Wenn Mama sich unvollständig fühlt…#Familiemachtglücklich

Mitte September war der Floh für zwei Tage im Krankenhaus – darüber hatte ich ja schon berichtet. Als mein Mann sich an diesem Morgen mit ihm aufmachte und ich – ebenfalls krank – mit der Minimotte zurückblieb – die große Motte war bereits in der Kita – hatte ich bereits damit gerechnet, dass er ggf. auch über Nacht bleiben muss.

Da es mir ja selbst so schlecht ging, war ich ganz froh als die Mutter der besten Kindergartenfreundin anbot, dass die Motte nach der Kita gern mit zu ihnen gehen könnte. So musste ich sie nicht abholen und sie war den Nachmittag versorgt und hatte sicher mehr Spaß als mit Mama zu Hause. Gegen Abend entschieden wir dann, dass die Motte auch bei ihrer Freundin übernachten darf und die Mama ihrer Freundin dann am nächsten Tag beide morgens in die Kita bringt.

Ich war gespannt ob die Motte das so mitmacht – sie wollte unbedingt bei ihrer Freundin übernachten – hatte aber bisher – außer bei Oma und Opa – noch nie woanders geschlafen. Aber sie fand es sogar so toll, dass sie mir seitdem ständig in den Ohren liegt, dass sie mal wieder dort übernachten will…

Aber zurück zum Thema: ich hatte also bis zum kommenden Mittag nur die Minimotte zu versorgen. Und obwohl ich das als sehr entlastend empfand – schließlich konnte ich viel schlafen und gesund werden – war die Wohnung seltsam leer so ohne Mann, den Floh und die Motte.

Gemeinsam lachen macht glücklich...

Gemeinsam lachen macht glücklich…

Und so sehr es manchmal Moment gibt, in denen ich mich weit weg sehne: an Tagen, an denen hier viel Geschrei ist, die Motte bockt und trotzt, ich zum 100sten Mal die selbe Geschichte vorlesen oder die selbe Frage beantworten muss oder der Tag einfach anstrengend war – ich habe an diesen 1,5 Tagen gemerkt, wie sehr mir das alles fehlt, wenn wir nicht vollständig sind. Wenn ein Teil unserer kleinen/großen Familie plötzlich nicht da ist.

Und genau daran merke ich: meine Familie ist mein größtes Glück. Ohne sie bin ich nicht komplett. Und trotz all den Wäschebergen, wachsenden To Do-Listen und der großen Herausforderung Alltag bin ich einfach glücklich. Darüber, dass ich drei gesunde, süße und wunderbare Kinder habe. Einen Ehemann für den unsere Familie ebenfalls an erster Stelle steht. Um zufrieden zu sein brauche ich keinen Luxus oder ein teures Auto. Ich brauche Menschen, bei denen ich ganz bei mir sein kann. So wie ich bin. Ich brauche das Gefühl in meinem Mann  einen verlässlichen Partner zu haben, der mir in guten aber auch stürmischen Zeiten immer zur Seite steht, mit dem ich über alles reden kann, der mich versteht und unterstützt in allem was ich tue.

Und ich brauche das strahlende Lächeln meiner Kinder, das Gefühl, wenn sich kleine Ärmchen um meinen Hals schlingen oder die Mäuse zufrieden und entspannt in meinem Arm liegen.

Denn genau dann, wenn wir alle zusammen sind – ob lachend, weinend, tobend, streitend, diskutierend oder kuschelnd – dann weiß ich: das ist alles was ich brauche – meine Familie macht mich glücklich.

Ich schicke Euch viele glückliche Grüße,

Eure Anna

Wollt Ihr wissen was mich noch glücklich macht? Dann schaut doch mal hier.

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