Alltag // Von Laternenliedern, gruseligen Kürbisköpfen und einem Igel-Hotel…

In dieser Woche stand bei uns hier alles im Zeichen der wunderbaren Lichterfeste, die der Herbst zu bieten hat.

Letzten Samstag war endlich der – von der Motte lang ersehnte – Laternenlauf. Und heute dann also ihr erstes Halloween, an dem sie ganz aktiv teilgenommen hat…

Ich muss gestehen – ich liebe die Feste, die der Herbst zu bieten hat. Schon als Kind war „Laterne laufen“ und der „Laternenumzug“ etwas ganz Besonderes für mich. Jetzt, wo die Motte fast drei ist nimmt sie auch schon viel mehr bewusst wahr und nimmt mit unheimlich viel Freunde an allem teil. Und ich liebe es sie dabei zu begleiten. Ich werde immer wieder selbst zum Kind und erinnere mich daran, wie ich mich als Kind gefühlt habe. Wisst Ihr was ich meine? Das ist einfach unheimlich toll!

Aber ich lasse jetzt lieber mal unsere Bilder sprechen – los geht´s:

Die Motte war ganz stolz auf ihre Laterne und hat sie fast den ganzen Weg allein vor sich hergetragen.

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Überhaupt war ich erstaunt, dass sie tatsächlich fast die gesamte Stunde die der Laternenumzug dauerte gelaufen ist. Zwischendurch saß sie mal auf Papas Schulter – auch da die Laterne fest in der Hand – aber die meiste Zeit ist sie fleißig marschiert.

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Besonders fasziniert war sie auch von den vielen Feuerwehrautos, die hinter und vor dem Zug hergefahren sind und natürlich vom Spielmannszug. Bevor der Umzug losging, musste sie sich auch erst mal jede Trommel und jedes Instrument des Spielmannszug aus der Nähe ansehen.

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Als wir dann endlich am Ziel – am Feuerwehrhaus – angekommen waren, hat sie beim Abschlusslied des Spielmannszug auch nochmal laut mitgesungen. Das war so süß! Sie singt ja sowieso total gern und viel und liebt Musik. Am Feuerwehrhaus gab´s dann noch ein Würstchen vom Grill und eine frische Waffel, bevor wir uns dann gegen 21.00 Uhr wieder auf den Weg nach Hause gemacht haben. Obwohl die Motte extra einen Mittagsschlaf gemacht hatte, weil wir ja schon wussten, dass es abends länger wird, war sie dann doch ganz schön erledigt.

Als wir zu Hause angekommen waren, haben wir aus dem Augenwinkel noch ein Tier auf die Straßen huschen sehen. Zuerst war ich erschrocken und dachte, es ist eine Ratte, aber dafür war es nicht schnell genug. Also sind wir näher ran, und da saß ein kleiner Igel mitten auf der Straße. Den mussten wir dann natürlich noch retten.

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Die Motte war ganz aufgeregt. Papa Motte hat also die Handschuhe geholt und wir haben den Igel im Igel-Hotel in unserem Garten ausgesetzt.

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Witzigerweise hatte der kleine Nachbarsjunge mit seinem Papa genau an diesem Nachmittag ein Igel-Hotel im Garten gebaut – einen großen Laubhaufen mit einem kleinen Zaun drum herum und einem tollen selbst gemalten Schild. Und so konnte gleich der erste Bewohner dort einziehen. Ist das nicht toll?

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In dieser Woche wurde auch wieder fleißig gebastelt – diesmal wollten wir eigentlich Schmetterlingskarten mit buntem Transparentpapier bekleben, aber die Motte wollte die Karten lieber mit Filzstift bunt anmalen. Die süßen Vorlagen sind übrigens auch wieder aus dem Baker Ross– Bastelpaket…

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Und Kürbis schnitzen stand natürlich auch auf dem Programm. Da war die Motte auch sehr ausdauernd bei der Sache. Mit viel Hingabe hat sie ihren kleinen Kürbis ausgehöhlt…

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und später mit mir zusammen Augen, Nase und Mund ausgeschnitten.

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Das fertige Ergebnis (ohne Vorlage sondern frei aus der Hand gezeichnet und geschnitten) von Mottes kleinem Kürbis und Papa Mottes großem Kürbis seht ihr hier:

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Gestern hatten wir dann eine Kostüm-Party in der Kita und die Motte wollte unbedingt als Gespenst gehen. Das traf sich gut, so konnten wir das Kostüm gleich heute zu Halloween nochmal nutzen.

Heute ist die Maus dann zum ersten Mal mit den Nachbarskindern zusammen auf Süßigkeitenjagd gegangen. Ich war gespannt, ob sie das gut findet. Einige Kinder sind ja wirklich gruselig verkleidet. Aber was soll ich sagen: sie war voll bei der Sache und total begeistert. Jedes Mal wenn ich angedeutet habe, dass wir ja jetzt langsam nach Hause gehen könnten hat sie gerufen: „Nein, noch ein Haus!“

Und als wir schließlich wieder zu Hause waren hat sie mit der großen Süßigkeitenschüssel im Arm noch fleißig Süßigkeiten an die anderen Kinder verteilt, die noch vorbeikamen.

Sie sah sooo süß aus in ihrem Kostüm und mit der Gespenster-Schminke im Gesicht. Da ich sie hier ja gesichtslos halte, kann ich Euch leider keine Fotos zeigen…

Für heute verabschiede ich mich mit einem schaurig-schönen Gruß  und wünsche Euch allen noch: HAPPY HALLOWEEN und ein schönes Wochenende!

Ach so, und ich bin natürlich gespannt: welche Kostüme haben Eure Kinder dieses Jahr zu Halloween ausgewählt? Habt Ihr auch Kürbisse geschnitzt? Oder feiert Ihr Halloween gar nicht? Und sind bei Euch auch schon die Laternenumzüge gestartet?

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