Fuerteventura mit Kindern // Der Sotavento Beach Club – ein Kinderparadies!

Ihr habt Euch sicher gefragt, warum ich einige Tage nicht so aktiv auf meinem Blog war.

Dies hatte im Wesentlichen zwei Gründe: Zum einen war ich aufgrund eines Verbindungsproblems einige Tage gezwungenermaßen komplett „offline“.

Zwischenzeitlich hatte ich aber außerdem das Glück noch einmal einige Tage Sonne zu tanken – bevor uns das triste Novemberwetter und der bevorstehende Winter gefangen nehmen.

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Ab nach Fuerteventura in den Sotavento Beach Club

Da wir in diesem Jahr – ganz entgegen meiner eigentlichen Reisevorliebe – einen Pauschalurlaub mit ausschließlich Strand und Sonne verbracht haben, gibt es hier ausnahmsweise mal keine Tipps zu Touren, Ausflügen oder Restaurants. Trotzdem möchte ich allen Eltern, die einen entspannten Strandurlaub ohne viel Action – quasi nur für die Kleinen – planen, einen tollen Tipp geben: besucht den Sotavento Beach Club auf Fuerteventura!

Sotavento Beach Club

Wer sich auskennt weiß, dass Fuerteventura als Insel nicht so wahnsinnig viel zu bieten hat. Man kann die eine oder andere Jeeptour unternehmen und auch das ein- oder andere Städtchen besuchen. Im Großen und Ganzen kommen hier aber nur die Sonnenanbeter auf ihre Kosten. Die Strände sind lang und schön und man hat – auch wenn in Deutschland längst der kalte Winter begonnen hat – eine Wettergarantie. Wir haben die angenehmen 27 Grad jedenfalls sehr genossen! Was also unbedingt ins Reisegepäck gehört: Sonnencreme, Bikini, Sandförmchen und Schaufel!

Langer Flug für die ganz Kleinen

Der Flug ist mit 4 Std. 40 Min. für Eltern kleinerer Kinder eine Strapaze- unsere Motte wollte nicht stillsitzen und schon gar nicht angeschnallt werden. Wer kann es ihr verübeln. Sie ist 22 Monate alt und will die Welt entdecken. Mit Malen war sie zwischenzeitlich aber doch zu beschäftigen…

Malen

Aber nach langem Flug, einer 1-stündigen Busfahrt und dem Bezug unserer Apartments hat sich die Strapaze gelohnt: unsere Motte ist nicht mehr zu halten…Koffer abstellen, Badesachen an, ab in den Pool…herrlich!!!

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Die Clubanlage

Aber der Reihe nach: die Clubanlage wurde im Frühjahr 2013 teilweise renoviert und ist sehr gepflegt, obwohl sie bereits etwas älter ist. Der Garten ist hübsch angelegt, alle Gäste wohnen in relativ großen Apartments, die jeweils mit einer kleinen Küchenzeile, Bad, Schlaf- und Wohnzimmer ausgestattet sind. Die Apartments im Erdgeschoss haben eine ebenerdige Terrasse, die oberhalb gelegenen Apartments jeweils einen großen Balkon. Alles ist sauber und wird regelmäßig gereinigt. Auch die Bettwäsche wird dabei regelmäßig gewechselt. Lediglich Sonntag und Mittwoch hat die „Putzkolonne“ frei. Man sollte beachten, dass man in den Apartments die rund um den Pool gelegen sind  tagsüber einen gewissen „Geräuschpegel“ in Kauf nehmen muss. Wer jedoch mit Kindern reist, den wird dies kaum stören.

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Auf dem Club-Gelände gibt es neben Pool, Bar, Restaurant und Theater auch einen kleinen Mini-Markt, der Dinge für den täglichen Bedarf sowie Lebensmittel, Getränke und Zeitschriften verkauft, einen Kinderspielplatz sowie den Kids-Club mit Kinderanimation.

Rutsche

Das Essen

Frühstück und Abendessen werden im Restaurant neben der Rezeption eingenommen. Für All Inclusive-Gäste gibt es außerdem Mittagessen dort. Kaffee und Kuchen bekommt man am Nachmittag in der Pool-Bar. Wir hatten Halbpension gebucht und haben daher nur Frühstück und Abendessen in Anspruch genommen.

Das Frühstück ist sehr reichhaltig- es gibt alles was das Herz begehrt: Obst, Joghurt, Müsli, Wurst, Käse, Marmelade, Honig, Nutella, Brot, Brötchen, Toast. Außerdem diverse Eierspeisen (gekocht, Rührei, Spiegelei frisch vor den Augen der Gäste zubereitet), gebratener Speck, Grilltomaten usw. Kaffeespezialitäten kann man sich an den Automaten im Frühstücksraum selbst zubereiten.

Das Abendbuffet ist sehr abwechslungsreich, allerdings qualitativ eher schwankend. Manche Gerichte sind sehr lecker, andere wiederum sehr fad und kaum gewürzt- fast geschmacksneutral. Aber man findet eigentlich immer etwas das schmeckt und wird auch satt. Für die Kinder gibt es zusätzlich ein eigenes kleines Kinderbuffet. Neben den obligatorischen Pommes gibt es auch hier immer wechselnde Speisen. Perfekt: das Buffet ist auf Augenhöhe der Zwerge, so dass die Kinder sich auch selbst bedienen können! Das Abendessen steht jeden Abend unter einem anderen Thema und es gibt immer mindestens eine Speise, die an einer Live-Cooking-Station zubereitet wird. Das ist toll!

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Selbstverständlich kann man auch als Halbpensionsgast mittags in der Bar aus einer kleinen Karte (Pizza, Salat, Sandwiches, Gambas vom Grill etc.) bestellen. Das haben wir auch einmal in Anspruch genommen. Das Essen war lecker und preislich angemessen. Außerdem gibt es hin- und wieder mittags einen „Frühschoppen“ am Pool. Zu diesem Anlass werden z.B. Würstchen gegrillt und Bier ausgeschenkt. Auch hier kann man – gegen Aufpreis – als Halbpensionsgast teilnehmen.

Die Animation

Beim Frühstück gibt es jeden Morgen eine „Clubzeitung“ mit dem Animationsprogramm und kleinen News. Insgesamt ist die Animation – die hauptsächlich um den Pool herum (oder beim Beach-Volleyball am Strand) stattfindet – aber unaufdringlich.

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Wer Lust hat macht mit, wer keine Lust hat bleibt eben weg. Keiner wird gezwungen. Trotzdem sollte man wissen, dass – außer während der Mittagspause – am Pool die ganze Zeit Musik gespielt wird. Wer Ruhe sucht sollte daher den animationsfreien Pool – der sich weiter oben in der Anlage befindet – aufsuchen.

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Der Strand

Wir haben die Vormittage meist am Strand verbracht, der direkt vor dem Club liegt. Man hat von der Anlage direkten Zugang zum Strand. Allerdings ist der Abschnitt direkt vor dem Hotel recht steinig. Wir sind einfach ein paar Hundert Meter weiter gelaufen. Dort wird der Strandabschnitt dann viel breiter und ist weitestgehend „steinfrei“. Für Kleinkinder ist es perfekt: es geht flach ins Wasser und bietet genug Platz zum Buddeln. Aufgrund des Windes gibt es ab und an relativ hohe Wellen. Da muss man bei Kleinkindern dann schon ein bisschen aufpassen, wir hatten dies aber nur an zwei Urlaubstagen.

Strand

Der Mini-Club

Für Kinder ab 3 gibt es den Mini-Club, der wirklich ein abwechslungsreiches und tolles Kinderprogramm bietet. Da Motte erst 22 Monate ist, haben wir diesen nicht genutzt. Außerdem gibt es einen Babyclub, in dem Kinder unter 3 betreut werden. Auch das haben wir nicht in Anspruch genommen. Aber der Kinderspielplatz der Anlage mit einem Kletterturm, Schaukel, Wippen, Rutsche und einem kleinen Fußballfeld wurde von uns fleißig besucht.

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Jeden Abend um 19.30 Uhr findet die Mini-Disco statt. Hier haben sich die Animateure wirklich super viel Mühe gegeben. Sehr liebevoll gestalten sie das Programm und mit viel Freude singen und tanzen sie mit den Kindern zusammen. Sogar unsere kleine Motte war mit ihren 22 Monaten total begeistert und fragte schon morgens beim Frühstück: „tanzen?“

Die Motte mittendrin :-)

Die Motte mittendrin 🙂

Insgesamt muss man einfach hervorheben, dass das Personal und die ganze Anlage extrem kinderfreundlich sind.

Und für die Großen?

Zum Abschluss noch der Hinweis, dass es für die „Großen“ natürlich auch einige Extras gibt: ein Atelier in dem Malkurse angeboten werden, Fitness, Massage und Sauna, Tennis und Tauchschule. Jeden Abend findet im Theater eine Show statt. Wer mag, kann sich also auch hier austoben.

Fazit: Wer einen kinderfreundlichen Cluburlaub mit viel Sonne und Strand sucht und keinen Wert auf Ausflüge und Touren in die Umgebung legt, der sollte UNBEDINGT hierher kommen! Für einen Urlaub mit Kleinkind dass nicht viel Action braucht, ist der Sotavento Beach Club perfekt!

Wart Ihr schon mal auf Fuerteventura? Könnt Ihr dort Hotels empfehlen? Wohin gingen Eure ersten Urlaube mit Kind?

Eure Anna

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