Reise // Packen mit Kleinkindern ist der pure Stress…Tipps für den entspannten Start in den Urlaub!

-Anzeige- Die Sommerferien sind in fast allen Bundesländern nun bald vorbei und ich hoffe sehr, dass Ihr alle tolle Urlaube verbracht habt. Ich möchte heute über ein Thema sprechen, bei dem mich vor allem interessiert wie Ihr darüber denkt. Es geht nämlich um die Ernährung auf Urlaubsreisen und in fernen Urlaubsländern.

Fremde Länder, fremde Speisen

Wir finden es – neben all´den tollen Dingen die es in anderen Ländern zu sehen gibt – besonders spannend, dass sich oft auch die Essgewohnheiten und die Küche von der heimischen unterscheidet. Das Probieren der regionalen Spezialitäten gehört im Urlaub für uns unbedingt dazu. Leider bieten die Hotels solche Speisen oft gar nicht an und versorgen die Urlauber lieber mit dem was sie auch von zu Hause kennen.

Wir urlauben unter anderem aus genau diesen Gründen nicht in Pauschal-Hotels. Das Essen ist meist nur mittelmäßig und lauwarm, das Kinderbuffet hält oft nur Pommes, Frittiertes und Nudeln mit Convenience – Sauce bereit. Frische Lebensmittel sind Fehlanzeige. Natürlich gibt es Ausnahmen. Leider nur ganz wenige.

Wir sind zwar überzeugte Ferienhausurlauber, aber ich kann die Gründe für einen Pauschalurlaub durchaus verstehen. Mal kein Frühstück machen oder Kochen, sondern sich einfach an den gedeckten Tisch setzen. Und auch das Ab- und Aufräumen wird von jemand anderem erledigt. Für Viele bedeutet genau das Erholung.

Aber für mich gehört auch gutes Essen dazu um sich wirklich wohl zu fühlen. Darauf legen wir wirklich viel Wert. Denn schließlich haben wir einen Urlaub teuer bezahlt, da wollen wir uns nicht über das Essen ärgern.

Gesunde Ernährung im Urlaub – ist das möglich?

Weil unsere Kinder noch sehr klein sind, fahren wir derzeit ausschließlich mit dem Auto und nicht länger als 4-5 Stunden in den Urlaub. Und ich finde, die An- und Abreisetage sind meist purer Stress. Auto packen, Programm für unterwegs überlegen, viele Pausen einlegen und trotzdem oft quengelnde Kinder. Und dazu kommt, dass man sich an solchen Tagen auch noch ziemlich dürftig ernährt. Natürlich versuchen wir für unterwegs leckere belegte Brote einzupacken. Obstschnitze, Gemüsesticks und Cracker gehören auch ins Gepäck. Und eine kleine Tüte Gummibärchen oder für die Zwillinge ein Fruchtriegel für Zwischendurch dürfen ebenfalls mit.

Kleinkind-Ernährung

Wenn das Wichtigste eingepackt ist, ist für Snacks in der Kühltasche kein Platz mehr 🙂

Aber eigentlich brauchen unsere Kinder auch immer eine warme Mahlzeit. Und auch ich merke, dass ich nicht richtig satt werde wenn ich mich den ganzen Tag von Kleinigkeiten ernähre. Als Lösung bleibt dann nur: entweder nach der ganzen Packerei Tags zuvor bis in die Nacht noch Kartoffelsalat, Frikadellen oder ähnliches zubereiten die man dann mitnimmt, oder schlicht irgendwo unterwegs essen.

Ich wünschte ich könnte behaupten, dass wir ersteres tun. Auf Ausflügen machen wir das tatsächlich sehr oft. Bereiten am Tag vorher etwas zu, was wir dann mitnehmen. Schmeckt nämlich besser und ist viel gesünder als Pommes, Pizza und Co., die es sonst überall zu kaufen gibt. Und nebenbei gesagt ist´s auch noch günstiger, denn ich finde das Essen in Freizeitparks, Zoos & Co. ist oft überteuert.

Kleinkind-Ernährung auf Reisen…

Wenn ich nicht so gern verreisen würde, dann wäre das Packen ein echter Grund es einfach zu lassen 🙂 Ich hoffe inständig dass ich nicht die Einzige bin, der das so ergeht. Man hat schlicht 1000 Dinge an die man denken muss, wenn man mit Kindern verreist.

Um Eltern im Vorfeld zu unterstützen, hat das Portal Kleinkind-Ernährung deshalb eine kleine Sammlung von Tipps, Ideen und Dingen zusammengestellt, an die man bei den Vorbereitungen auf den lang herbeigesehnten Urlaub denken sollte. Der Fokus liegt dabei natürlich auf der Ernährung: was kann ich  unterwegs essen? Worauf muss ich mit Kindern achten? Und was dürfen die Kinder trinken?

Urlaub mit Kleinkind: Tipps für einen entspannten Urlaub

Vorbereiten? Fehlanzeige!

Bei den Snacks machen wir also schon gar nicht so viel verkehrt. Nur die warme Mahlzeit bleibt unser Problem. Denn vor einer Fahrt in den Urlaub schaffen wir es schlicht nicht da etwas vorzubereiten. Jedenfalls im Moment nicht. Wir brauchen einen ganzen Tag zum Packen. Zwischen uns wuseln drei kleine Kinder rum, die ja trotzdem normal versorgt werden müssen und nebenbei noch Spaß daran haben das Gepackte gleich wieder auszuräumen. Ich dachte immer, dass ich ganz gut organisiert bin, aber für einen Urlaub zu packen bringt mich regelmäßig an den Rand meiner Nerven.

Und so sinke ich abends – wenn gegen 23.00 Uhr alles fertig vorbereitet ist –  irgendwann total geschafft aufs Sofa und habe schlicht keine Kraft mehr noch bis spät in die Nacht Frikadellen zu braten. Also bleibt meist nur die Alternative unterwegs zu essen, aber wer oft unterwegs ist, weiß, dass das Essen in Raststätten meist kein Hochgenuss (und auch nicht frisch gekocht) ist.

Das ist etwas, was mich wirklich nervt, auch wenn ich weiß, dass es sicher irgendwann – wenn die Kinder größer sind – besser wird. Und darum bin ich wirklich, wirklich gespannt wie Ihr das macht.

Geht´s Euch wie uns (was mich extrem beruhigen würde 🙂 )? Habt Ihr Tipps, was man am besten für eine lange Urlaubsfahrt an Proviant einpackt? Wie ernährt Ihr Euch an langen An- und Abreisetagen? Und greift Ihr im Urlaub lieber zu Altbewährtem oder probiert Ihr auch gern Neues aus?    

Und nun wünsche ich all´ denen die es noch vor sich haben eine tolle Urlaubszeit  und all´ denen die schon wieder da sind langanhaltene Erholung und große Vorfreude auf den nächsten Urlaub…

Eure Anna

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Comments

  • Küstenmami

    28. August 2016 at 20:51

    Moin, liebe Anna, das kenne ich! In verschiedene Häppchen unterteilt (weil ja zwischendurch immer die Kids versorgt werden müssen) packe ich vier Tage lang für uns Vier! Am letzten Abend auch das Proviant… Mein Tipp für unterwegs: Nudeln! Die sind auch spätabends noch schnell gekocht, können gut eingetuppert werden und die Kids mögen sie auf jeden Fall 🙂 Dazu leicht zu essendes Obst, wie Banane oder Weintrauben – dann sind alle glücklich.

    Viele liebe Grüße, aktuell von der dänischen Nordsee,
    Küstenmami

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    • Mama Motte

      29. August 2016 at 9:43

      Hallo Du Liebe, dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin! Was für ein genialer Tipp. Denn man kann ja auch fertiges Pesto mitnehmen – das schmeckt als Nudelsalat ja auch kalt sehr gut. Wir gleich auf die Liste für den nächsten Urlaub gesetzt – vielen Dank!!
      Liebe Grüße, Anna

      Antworten

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