Klartext // Ein Appell an Euch: bitte helft diese Welt ein bißchen besser zu machen!

Eigentlich wollte ich den heutigen Tag mit einer weiteren Verlosung beginnen, aber nachdem ich gestern mit meiner Firma eine Weihnachtsfeier mit fantastischem Essen genossen habe, und mir danach mal wieder bewusst wurde, wie gut es uns eigentlich geht, möchte ich heute lieber über ein Thema schreiben, dass mir persönlich am Herzen liegt.

Gerade in der Weihnachtszeit besinnen wir uns auf die wahren Werte – das was für uns wirklich zählt im Leben. Ich werde zu Weihnachten oft sehr nachdenklich. Wir leben im Überfluss, können uns gegenseitig reich beschenken, überall wird geschlemmt und genossen. Das ist natürlich schön und macht glücklich, aber lässt uns auch oft vergessen, dass es auf der Welt ganz viele Menschen gibt, denen es nicht so gut geht wie uns.

Ich erinnere mich da an ein ganz persönliches Erlebnis vor vielen, vielen Jahren. Es war um die Jahrtausendwende und ich war für einen Urlaub allein nach Kuba gereist. Dort habe ich zwei Wochen Sonne und Strand genossen und gleichzeitig viele nette  – auch einheimische – Menschen kennen gelernt. Im Laufe des Urlaubs wurde ich von den Einheimischen zum Essen nach Hause eingeladen. Und da wurde mir schlagartig bewusst, wie wenig Urlauber von dem tatsächlichen – dem wahren Kuba mitbekommen. Kuba ist ein kommunistisches Land, zur damaligen Zeit noch von Fidel Castro regiert. Und die Menschen hatten quasi Nichts. 15 Dollar pro Monat als Lohn – egal welchen Job man ausübt. Egal ob Arzt, Müllmann oder Küchenhilfe. Jeder soll ja gleich gestellt sein. Dazu Essensmarken. Dafür bekommt man Reis und Bohnen – das tägliche Essen in Kuba. Ab und zu ist mal ein Stück Fleisch drin – aber selten. Die Menschen lebten in Häusern, die nicht dicht sind – überall zieht es, Dächer sind teilweise nur provisorisch gedeckt. Zwei Räume für 6 Menschen. Nur ein großes Bett – für alle. Viele Möbel – Fehlanzeige. Eigentlich reichen Worte nicht aus, um zu beschreiben, wie es genau war.

Und ich? Damals gerade fertig mit der Ausbildung. Selbst nicht viel Geld in der Tasche. Und dennoch habe ich mich fast geschämt: dafür, dass es mir so gut geht. Ich eine tolle eigene Wohnung mit ausreichend Möbeln habe, mir jeden Tag eine riesige Auswahl an Essen zur Verfügung steht und einen Kleiderschrank voll mit Klamotten besitze.

Mit einem Einkauf für umgerechnet 30 Euro habe ich einer kubanischen Familie ein wahres Festessen ermöglicht. Und zwar mit so etwas Profanem wie Spaghetti, Sauce und Salat. Und Nachtisch. Ich weiß, ich habe damit nichts geändert, aber ich habe versucht wenigstens einen kleinen Beitrag zu leisten um diesen Menschen etwas Gutes zu tun.

Und wisst Ihr was mich unheimlich beeindruckt hat? Dass die Menschen dort trotz allem eine unglaubliche Lebensfreude ausstrahlen. Sie sind fröhlich, lieben Musik, tanzen auf den Straßen und machen das Beste aus ihrer Situation. Trotz der Armut, trotz der politischen „Unterdrückung“. Oder vielleicht auch gerade deswegen. Dieses Erlebnis dort hat meinen Blick auf die Welt bis heute geprägt und lässt mich nie vergessen, wie unglaublich privilegiert wir hier in Deutschland leben.

Deshalb war ich gleich Feuer und Flamme als mein Mann vor einigen Wochen vorschlug eine Patenschaft für ein Kind in Afrika zu übernehmen. Jetzt, wo ich selbst Mama bin, empfinde ich dieses traurige Gefühl, dass es Kinder auf dieser Welt gibt, denen es schlecht geht, die nicht genug zu essen haben, nicht behandelt werden können, wenn sie krank sind, noch viel intensiver – möchte man doch, dass so eine kleine Kinderseele fröhlich und unbeschwert aufwachsen kann.

Und wenn ich mit ein paar Euro im Monat einen Beitrag dazu leisten kann, dass es auch nur einem einzigen Kind besser geht, dann möchte ich das tun. Dann verzichte ich eben eine Woche lang auf den Coffee to go, auf ein paar neue Schuhe oder den Kinobesuch. Und investiere dieses gesparte Geld in die Zukunft eines Kindes. Und ganz nebenbei beschert mir das ein gutes Gefühl – etwas wirklich Tolles getan zu haben. Etwas, das selbstlos ist. Und das jemand anderen glücklich macht.

Mal ehrlich: wenn jeder von uns das machen würde, gäbe es weniger Armut und Elend auf dieser Welt.

mein-patenportal.de

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Der Vorsatz für eine Patenschaft wurde also bereits vor einer ganzen Weile gefasst. Aber die Möglichkeiten im Netz sind schier unendlich, und es erfordert schon ein wenig Zeit und Geduld um die Organisationen herauszupicken, die wirklich helfen und die schwarzen Schafe – die es ohne Zweifel gibt – auszusortieren.  Und dann kam die Kooperationsanfrage der Organisation World Vision. Quasi wie gerufen. Und als ich gelesen habe, dass es genau darum geht – nämlich zu helfen und zu unterstützen wo es am nötigsten gebraucht wird, war ich sofort dabei.

World Vision hat ein echtes soziales Netzwerk gegründet, das mein-patenportal.de heißt. Wenn man über World Vision eine Patenschaft für ein Kind übernimmt, kann man direkt über dieses Netzwerk online Fotos, Videos und Informationen von „seinem Patenkind“ bekommen. Nicht täglich natürlich, aber man erfährt zum Beispiel, dass die Kinder neue Schulmaterialen bekommen haben, geimpft wurden, ein Brunnen gebaut wurde oder sonst irgendeine Verbesserung des Lebensstandards erreicht werden konnte. So bekommt man also fast hautnah einen klitzekleinen Einblick in das Leben seines Patenkinds und kann direkt sehen, wofür die Spende eingesetzt wird und was sie bewirkt.

Thank You

Für seinen Einsatz wurde World Vision übrigens erst kürzlich von in der Spiegel Online Transparenzstudie mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Ihr seht also: hier kommt das Geld wirklich an, dass man abgibt.

Und weil ich so überzeugt von dieser Sache bin, möchte ich heute auch an Euch appellieren: Ihr könnt alle etwas tun. Wer noch nicht überzeugt ist, oder mehr Informationen möchte, kann sich diese natürlich direkt auf der Website von World Vision holen oder sich das Patennetzwerk erst einmal online über dieses Video anschauen.

Ich würde mir wünschen, dass sich ganz viele von Euch für andere, ärmere Menschen engagieren. Vielleicht wünscht Ihr Euch dieses Jahr zu Weihnachten einfach mal nichts für Euch selbst, sondern investiert in eine Patenschaft. Das zaubert ein Lächeln in das Gesicht eines Kindes und macht mindestens genauso glücklich wie ein eigenes Geschenk auszupacken.

 

 – Dieser Artikel entstand in Kooperation mit World Vision –

 

 

 

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