Reise // Ein märchenhafte Welt voller Wunder – unser Wochenende in Efteling #WunderDich

Einige von Euch haben es bereits auf Facebook gesehen: vorletztes Wochenende dürften die Motte und ich eintauchen in eine märchenhafte Welt voller Wunder. Wir waren nämlich – zusammen mit sehr lieben anderen Blogger-Kollegen – eingeladen in den Efteling-Freizeitpark in Holland. Und Euch möchte ich so gern teilhaben lassen an dieser Zauberwelt. Wir sind nämlich so begeistert, dass wir am liebsten gleich wieder hinfahren würden.

Efteling

Ein Kindheitstraum wird wahr…

Als ich der Motte ein paar Tage vor Abreise nach Holland erzählte, dass wir beide ein ganzes Wochenende allein zusammen in einem großen Freizeitpark verbringen werden, da war die Freude schier grenzenlos. Nicht nur, dass wir einen Freizeitpark besuchen – nein, auch dass sie ihre Mama ein ganzes Wochenende für sich allein hat – brachte sie zum Jubeln. Und ich gestehe: auch ich konnte diese gemeinsame Zeit kaum erwarten. Denn ich träume bereits seit Kindheitstagen davon Efteling zu besuchen.

Efteling Bosrijk

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Am Freitag war es dann soweit. Wir machten uns auf den langen Weg von Hamburg nach Holland und kamen gegen 16.00 Uhr im Ferienpark Efteling Bosrijk an. Da die Motte unbedingt noch in den Park wollte, obwohl der nur noch bis 18.00 Uhr geöffnet hatte, stellte wir nur kurz die Koffer im Zimmer ab und schlenderten dann den ca. 10-minütigen Fußweg zum Park entlang.

Efteling

Man kann übrigens auch die kleine Bimmelbahn nehmen, die am Ferienpark hält, aber der Fußweg ist wirklich kurz, die Fahrt ist also nicht zwingend notwendig.

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Ein Land wie im Märchen

Kurz hinter dem Eingang bogen wir ins Märchenland ab. Ich hielt das für einen guten Einstieg ins Wochenende, denn die Achterbahnen und schnellen Attraktionen wollten wir uns für Samstag aufheben. Und genau so war es auch: Efteling nahm uns von Beginn an gefangen. Das Märchenland bezauberte uns vom Fleck weg. Ich war vorab sehr skeptisch, denn ich finde die meisten Märchenwälder sind alt und verkommen und der Ton vom Band ist oft blechern und kaum zu verstehen.

Die Abenteuer von Pinocchio sind ganz neu in Efteling eingezogen...

Die Abenteuer von Pinocchio sind ganz neu in Efteling eingezogen…

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Nicht so in Efteling: die Märchen sind wunderbar in den Wald eingebettet. Alles ist in einem Top-Zustand, die Szenerien mit viel Liebe zum Detail gestaltet und überall gibt es etwas zu entdecken. Die Märchen vom Band sind natürlich auf Niederländisch erzählt, was dem Ganzen für uns aber keinen Abbruch tat. Die Motte war trotzdem begeistert und staunte und staunte.

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Frau Holle mussten wir gefühlt 10 Mal anschauen - die Motte war begeistert...

Frau Holle mussten wir gefühlt 10 Mal anschauen – die Motte war begeistert…

Wir nahmen uns viel Zeit, schauten alles genau an, erklommen kleine Treppen und linsten in Zwergenhöhlen, die sich teilweise sogar in Baumwurzeln versteckten.

Efteling

Ich wurde schlagartig wieder selbst zum Kind und ließ mich schnell von Mottes Strahleaugen und ihrer Euphorie anstecken.

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Dornröschen-Schloss

Dornröschen-Schloss

Wie gut, dass ich einigermaßen „märchenfest“ bin und wirklich viele, viele Märchen gut kenne. Denn die Motte fragte mir Löcher in den Bauch. Wir müssen uns jetzt defintiv mal ein Märchenbuch anschaffen, denn sie wollte wirklich jedes Märchen genau erzählt bekommen. Und nach unserem Efteling-Besuch habe ich auch richtig Lust darauf bekommen die alten Märchen mal wieder zu lesen.

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Wir hätten noch stundenlang weiterschauen können, aber leider schloss der Park um 18.00 Uhr seine Tore. Also machten wir uns auf den Rückweg zum Zimmer um Auszupacken, uns umzuziehen und uns gemeinsam mit den anderen Bloggern zum Abendessen zu treffen.

Ein Treffen mit dem Sandmann

Zurück in unserer gemütlichen Unterkunft sprang ich schnell unter die Dusche, während die Motte alles erkundete. Das Zimmer war ebenfalls märchenhaft. Gemütlich mit einer kleinen Küchenzeile, einer Sofa- und Sitzecke, einem großen Elternbett, und einem Kinderzimmer mit Hochbett.

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Auch hier steckt viel Liebe in jedem Detail. Angefangen von der Sandmännchen-Schlafmütze bis hin zum kleinen Spieltisch im Kinderzimmer. Wir fühlten uns auf Anhieb wohl.

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Und gleich noch ein Highlight wartete auf uns, als wir Richtung Restaurant abbogen: der holländische Sandmann kommt nämlich jeden Abend in den Bosrijk-Ferienpark um den Kindern eine gute Nacht zu wünschen.

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Dabei vergisst er auch seinen Gehilfen nicht, der den großen Wagen mit dem Traumsand schiebt. Sogar pinkfarbenen Sand für die kleinen Prinzessinnen-Mädchen hat er  dabei.

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Da wurde erstmal fleissig untersucht, welche Sorten Traumsand es so gibt 🙂

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Anschließend hatten wir aber wirklich Hunger. Im „Eethuys“ trafen wir auf all´die anderen Blogger-Familien und während die Kinder auf den Tischsets das Sandmännchen ausmalten, konnten wir uns schon mal ein bißchen kennenlernen.

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Aber der Tag war lang und anstregend gewesen. Mittlerweile war es 21.00 Uhr. Also verabschiedeten wir uns recht bald nach dem Essen und fielen müde und sehr geschafft – aber voller Vorfreude auf den kommenden Tag – ins Bett.

Eine Zauberfee zum Frühstück  

Der Samstag begann gleich mit dem nächsten Märchenmoment. Wir waren nämlich eine der ersten im Frühstücksraum und begegneten auf dem Weg dorthin einer echten Märchenfee. Oh, die Motte machte so große Augen…sie möchte nämlich dieses Jahr zu Halloween selbst eine Fee sein. Wer Glück hat begegnet in und um Efteling immer mal wieder einigen Märchenbewohnern. Wir hatten auch am Sonntag nochmal das Vergnügen, als uns Cinderella und Rotkäppchen über den Weg liefen.

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Bevor wir den Park unsicher machen konnten wollten wir uns aber erstmal stärken. Und auch beim Frühstück wird natürlich wieder liebevoll an die Kinder gedacht. Es gibt nämlich ein zuckersüßes Kinderbuffet mit Eierkuchen, Rosinenbrötchen, bunten Donuts und, und, und…

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Sogar der Ofen sieht aus wie aus dem Märchen…

Kleiner Zuckerschock – aber so ausnahmsweise darf das mal sein 🙂

Das Abenteuer beginnt…

Gut gestärkt machten wir uns dann auf in den Park. Wir waren beide so aufgeregt. Die Motte wollte zu allererst zu den Achterbahnen – Ihr wisst ja: Adrenalijunkie uns so. Also starteten wir mit zwei Runden auf der rasanten Bobbahn und schlenderten dann weiter zu den großen Attraktionen. Ich hatte der Motte schon erklärt, dass sie viele der großen Bahnen noch nicht fahren darf. Auch in Efteling gibt es diese tollen Messlatten, an denen genau gekennzeichnet ist, wie groß man sein muss um Mitzufahren. Das akzeptierte sie dann auch ohne zu Murren. Aber zugucken wollten wir natürlich trotzdem.

Den wagemutigen Fahrern des Divecoasters Baron 1898…

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…und der spritzigen Fahrt im Wasser-Coaster „Der Fliegende Holländer“.

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Habt Ihr sowas schon mal gesehen? Der Coaster startet als normale Achterbahnfahrt und endet als Schussfahrt mitten ins Wasser. Was für eine geniale Idee, oder?

Und dann standen wir vor der großen, großen Holzachterbahn Joris en de Draak. Und ich war ziemlich überrascht, dass die Motte diese tatsächlich fahren dürfte. Mindestgröße ist nämlich 1,10m und die hat sie gerade erreicht.  Mann was hat sie gestrahlt.

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Sie fand es super, super, super – obwohl ich sagen muss: sie ist echt ganz schön schnell die Bahn. Aber kein Wunder: es liefern sich ja auch zwei Coaster parallel ein heißes Rennen. Ich hab das fotografisch irgendwie nicht so richtig gut einfangen können – leider. Müsst Ihr eben selbst mal hinfahren und Euch ein Bild machen. 🙂

#WunderDich

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Anschließend ließen wir uns ein bißchen treiben. Es gibt nämlich wirklich überall im Park so viel zu sehen. So viele kleine Details: Dinge zum Staunen und zum Schmunzeln.

Die Motte im Zuckerparadies...

Die Motte im Zuckerparadies…

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So sorgten vor allem die  witzigen Papierkörbe bei der Motte für Begeisterung. Die verlangen nämlich lautstark nach Papier und sind allesamt lustig gestaltet. Dieses Exemplar hier gab einen lauten Kanonenschuss ab, sobald man Papier in den Lauf warf.

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Nostalgie pur…

Wunderschön sind vor allem auch die nostalgischen Fahrgeschäfte. Die zauberhaften Dampfkarussels, das Kettenkarussel, die Oldtimerbahn und das Wellenkarussel.

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Hier konnte die Maus dann auch schon ganz viel allein fahren (worauf sie auch vehement bestand).

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Für sehr viele Lacher sorgte bei uns beiden die Treteisenbahn, die nur mit eigener Muskelkraft angetrieben wird.

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Dazu steigt man in eine kleine Eisenbahn und muss diese durch Treten der Pedalen fortbewegen. Die Motte lachte sich vor allem darüber kaputt, dass ich es so anstrengend fand.

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Nach so vielen Eindrücken musste erstmal eine Mittagspause her. Die Motte aß allerdings nicht wirklich viel, sondern fand es spannender auf dem benachbarten Spielplatz – insbesondere diesem Klavier – herumzutoben.

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Nur die Aussicht auf weitere tolle Fahrgeschäfte brachten sie schließlich dazu weiterzugehen.

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Wir reisten noch mit Joki & Jet einmal um die ganze quietschbunte Welt und fuhren ein Stück mit der Dampfeisenbahn durch den Park.

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Droomvlucht – das Schönste was ich je in einem Freizeitpark gesehen habe…

Aber das absolute Highlight erwartete uns zum Abschluss des Tages: die Themenfahrt „Droomvlucht“. Das war die einzige Attraktion an der wir relativ lange anstehen mussten. Obwohl der Park sehr voll war mussten wir an allen anderen Fahrgeschäften trotzdem meist nicht allzu lange warten.

Die Motte wollte daher schon wieder umkehren, aber ich bin froh, dass ich sie überredet habe abzuwarten. Denn der „Droomvlucht“ war das Schönste was ich je in einem Freizeitpark gesehen habe. Wunderwunderschön. So schön, dass ich sogar Tränen in den Augen hatte (ich sentimentale Muddi).

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Man fliegt in einer Gondel durch eine Traumwelt voller Feen, Trolle, Elfen und fliegender Schlösser. Ich und die Motte staunten und riefen immer wieder „oh, wie wunderschön“.

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Vor lauter Staunen vergaß ich fast Fotos zu machen, und die, die ich gemacht habe geben nicht annährend wieder, wie toll diese Traumfahrt war. Wäre die Wartezeit nicht so lang gewesen, wären wir gleich noch einmal gefahren. Mein Tipp an Euch ist daher: besucht die Droomvlucht möglichst gleich am Anfang Eures Besuchs.

Aber der Tag neigte sich dem Ende zu. Um 18.00 Uhr schloss der Park und wir trafen uns zum Abschluss noch mit den anderen Blogger-Familien um gemeinsam die große Wassershow Aquanura anzuschauen.

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Es war mittlerweile ganz schön kalt geworden und wir freuten uns auf eine warme Dusche und eine Pizza in unserer gemütlichen Unterkunft. Ich schlief nach dem Essen mit der Motte zusammen ein. Wir waren echt geschafft.

Noch einmal ins Märchenland…

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Abreise. Wir hätten gern noch den ganzen Tag im Park verbracht, aber schließlich musste ich uns allein noch 500km nach Hause fahren. Aber die Motte wollte unbedingt nochmal ins Märchenland zum Märchenbaum und dem Goldesel bevor wir fuhren. Also machten wir uns gleich nach Öffnung des Parks auf um den Goldesel zu füttern.

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Eine der vielen zauberhaften Efteling-Ideen: wirft man nämlich 50 Cent in den Esel hebt dieser den Schwanz und schießt eine Goldmünze heraus.

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Wie die Kinder das finden brauche ich wohl nicht zu erzählen, oder?

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Der Märchenbaum hat uns aber mindestens genauso beeindruckt – auch wenn er nur niederländisch spricht.

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Er liegt etwas versteckt ganz am Ende des Märchenlands, man muss also erstmal ein ganzes Stück laufen.

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Aber der Weg lohnt sich, denn unterwegs gibt es ja viel zu sehen 🙂

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Ach so, und was Ihr im Märchenwald auf keinen Fall verpassen dürft sind die Indischen Seerosen. Besonders bei kleinen Feen und Prinzessinnen sorgt das für viel Begeisterung.

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Der Abschied fällt schwer…

Dann hieß es  aber endgültig Abschied nehmen. Der fiel uns sehr, sehr schwer. Denn wir hatten eine wirklich märchenhafte Zeit.

Efteling hat uns vollständig verzaubert. Ich habe schon wirklich viele Freizeitparks besucht in meinem Leben, aber dies war mit Abstand der schönste Park von allen. Efteling hat einen ganz besonderen Charme. Eine besondere Atmosphäre, die einen sofort gefangen nimmt und bei der man für ein paar Tage oder auch nur wenige Stunden abtaucht in eine andere Welt.

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Solltet Ihr Mal in der Nähe sein, solltet ihr unbedingt mindestens einen Tag dort einplanen. Wir werden sicher wiederkommen. Denn wer einmal dort war, der will immer wieder hierher.

Danke an das gesamte unglaublich herzliche und nette Efteling-Team für dieses wunderbare Erlebnis!!!

Wart Ihr schon einmal in Efteling? Und wenn ja: was hat Euch dort am besten gefallen? Was sollte man auf keinen Fall verpassen?

Eure Anna

Efteling: die Fakten

Website: https://www.efteling.com/de

Wo?: Europalaan 1, Kaatsheuvel, Niederlande

Wann geöffnet?: Efteling hat ganzjährig geöffnet // saisonale Öffnungszeiten  kann man der Homepage entnehmen: hier

Was kostets?: Es gibt verschiedene Ticket-Möglichkeiten. Eine komplette Übersicht findet Ihr hier.

Was man wissen mussEs gibt ausreichend Parkplätze. Kosten: € 10,00 pro Tag. // Am Haupteingang auf dem Dwarrel Plein kann man Holz-Kinderwagen ausleihen. Dies sind Kinder-Handwagen mit einem Sitz für ein Kleinkind oder Vorschulkind. Gegen eine Gebühr von € 4,00 erhält man ein Ticket am Kinderwagen-Verleih. Kinder-Handwagen und auch Kinderwagen können nicht mit in alle Fahrgeschäfte und Restaurants genommen werden. Zum Schutz des gemieteten oder auch eigenen Kinder(Hand)-Wagens kann man beim Kinderwagen-Verleih gegen € 20,00 Kaution ein Sicherheits-Schloss leihen. Lege hierzu bitte einen gültigen Personalausweis vor. //Im gesamten Park gibt es ausreichend Wickelstationen, Hochstühle und sogar einen Still- und Ruheraum // Über die Übernachtungsmöglichkeiten könnt Ihr Euch hier informieren

Hunger?: Für den großen und kleinen Hunger gibt es in Efteling unzählige Restaurants.

Ihr wollt sehen was die anderen Blogger-Familien in Efteling erlebt haben? Dann schaut doch auch hier vorbei (sobald alle Artikel online sind, werden sie hier verlinkt):

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