Krankenhausbesuch mit dem Floh und der erste Schnee…

Schon wieder ist es fast eine ganze Woche her seit meinem letzten Blogbeitrag. Die Wochen fliegen nur so dahin. Ich würde gern viel öfter schreiben, aber die Zeit lässt das im Moment einfach nicht zu. Es steht so viel an und abends, wenn dass Zeit zum Bloggen wäre genieße ich es ehrlich gesagt auch mal mit meinem Mann auf dem Sofa zu sitzen und zu quatschen oder einfach eine Stunde fern zu sehen.

Nachdem ich Euch ja letzte Woche über meinen Tiefpunkt berichtet habe, war die vergangene Woche eine richtig gute. Die Zwillis waren sehr ausgeglichen und meist gut drauf. So haben wir es tatsächlich geschafft mal wieder ein Nachmittags-Shooting mit allen drei Kindern zu machen. Die Motte liegt dann immer bei den beiden auf dem Boden und macht Quatsch mit ihnen. Dabei entstehen die tollsten Fotos.

So gut die Zwillis tagsüber drauf waren, so schlecht haben sie leider nachts geschlafen. Sind wir doch eigentlich an einen Stopp nachts gewöhnt, waren beide nun bis zu dreimal Nachts wach. Ich weiß, es wird immer wieder mal solche Phasen geben, und sie stecken ja jetzt gerade auch mitten im Schub fest, dennoch hat uns alle das sehr geschlaucht, zumal die Motte im Moment auch extrem meine Nähe sucht nachts. Sie kommt immer sehr früh zu uns ins Bett gekrochen.

Die Vormittage habe ich daher öfter genutzt um mich nochmal eine Stunde mit den Zwillingen hinzulegen. Haushalt hin oder her – ich brauche die Kraft im Moment einfach anderweitig.

Übrigens haben wir nun endlich eine Putzhilfe gefunden, die alle zwei Wochen kommt und wenigstens ein bißchen Grund hier reinbringt. Saugen, Wischen, Bad und Küche putzen…damit ist mir ja schon sehr geholfen. Die war am vergangenen Donnerstag das erste Mal hier und macht einen sehr guten Eindruck.

Mittwochmorgen hatte ich ein paar ruhige Minuten mit dem Floh, als die Minimotte und die Motte noch schliefen. Da habe ich mir mal seine Händchen genauer angesehen. Denn es ist schon sehr auffällig, dass er inzwischen seine Hände und Finger nicht mehr ständig zu Fäustchen ballt und endlich locker hält, aber immer noch den Daumen an seiner rechten Hand einklappt. Den hält er wirklich immer eingeklappt. Auch wenn die anderen Finger locker sind. Und da ist mir aufgefallen, dass er wohl eine verkürzte Sehne da hat und den Daumen gar nicht gerade machen kann. Ich habe das dann am Vormittag gleich der Physiotherapeutin gezeigt, die mir zustimmte und meinte, ich hätte das gut beobachtet. Sie sagte, ich solle mich diesbezüglich nochmal an den Kinderarzt wenden, der würde mich – falls notwendig weiter überweisen. Dem kleinen Mann bleibt auch nichts erspart. Ich war so froh, dass er langsam etwas entspannter wird, die Beinchen nicht mehr ständig anspannt und auch insgesamt viel lockerer ist. Nun also die nächste „Baustelle“ 🙁

An zwei Tagen war die Motte nachmittags nicht hier. Einmal hat sie ihr Opa aus der Kita abgeholt und an einem Nachmittag musste ich mit dem Floh ins Krankenhaus, da war sie bei der Oma. Den Krankenhaustermin hatten wir schon vor einigen Wochen ausgemacht. Aufgrund des wirklich starken Spuckens, auch mehrere Stunden nach der Mahlzeit noch, und seiner rasselnden Atmung, die er ja schon seit der Geburt hat. Der Arzt dort war sehr nett und hat uns dazu geraten erstmal wirklich alles auszuprobieren, bevor wir dann mal in den Magen und die Umgebung reingucken. Also bekommt der Floh nun einen Säureblocker, der verhindern soll, dass immer wieder Magensäure mit hochkommt. So kann sich die Magenschleimhaut erholen und abheilen. In den letzten Wochen war es ja so, dass er nach einer Stunde immer Schmerzen beim Spucken hatte und so lange geschrien hat, bis der Spucker endlich rauskam. Und nach 2 – 3 Stunden kam halt immer noch was hoch, dann aber nur noch durchsichtige Magensäure. Der arme kleine Kerl. Gegen die Atmung müssen wir nun jeweils morgens und abends inhalieren. Das ist aber alles halb so wild. Dennoch: ich bewundere ihn, dass er trotzdem so ein fröhlicher kleiner Kerl ist. Wenn ihn gerade nichts quält, lacht und strampelt er und brabbelt fleissig vor sich hin…ein richtiger Sonnenschein.

Nach dem Krankenhaus-Termin hab ich noch die Motte bei der Oma eingesammelt und dann – unter Dauergeschrei – zügig die Zwillis zu Hause ins Bett gebracht. Die waren nämlich total übermüdet, weil sie unterwegs kaum geschlafen haben. Typisch meine Kinder. Wenn es was zu gucken gibt schlafen sie einfach nicht. Und sind dann abends natürlich durch. Ausgerechnet an diesem Abend hatte der Papa Weihnachtsfeier, so dass ich mit den Kindern allein war. Als dann alle Kids im Bett waren war ich echt platt und bin fast auf dem Sofa weggeschlummert.

Nach einem relativ ruhigen Freitagvormittag, den ich – sehr müde – mit den Zwillingen auf dem Sofa verbracht habe sind wir nachmittags zu Hause geblieben und spielen einfach ein bißchen. Die Motte malt und bastelt, die Zwillis liegen meist zufrieden auf ihrer Decke und lassen sich von mir beschäftigen. Außerdem erklärt die Motte die Weihnachtszeit nun offiziell für eröffnet und tanzt und hüpft zur der neuen Weihnachts-CD von „Der Christian“ auf dem Sofa rum.

CD

Sofa

Als der Papa nach Hause kommt gibt´s Abendbrot, wir machen die Zwillinge bettfertig und die Motte guckt Sandmann. Als alle Kinder im Bett sind schaffe ich es endlich Fotos für das geplante Fotoalbum für die Zwillinge zu bestellen und unsere Geburts-Dankeskarten zu schreiben. Die sind sooo schön geworden. Beides zeige ich Euch demnächst.

Die Nacht von Freitag auf Samstag ist dann wieder so eine schlaflose Nummer. Alle 1,5 Stunden sind die Zwillinge wach. Entsprechend sind wir morgens hundemüde. Der Papa erbarmt sich irgendwann und steht auf, macht Frühstück und lässt mich noch ein Stündchen mit dem Floh schlummern. Anschließend springe ich unter die Dusche und mache mich dann mit allen drei Kindern zu Fuß auf ins Dorf um ein paar Besorgungen zu machen. Die frische Luft tut uns richtig gut. Der Papa bringt derweil zu Hause ein Regal an und räumt den letzten Garten-Kram in den Keller. Grill werden wir wohl nicht mehr brauchen dieses Jahr 🙂

Mittags legt er sich eine Stunde hin, während ich die Zwillinge beschäftige. Anschließend kocht er mit der Motte zusammen Mittagessen. Den Nachmittag verbummeln wir zu Hause. Lesen, waschen Wäsche, kuscheln und spielen…was man eben so macht an einem faulen Tag.

Abends baut der Papa die Nonomo-Federwiege auf, in der Hoffnung, dass sich der Floh darin wohl fühlt und ich ihn tagsüber auch mal ablegen kann zum Schlafen. Nach etwa einer halben Woche kann ich leider nicht feststellen, dass sie mich großartig entlastet. Mit viel Glück lässt sich der Floh mal ablegen und schläft dann auch ein, die meiste Zeit aber findet er es nicht so toll drin zu liegen. Er schreit und schreit und beruhigt sich erst, wenn ich ihn wieder rausnehme. Und auch die Minimotte ist nicht so angetan. Auch sie schläft lieber auf dem Arm ein und schreit in der Federwiege. Wobei das ja nicht schlimm ist, denn sie lässt sich nach dem Einschlafen ja auch problemlos ins Bettchen ablegen. Ich habe auch schon probiert beide auf dem Arm einschlafen zu lassen und dann in die Wiege umzubetten. Auch das ist leider in 9 von 10 Fällen gescheitert…nun ja, wir haben sie ja noch 3 Wochen zum Testen hier – und einen Versuch war es ja definitiv wert. Im Zweifel schicken wir sie zurück.

Ein seltender Moment: beide schlafen in der Nonomo

Ein seltender Moment: beide schlafen in der Nonomo

Am Sonntag schneite es hier völlig überraschend. Als die Motte morgens eifrig nachfragte, ob wir denn Schlitten fahren können hab ich sie noch vertröstet und ihr gesagt, dass der Schnee bestimmt nicht liegen bleibt. Aber tatsächlich hatten wir am Mittag so viel Schnee, dass wir einen Schneemann bauen konnten und die Kinder sich hier im Garten eine Rodel-Rampe gebaut haben…

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Abends hat die Motte noch zusammen mit dem Papa ihren Wunschzettel geschrieben und den dann am Montag an den Weihnachtsmann geschickt. Jetzt weiß ich also auch, dass sie sich einen Zauberstab und einen Zauberhut und – oh je, oh je, – ein Lillifee-Kleid und Lillifee-Schuhe wünscht 😮

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Und schwupps war sie auch schon wieder rum die Woche. Ich werde dann wohl diese Woche nochmal wegen Flohs  Daumen zum Arzt müssen und hoffe, dass die Woche ansonsten ruhig verläuft.

Am kommenden Sonntag ist ja auch schon der 1. Advent – Zeit also am Wochenende mal die Deko rauszuholen…die Motte freut sich schon aufs „schmücken“…

Habt Ihr Eure Deko schon fertig? Oder seid Ihr auch so Last Minute – Schmücker? 

Habt eine schöne Woche Ihr Lieben

Eure Anna

 

 

 

 

 

 

3 Comments

  • Küstenmami

    25. November 2015 at 20:39

    Hallo liebe Anna,

    das tut mir ja leid, dass die Federwiege nicht die erhoffte Hilfe gebracht hat… vielleicht, wenn sich die Zwillinge etwas daran gewöhnt haben?
    Doch schön, dass Ihr zwischendurch auch gute Momente habt, das ist so wichtig! Aus Deinen Zeilen klingt hervor, wie sehr Du dann die Zeit mit den Kindern genießt – ich wünsche Euch noch ganz ganz ganz viele davon! Und es wird besser werden ☺

    Eine virtuelle Umarmung schickt

    die Küstenmami

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  • Julia

    26. November 2015 at 11:51

    Liebe Anna,

    wir schmücken immer auf den letzten Drücker vorm ersten Advent. Letztes Jahr wollte irgendwie gar keine Weihnachtsstimmung aufkommen, dem habe ich dieses Jahr vorgebaut. Wir hören seit gestern Weihnachtslieder und haben schon die ersten Kekse gebacken.
    Dieses Jahr haben wir das schmücken für Freitag eingeplant, Während sich die Große wie verrückt aufs schmücken freut und es gar nicht erwarten kann ist der Kleine gar nicht begeistert;)
    Grüße
    Julia

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