigen Würfel vor den Bildschirm wird das entsprechende Wort vorgesprochen. Die gehörten Wörter werden dann in der nächsten Runde abgefragt. Die App fragt dann „Where is…?“ und das Kind muss nun den Würfel dem das entsprechende Wort zugeordnet ist vor den Bildschirm platzieren.

lingumiplay-familiemotte-24.jpg

An die Aussprache der Wörter musste ich mich erst gewöhnen. Seit meinem halbjährigen USA-Aufenthalt spreche ich viele Worte  in der amerikanischen Version aus.

In der App erklingen die Worte sehr klar und deutlich in der britischen Aussprache. Sie werden mehrfach wiederholt um sicher zu gehen, dass die Kinder sich die Wörter gut einprägen können.

lingumiplay-familiemotte-25.jpg

Bei der ersten Nutzung der App war ich erstaunt, wie intuitiv die Motte sie nutzt. Sie begann sofort damit die Wörter nachzusprechen. Manchmal fragte sie bei mir nach, wiederholte nochmal und erzählte am nächsten Tag stolz, welche Wörter sie sich gemerkt hat. Für sie bedeutet das Spielen mit der App keine Anstrengung oder Pflicht. Sie nutzt sie gern und oft und es ist erstaunlich, wieviele englische Wörter sie sich in kürzester Zeit gemerkt hat.

Wie integrieren wir Club Lingumi in den Alltag?

Obwohl die Lerneinheiten kurz sind versuche ich der Motte beim Spielen mit Club Lingumi eine ruhige Atmosphäre zu schaffen. Die gibt es hier nur selten, denn wenn die Zwillinge durch die Wohnung toben geht es nur selten leise zu 🙂

Deshalb hat es sich zu einem kleinen Ritual entwickelt die Lingumi-Zeit kurz vor das Schlafengehen zu legen. Die Motte ist dann meist bereist im Schlafanzug, Zähne sind geputzt und im Anschluss an das Spielen mit der App gibt es dann noch eine Gute-Nacht-Geschichte. Das klappt eigentlich täglich. Die Motte liebt diese kleine „Lernzeit“ und fordert sie selbst ein. An Tagen an denen sie sichtlich zu müde ist, weil der Tag sehr ereignisreich war, muss ich sie manchmal sogar geradezu überreden, mal eine Lingumi-Pause einzulegen.

lingumiplay-familiemotte-26.pg

Letzlich sind die Spielzeiten mit der App aber auch zu anderen Zeiten einfach in den Alltag zu integrieren. Man kann spontan eine neue Einheit lernen wenn gerade eine halbe Stunde Zeit ist. Und durch das geringe Zubehör kann Lingumi  auch perfekt mit auf Reisen gehen.

Übrigens bauen alle Lerneinheiten aufeinander auf. Die App registriert den Lernfortschritt der Kinder und passt sich so dem individuellen Tempo an. Durch die verschiedenen Schwierigkeitsstufen ist so gewährleistet, dass zum Beispiel ein 3-jähriges Kind ganz anders „spielen“ kann als ein 5-jähriges, und trotzdem beide Spaß daran haben.

lingumiplay-familiemotte-27.jpg

lingumiplay-familiemotte-28.jpg

Und Lingumi bietet noch mehr

Obwohl die App und die Würfel bereits Lernstoff für viele, viele Wochen und Monate bieten, gibt es ganz neu im Lingumi Shop noch viele weitere Zusatzprodukte, die in Kombination mit der App genutzt werden können. Sie sollen vor allem dazu dienen, das Gelernte offline im Alltag zu vertiefen. In den Activity Packs findet Ihr zum Beispiel weitere tolle Bastel- und Spielanregungen und mit den Jumbo Cards können die gelernten Worte immer wieder zwischendurch im Alltag angewendet werden.

Zusätzlich kann man sich in der Lingumi Familien Facebook-Gruppe mit anderen Eltern austauschen und auch aktiv einbringen. Denn natürlich lesen die Entwickler und Gründer von Club Lingumi hier mit. Man kann Verbesserungsvorschläge einbringen, Lob und Kritik äußern, anderen Eltern Tipps geben oder selbst Fragen stellen.

Alle Mitglieder der Gruppe erfahren immer als Erstes über Produktneuheiten und werden mittels Umfragen aktiv in die Planung neuer Spiele und Produkte einbezogen. Außerdem gibt es exklusiv nur hier immer wieder mal kleine Goodies (z.B. ein Memory Spiel zum Ausdrucken, Malvorlagen oder spezielle Verlosungen mit wirklich tollen Kooperationsshops).

Wer mit Club Lingumi spielt, sollte also unbedingt auch Teil der Lingumi Facebook-Community werden!

Macht Lernen mit Club Lingumi Sinn?

Diese Frage kann ich mit einem ganz überzeugten „JA“ beantworten. Trotz aller Skepsis kann ich diese App inklusive Starterpaket wirklich weiterempfehlen. Die bunten Würfel sorgen dafür, dass das Spiel nicht nur virtuell stattfindet, sondern auch real greifbar wird. So werden alle Sinne trainiert. Das Gesehene muss in Ruhe angehört, verstanden und nachgesprochen werden. Die Würfel regen zur Interaktion an.

Je älter die Kinder werden, desto weniger werden die Würfel eventuell gebraucht. Aber gerade für die ganz Kleinen ist das Geschehen auf dem Bildschirm ja noch abstrakt. Die Würfel hingegen vermitteln einen Wiedererkennungswert zum Anfassen und machen die App dadurch „greifbarer“.

Club Lingumi wurde übrigens aufgrund vieler wissenschaftlicher Studien und Forschungen und in Zusammenarbeit mit Experten entwickelt. Die „Erfinder“ von Club Lingumi sind mit viel Herzblut bei der Sache und das merkt man. Hier geht es nicht um eine grafisch perfekte, mit Entertainment überladene App, sondern wirklich darum, den Kindern eine fremde Sprache zu vermitteln. Club Lingumi konzentriert sich auf das Wesentliche und trifft damit genau den richtigen Nerv. Denn Kinder brauchen meist gar nicht viel um Spaß an einer Sache zu entwickeln.

Und ganz nebenbei haben auch wir Eltern Spaß. Denn dass es einfach unglaublich süß ist, seinen Kindern beim Nachsprechen der englischen Wörter zuzuhören muss ich wohl nicht betonen. Das zeigt mal wieder: Kinder wollen lernen, sie sind mit viel Enthusiasmus dabei, sehr wissbegierig und stolz, wenn sie das Gelernte auch im Alltag anwenden können. Wie immer können wir Erwachsenen uns davon öfter mal eine Scheibe abschneiden!

Club Lingumi

Jetzt bin ich auf Eure Erfahrungen gespannt. Kennt Ihr Club Lingumi? Wie findet Ihr die App? Ab wann haben Eure Kinder begonnen eine Fremdsprache zu lernen? 

Eure Anna

 

 

 

 

 

2 Comments

  • Sarah

    8. November 2017 at 22:18

    Hallo Anna,

    Danke für die tolle Vorstellung. Wir sind hier in NL sowieso sehr schnell dabei den Kids auch englisch beizubringen (hier werden Filme ja nicht synchronisiert 😂) und ich finde Medienpädagogik und Pädagogik mit Medien total wichtig. Ich werde mir den Beitrag mal pinnen, damit ich es wiederfinde, wenn wir so weit sind.

    Liebe Grüsse,

    Sarah

    Antworten
  • Julia Karrasch

    13. November 2017 at 10:19

    Oh wie toll! Ich liebäugel damit schon seit Längerem, konnte mich aber noch nicht so recht entscheiden… aber das wäre auch toll für Mia 😍

    Antworten

Schreibe einen Kommentar