Wenn ich Superkräfte hätte…(Liebster-Award)

Nach ewiger Zeit habe ich es mal wieder geschafft eine Liebster Award-Nominierung zu verbloggen. In der Zwischenzeit wurde ich öfter mal mit einem Award bedacht, oft gibt es aber so viele andere Dinge über die ich gern schreiben möchte, dass keine Zeit blieb, die Fragen rund um den Liebster zu beantworten. Diesmal hat aber die liebe Nina vom Blog „Timbaru“ gleich unsere gesamte „Bloggerhausen“-Gemeinschaft nominiert, und da haben wir spontan entschlossen alle gemeinsam mitzumachen und unsere Beiträge genau heute zu veröffentlichen. So können wir uns alle an einem Tag quasi gegenseitig besuchen und durch die Antworten klicken. Und Ihr natürlich auch 🙂

Ich bin schon total gespannt, was meine „Bloggerhausen“-Kollegen so geantwortet haben, denn man lernt sich durch dieses Frage-Antwort-Spielchen ja immer ein bißchen besser kennen…

Danke Nina für die Nominierung und die spannenden Fragen, hat wirklich großen Spaß gemacht sie zu beantworten…

weaddit_liebster_award

1. Was macht Dir beim Bloggen am meisten Spaß?

Puh, irgendwie finde ich gleich die erste Frage ziemlich schwierig. Das Schreiben macht mir natürlich Spaß. Aber irgendwie ist das ja eine Grundvoraussetzung, oder? Ich glaube der Austausch unter Gleichgesinnten. Ich mag es, wenn andere meine Texte lesen und daraus ein Gedankenaustausch entsteht. Das darf gern auch gegensätzlich sein, solange es nicht persönlich beleidigend wird. Und es tut auch gut, wenn man sich Frust von der Seele schreibt und dann merkt: „hey, da gibt es noch ganz viele Mamis, die an der selben Front kämpfen und auch oft verzweifeln“

2. Gibt es etwas, was Du Dir für die Blogger-Szene wünschen würdest?

Ich hab´das ja schon oft betont: Neid und Mommy Wars liegen mir fern. Ich kann es einfach nicht verstehen, dass man anderen eine Einladung zum Blogger-Event oder eine tolle Kooperation neidet. Und ich finde auch, dass jede Familie ihr Ding so machen sollte wie es für sie passt. Ob ich das nun gut finde oder nicht. Weniger Missgunst, mehr Toleranz, immer gute Laune und eine stetig wachsende Vernetzung – das steht dann wohl ganz oben auf der Liste. Für mich ganz persönlich wünsche ich mir noch viel mehr liebe Blogger-Kollegen endlich mal persönlich zu treffen…

3. Bist Du ein „Einfach-drauf-los“-Blogger oder bloggst Du nach Plan?

Mal so, mal so. Bei Kooperationen habe ich oft einen festen Erscheinungstermin ausgemacht, da geht es also meist nach Plan. Oft verblogge ich aktuelle Dinge die mich gerade beschäftigen aber aus dem Bauch heraus ganz spontan. Viele Dinge würde ich gern verbloggen, komme aber nie dazu.

4. Ich fühle mich ja wie ein Twitter-Honk. Ich bin zwar bei Twitter, verstehe es aber nicht wirklich. Wie stehst Du zu den Social Media? Nutzt Du sie alle? Und vor allem verstehst Du sie alle?

Ich bin auch ein Twitter-Honk. Ich bin dort zwar angemeldet, aber irgendwie geht mir das zu schnell. Ich komme da gar nicht mit dem Lesen meiner Timeline hinterher. Und kann auch gar nicht alles kommentieren was ich gern würde. Soviel Zeit habe ich nicht. Außerdem bin ich ein sehr visueller Mensch, der gern Fotos anschaut. Die sind bei Twitter ja eher rar. Aber ich mag Twitter trotzdem irgendwie. Verstehe es bloß nicht.

Facebook nutze ich lieber ehrlich gesagt. Und ich würde behaupten, dass ich das auch ganz gut verstanden habe inzwischen…

Mehr soziale Medien nutze ich derzeit nicht. Dafür fehlt mir einfach die Zeit, denn all´diese Netzwerke machen ja nur Sinn, wenn man sie auch pflegt. Ich bin mit zweien da voll ausgelastet 🙂

5. Wie und wann findest Du Zeit zum Bloggen?

Im Moment nur wenn die Kinder schlafen. Und jede freie Minute zwischendurch. Da kommt es schon mal vor, dass ich an einem Beitrag mehrere Tage schreibe 🙂

6. Welchen Urlaubsort legst Du mir ans Herz?

Dänemark, Schweden und Kroatien. Bisher habe ich dort die allerschönsten Urlaube verlebt.

7. Wenn ich bei Dir zum Essen eingeladen wäre, auf was könnte ich mich freuen?

Da ich nicht die beste Köchin unter der Sonne bin und es gern unkompliziert mag: selbstgemachte Pizza. Da mache ich nämlich laut Familie, Freunden und meiner kleinen Tochter die Weltbeste 🙂

8. Ich mache mir gerade viele Gedanken über Deutschland. Was ist für Dich typisch deutsch?

Die Umständlichkeit der Behörden. Das man für alles zig Dokumente braucht. In mehrfacher Ausführung. Und dann trotzdem ewig auf etwas wartet, wenn man es dringend braucht.

9. Was magst Du an Deutschland und was evtl. nicht?

Wenn es politisch sein soll: ich glaube, dass die Bevölkerung Deutschlands – trotz der leider immer noch präsenten rechten Szene – inzwischen überwiegend sehr weltoffen und gastfreundlich geworden ist. Das sieht man vor allem immer dann, wenn wir ein internationales Event wie z.B. die Fußballweltmeisterschaft ausrichten. Aber auch in der aktuellen Flüchtlingsdebatte müssen wir uns nicht verstecken. Es gibt europäische Länder, die da deutlich negativer, mit sehr radikalen Methoden, auffallen. Den negativen Stimmungsmachern in unserem Land ist eine große Mehrheit von Menschen mit großem Herz und viel Solidarität gegenübergetreten. Die Flut an Menschen die helfen wollen und es auch aktiv tun, hat mich schon überwältigt. Insgesamt schäme ich mich nicht dafür Deutsche zu sein. Ich glaube wir können stolz darauf sein, dass wir es inzwischen geschafft haben, dass uns auch das Ausland so positiv wahrnimmt.

Ich mag nicht, dass die Politik sich in Sachen „Vereinbarkeit und Familie“ immer noch so schwer tut. Da müssen sich einfach noch viele Dinge ändern. Gerade erst kürzlich habe ich einen Gastbeitrag dazu geschrieben, warum ausreichend Betreuungsplätze dafür nicht genug sind. Die Skandinavier und Franzosen machen es vor. Insgesamt könnte Deutschland noch kinderfreundlicher werden.

Ganz allgemein liebe ich an Deutschland: das Essen, das wunderbare Brot (wer einmal eine ganze Weile im Ausland war, weiß wovon ich spreche), die Nord- und die Ostsee, die tollen Großstädte, dass wir schier unendliche Möglichkeiten haben…

10. Durch einen Unfall bekommst Du plötzlich Superkräfte. Welche sind das? Und wie lautet dann Dein Superheldenname?

Natürlich Supermom. Und meine Superkräfte wären: ich könnte Kinder dazu bringen, sich ohne Quengeln und Theater Anzuziehen, Zähne zu putzen und Haare zu waschen. Ich könnte volle Windeln im Nu in frische zaubern. Und mit einem Schnips würden Kinder einschlafen, wenn es Zeit dazu ist. Ach so, und den jammerigen „Ich will aber“-Ton, den meine Tochter derzeit in Dauerschleife von sich gibt, könnte ich so verändern, dass das Gegenüber nur ein ein fröhliches Singen wahrnimmt… 🙂

11. Dein Leben wird verfilmt. Wie wird der Film heißen?

Hihi, das ist leicht: „Die die nie Mama werden wollte und nun eine 3-fach Supermom ist 🙂 “

 

An dieser Stelle muss ich eigentlich einige Blogs nominieren und mir Fragen ausdenken. Nehmt es mir nicht übel, wenn ich auf eine Weiternominierung verzichte. So ziemlich jeder Blog hat den Award wahrscheinlich schon mal gehabt und ich bin im Moment sehr unkreativ darin mir spannende und witzige Fragen auszudenken.

Aber erzählt Ihr mir doch mal, welche Superkräfte Ihr gern hättet? Und wie Euer Film heißen würde?!…Das würde ich nämlich wirklich supergern mal wissen…

Ich wünsche Euch einen superschönen Samstagabend und einen sonnigen Sonntag!

Lasst es Euch gutgehen…

Eure Anna

 

2 Comments

  • Julia

    27. September 2015 at 23:08

    Hallo Anna, der Frage-Antwort-Bogen liest sich gut! Wie schön zu lesen, dass auch vielen anderen Müttern die Mama-Wars auf die Nerven gehen und dass jede Mama jede freie Minute nutzt. Kenne ich irgendwoher 🙂
    Liebe Grüße,
    Julia

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