Reise // Unser Wochenende im Martinhal Family Resort Cascais – Schockverliebt in Portugal (Teil 1)

Es gibt Orte, die findet man toll. Und dann gibt es Orte, in die ist man sofort verknallt. Genau das ist mir letztes Wochenende in Portugal passiert. Anlässlich des ersten Family Brand Events der Martinhal Family Hotels und Resorts waren wir von Donnerstag bis Sonntag erst im schönen Cascais und anschließend in Lissabon eingeladen. Und kaum dort  angekommen, war ich – bäm – schockverliebt! Fest steht: im nächsten Jahr steht Portugal defintiv nochmal auf unserer Reise-Liste.

Da wir unglaublich viel erlebt haben und das alles einen Post sprengen würde, teile ich meinen Bericht in zwei Teile. Heute erzähle ich Euch vom Event, dem Martinhal Family Resort Cascais und der wunderschönen portugiesischen Küste nahe Lissabon. Im nächsten Artikel erfahrt Ihr dann was wir in Lissabon erlebt haben.

Garten

Ankunft im Martinhal Family Resort Cascais 

Los ging es für die Motte und mich am Donnerstag. Wir sind mitten in der Nacht aufgestanden, denn unser Flieger nach Lissabon ging bereits um 6.00 Uhr in der Früh. So waren wir aber auch bereits gegen Mittag in Cascais. Bei strömendem Regen wohlgemerkt. Regen? In Portugal? Das hatten wir uns irgendwie anders vorgestellt. Kurz nachdem wir aber unsere Villa (ja, Ihr hört richtig – Villa!) bezogen hatten und erstmal staunend jede Ecke unserer luxuriösen Unterkunft erkundet hatten, riss der Himmel auf und die Sonne ließ sich blicken. Wir konnten also in aller Ruhe das gesamte Gelände des Hotels entdecken – der perfekte Einstieg in unser wunderschönes Mama-Motte-Portugal-Wochenende.

Gelände

Das Martinhal  Family Resort in Cascais liegt ca. 25 Autominuten von Lissabon entfernt an der Küste und bietet alles was Kinder UND Eltern sich wünschen. Die Besitzer der Martinhal Family Resorts, Roman und Chitra Stern, sind selbst Eltern von vier Kindern und wollten ein Hotelkonzept schaffen, dass Luxus und Kinderfreundlichkeit auf sehr angenehme Art und Weise vereint. Eltern sollen in den Genuss kommen, Ihren Cappuccino „still with the foam on it“ zu genießen, während gleichzeitig gut für die Kinder gesorgt ist. Und genau dieses Bild trifft es so gut, oder? Denn wollen wir nicht genau das im Urlaub?

Garten 1

Das Gelände ist überschaubar groß, alles ist wunderbar hell in klarem-schlichten und dennoch luxuriösem Design gestaltet. Aber nie so luxuriös, dass man Sorge haben könnte, die Kinder dürften nichts anfassen.

Die Unterkunft: der absolute Wahnsinn! 

Unsere Villa war mit allem ausgestattet was Kinder brauchen: Hocker im Badezimmer, Töpfchen, Babybadewanne, Babybettchen, Rausfallschutz an den Elternbetten, Treppenschutz oben UND unten (ein riesengroßes Lob dafür!!) und Hochstühlen. Lediglich einen Windeleimer habe ich vermisst, was aber nicht weiter wild war.

Martinhal Family Resort Cascais

Trotzdem wurde auch an viel Luxus für die Eltern gedacht: eine supergemütliche Sofalandschaft, eine perfekt ausgestattete Küche mit Sitzecke, eine loungige Terrasse und zwei Bäder und Schlafzimmer. Mehr als genug Platz also auch für eine große Familie mit drei Kindern!

Spielplatz und Kids-Club – Paradies für Kinder!

Obwohl: die interessieren sich am allermeisten für den tollen – riesengroßen – Spielplatz, der alles bietet, was Kinderherzen höher schlagen lässt. Trampolin, Hüpfkissen, Schaukeln, Seilbahn, Kletterturm, Röhrenrutsche, Kletternetze, Sandkasten und, und, und…Natürlich wurde auch an einen Kleinkindspielplatz gedacht. Und das Allerbeste: auf dem Spielplatz gibt es gemütliche Sitzsäcke, auf der wir Eltern in Ruhe einen Kaffee trinken, chillen oder lesen können, während die Kinder sich so richtig auspowern.

Spielplatz

Für die Motte war der Spielplatz jedenfalls das absolute Highlight des Hotels. Sie verbrachte dort jede freie Minute in der es nicht regnete. Langweilig wurde es ihr dabei nicht ein einziges Mal.

Spielplatz I

Auf dem Spielplatz-Gelände liegt auch der Kids-Club, der Kinderbetreuung ab 9 Monaten anbietet – tagsüber und auch abends. Die Kinderbetreuer sprechen teilweise sogar deutsch und sind sehr professionell und freundlich. So muss man – neben Telefonnummer und persönlichen Daten z.B. ein Codewort angeben, wenn man sein Kind abgibt. Nur mit diesem Codewort kann das Kind dann auch wieder abgeholt werden. Das stellt sicher, dass niemand Fremdes mein Kind einsammelt :-).

Das gesamte Kids-Club und Spielplatz-Gelände kann man nur betreten und verlassen, in dem man mit seiner Zimmerkarte das Tor öffnet. Man kann also sicher sein, dass die Kinder nicht plötzlich verschwunden sind, weil jemand kurz nicht aufgepasst hat.

Kids-Club

Während die Kinder sicher in dem liebevoll eingerichteten Kids-Club toben, malen, basteln und spielen, können sich Mama und Papa im Spa verwöhnen lassen, eine Runde Golf auf dem benachbarten Golfplatz spielen oder einfach mal in Ruhe essen und ein Glas Wein trinken.

Die Motte war zweimal im Kids-Club – allerdings jeweils nur kurz für eine halbe Stunde. Denn schließlich wollten wir beide so viel Zeit wie möglich miteinander verbringen.

Mama-Tochter-Massage im Spa 

Für den Nachmittag hatten wir deshalb spontan eine Mama-Tochter-Massage im Spa gebucht. Für die Motte war es die allererste Massage ihres Lebens und sie fand es ganz toll. Das war auch für mich etwas ganz besonderes, denn es hat mir mal wieder gezeigt, wie groß die Maus schon ist, dass man auch solch entspannte Dinge schon ganz toll mit ihr gemeinsam genießen kann.

Pool

Nach der Massage waren wir noch zwei Stunden im Indoor-Pool, bevor wir zum Abendessen im Restaurant gingen. Der Indoor-Pool, der große Outdoor-Pool mit Blick auf den wunderschönen Garten und ein Fitnessraum ist direkt am Spa-Bereich angeschlossen und ist im Untergeschoss des Hotels gelegen. Auch hier ist alles luxuriös und gleichzeitig kindgerecht. So gibt es zum Beispiel extra kleine Handtücher für die Kinder, die sich farblich von denen für Erwachsene unterscheiden.

Beim Abendessen trafen wir dann auf Dajana vom Blog „Mit Kinderaugen“ und ihre Familie. Nachdem anfangs schüchtern, freundete sich die Motte dort schnell mit Dajanas Sohn, dem Mini-Chef, an. Fortan waren die beiden unzertrennlich und so verbrachten wir die folgenden Tage fast vollständig zusammen. Ich kannte Dajana schon vorher von der einen oder anderen Blogger-Veranstaltung. In Portugal ist sie mir aber richtig ans Herz gewachsen und mit ihr auch ihre Familie. Weitere Treffen in Zukunft werden ganz sicher folgen 🙂

Das Martinhal Family Brand Event

Am Freitag nach dem Frühstück startet das Family Brand Event im Konferenzraum des Hotels. Die Motte will nicht in die Kinderbetreuung und auch nicht mit mir mitgehen, sondern lieber mit dem Mini-Chef auf den Spielplatz. Netterweise übernimmt Dajanas Mann für den gesamten Tag die Kinderbetreuung, wofür er noch einen fetten, fetten Cocktail bei mir gut hat 🙂 (@Dajana: bitte erinnere mich beim nächsten Mal!!)

Zum Event sind neben uns und Dajana noch weitere tolle Blogger-Kollegen eingeladen. Nämlich die fantastische Sophie von BerlinFreckles, Nadine von Planet Hibbel, Nina von Frau Mutter, Ellen von Patotra, Claudia von Fernweh mit Kids und Jenny von Travelisto. Außerdem sind viele weitere Blogger und Journalisten aus Europa vor Ort.

Event

Der Tag war unglaublich spannend und inspirierend, denn wir dürften vielen interessanten Firmengründern lauschen, die allesamt eins gemein haben: ihre Unternehmen beschäftigen sich mit den Bedürfnissen von Familien oder wurden gegründet, während sie gleichzeitig Kinder großzogen. Sie alle hatten eine Vision, die sie trotz aller Widrigkeiten und Anstrengungen wahr gemacht haben. Dabei war die Botschaft denkbar einfach: manchmal muss man andere Wege einschlagen als geplant, die völlig unverhofft phantastische Möglichkeiten eröffnen.

Angefangen von Chitra Stern, Gründerin der Martinhal Family Hotels und 4-fach Mama, über den mitreißenden Vortrag von Paul Lindley, Gründer von Ella´s Kitchen und Paddy´s Bathroom bis hin zu Niamh Sherwin Barry von The Irish Fairy Door Company.  So viele beeindruckende, einzigartige, lustige, traurige und berührende Lebensgeschichten.      

Und das Essen? Ein Paradies für Süßmäuler!

Dajana und ich sitzen fast die ganze Zeit zusammen und besuchen in den Kaffeepausen unsere Kinder, die immer noch zusammen spielen. Bis zum Abendessen dauert das Event. Anschließend essen wir alle gemeinsam im Restaurant. Das Essen ist übrigens wirklich gut. Es gibt sehr zu meiner Freude jeden Tag Garnelen am Buffet und immer ein fantastisches Dessert-Buffet. Auch für die Kinder ist natürlich mit einem Extra-Kinderbuffet bestens gesorgt.

Innen

Neben dem Restaurant kann man übrigens auch in der Bar essen. Dort gibt es eine leckere kleine Karte mit Pizza, Nudelgerichten, Vor- und Hauptspeisen. Die Motte und ich haben am Donnerstagmittag dort gegessen und haben insbesondere die Pizza für gut befunden.

Essen

Im Restaurant gibt es auch eine kleine – sehr gut ausgestattete – Spielecke. Aber grundsätzlich stört sich hier niemand an lärmenden oder herumrennenden Kindern. Die Motte und der Mini-Chef haben an einem Abend Verstecken im Restaurant gespielt und niemand – wirklich niemand- hat sich darüber beschwert.

Cascais – die portugiesischen Hamptons 

Am Samstagmorgen machen wir uns – bei strahlendem Sonnenschein – mit Dajana und ihrer Familie auf nach Cascais. Wir nutzen den hoteleigenen Shuttleservice, der nur ein paar Euro kostet und uns zum Yachthafen bringt. Dort hat die Motte erstmal einen Trotzanfall deluxe. Weil wir ihre Sonnenbrille im Hotel gelassen haben. Ich bin ziemlich genervt, aber sind wir ehrlich: warum sollte es im Urlaub anders sein als zu Hause. Läuft halt nicht immer alles nur super! Wir laufen trotzdem los und ich kann den traumhaften Blick auf den Hafen und die Bucht trotzdem ein bisschen genießen. Vorbei an der Festung laufen wir weiter bis zum Leuchtturm Farol de Santa Marta. Dass wir als Nordlichter Leuchttürme lieben muss ich sicher nicht extra erwähnen, oder? Die Motte und der Mini-Chef haben unterwegs ein Eis und eine Sonnenbrille abgestaubt und alles hat sich beruhigt. Deshalb genießen wir den traumhaften Blick…

Cascais 1

Auf dem Rückweg zum Shuttle bleiben wir am Strandabschnitt stehen. Die Motte und der Mini-Chef beklettern beide einen Baum und die Motte macht ein paar Fotos von mir mit der Meerjungfrau.

Cascais

Aber auch die Gassen und Häuser sind einfach bezaubernd. Am Marktplatz legen wir den nächsten Stopp ein. Denn da steht ein hübsches nostalgisches Karussel mit dem die Kinder natürlich eine Runde drehen wollen. Die ersten zwei Runden bezahlen wir, dann spendiert die nette Besitzerin des Karussels noch zwei Extra-Runden.  Die Kinder sind begeistert.

Cascais 2

Leider müssen wir uns dann beeilen, damit wir den Shuttle zurück zum Hotel rechtzeitig erreichen, denn nach dem Mittagessen im Hotel geht es für uns weiter nach Lissabon.

Die Motte ist ziemlich traurig, dass wir schon abfahren müssen. Sie wäre gern nochmal in den Pool und auf dem Trampolin gehüpft. Also packe ich unsere Sachen zusammen während sie noch eine Runde auf den Spielplatz darf.

Mit der Aussicht darauf, dass auch der Mini-Chef mit nach Lissabon fährt, ist es dann aber doch ok, dass wir den roten Doppeldecker-Bus Richtung Lissabon besteigen.

Und ehrlich? Ich war auch ein bisschen traurig. Denn es war so schön in Cascais. Aber schließlich hatten wir ja noch zwei Tage auf die wir uns freuen konnten, deshalb fiel der Abschied ein wenig leichter. Was wir noch erlebt haben erzähle ich Euch dann im zweiten Teil unsere Portugal-Berichts.

Bis dahin will ich von Euch wissen: ward Ihr schon mal in Portugal? Kennt Ihr die Martinhal Hotels und seid Ihr vielleicht schon mal selbst dort gewesen? Denkt Ihr Familienurlaub und Luxushotel  passen zusammen?

Ich bin gespannt was Ihr denkt!

Eure Anna

*Ein ganz herzlicher Dank geht an dieser Stelle an Martinhal für die Einladung nach Portugal zum Family Brand Event! Wir hatten eine unvergessliche Zeit!   

 

 

Das Martinhal Family Resort Cascais: die Fakten

Website: https://www.martinhal.com/cascais/de/

Anreise: von Hamburg fliegt man ca. 3,5 Stunden bis nach Lissabon. Von Lissabon noch einmal ca. 30 Minuten Autofahrt bis zum Martinhal Family Resort Cascais.

Was kostets?: Das Martinhal Family Resort Cascais hat defintiv seinen Preis. Schließlich handelt es sich um ein Luxus-Hotel. Neben den exklusiven Villen gibt es aber auch sehr geräumige und schöne Hotelzimmer mit Stockbetten, Terrasse oder Balkon, die ein wenig günstiger aber nicht weniger luxuriös daherkommen. In der Nebensaison gibt es vergünstigte Preise. Wer also keine Schulkinder hat, der sollte unbedingt diese Zeit nutzen.

Was man sonst noch wissen muss: im Hotel kann man Fahrräder für Ausflüge in die nähere Umgebung buchen // Den Strand erreicht man in ca. 10 Gehminuten // Für Kinder und Erwachsene wird ein abwechslungsreiches Wochenprogramm geboten. Neben sportlichen Aktivitäten wie Golf, Tennis, Reiten und Surfen sind das auch Ausflüge in die Umgebung. // Nach Cascais kann man den hoteleigenen Shuttle oder ein Taxi (ca. 7 Euro) nehmen.

Hunger?: Zwei Restaurants und eine Bar sorgen für das leibliche Wohl. Das Essen ist qualitativ sehr gut. // Für Kinder gibt es ein eigenes Kinderbuffet

Umgebung: die schroffe wilde Küste von Cascais ist ein Traum. Mehr Bilder zeige ich Euch beim nächsten Mal //  Cascais selbst ist wunderschön und lohnt unbedingt einen Besuch. Sehr mondän mit viel Kultur (allein 17 Museen gibt es zu besuchen!), vielen Villen und Residenzen. //  Lissabon ist sowohl mit dem Auto als auch mit der Bahn in ca. 40 Minuten zu erreichen. //

 

 

5 thoughts on “Reise // Unser Wochenende im Martinhal Family Resort Cascais – Schockverliebt in Portugal (Teil 1)

  1. Toller Bericht, der Leuchtturm heißt allerdings nicht Santa Maria sondern Santa Marta (Farol de Santa Marta (Cascais))
    Gruß
    Uwe

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