Alltag // Der Infantino Geschichtenerzähler – Einschlafen mit Geschichten & Musik

-Anzeige- Seit einiger Zeit testen wir den neuen Geschichtenerzähler von Infantino, über den ich eigentlich schon viel früher berichten wollte. Allerdings war ich bisher unschlüssig, was ich wirklich davon halten soll. Deshalb musste er durch eine wirklich lange Testphase gehen 🙂

Infantino Geschichtenerzähler

Was ist ein Geschichtenerzähler?

Der Geschichtenerzähler sieht auf den ersten Blick aus wie ein Nachtlicht, dass die Farbe wechseln kann. Dazu kann das kleine Gerät auch verwendet werden, ABER: es kann noch mehr. Man kann damit nämlich auch Geschichten aufnehmen und Musik und Naturgeräusche abspielen.

Nach dem Aufladen mit beigefügtem USB-Kabel stürzten sich vor allem die Zwillinge direkt darauf. Die beiden sind im Moment sowieso fasziniert von allem was Musik oder Geräusche macht und leuchtet.

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Es gibt drei voreingestellte Melodien sowie eine Reihe von Naturgeräuschen, die sofort nach Inbetriebnahme abgespielt werden können. Je nach Melodie ändert sich die Farbe des Lichts und natürlich kann die Helligkeit sowie die Lautstärke individuell reguliert werden.

Ich war vor allem neugierig auf die Aufnahmefunktion. Denn mit der kann ich ganz einfach eine Geschichte, eine persönliche Botschaft oder ein selbstgesungenes Lied für meine Mäuse aufnehmen, was sie dann überall anhören können.

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Wie funktioniert das?

Das Gerät verfügt über eine Bluetooth-Schnittstelle, über die eigene Musik und Geschichten  abgespielt werden können, sobald es mit einem Smartphone, Tablet oder PC verbunden ist.

Man kann also ganz einfach eine Geschichte über sein Smartphone aufnehmen, dieses mit dem Geschichtenerzähler verbinden und schon können die Kinder meiner Stimme und der Geschichte lauschen.

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Wer übrigens keine Lust hat selbst eine Geschichte einzusprechen, der kann über iOS und Android auch eine kostenlose App dafür laden.

Wie gefällt uns der Infantino Geschichtenerzähler?

Die Kinder finden ihn super. Die Motte findet es klasse, dass sie meine Stimme auch abends, wenn ich nicht mehr im Raum bin, hört. Sie mag es ja sowieso, wenn ich ihr vorlese oder erzähle. So kann der Geschichtenerzähler mich ab und zu ersetzen, wenn ich mich um die Zwillinge kümmern muss. Auch auf Reisen ist das Ding praktisch. Es ist leicht, nimmt nicht viel Platz weg und hilft in – anfangs – fremder Umgebung beim Einschlafen.

Die Zwillinge waren anfangs verwirrt, dass da plötzlich meine Stimme erklang, finden aber sowieso im Moment noch alles spannend was neu ist 🙂

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Das das Gerät die Geschichten nur erzählen kann, wenn ein entsprechendes Bluetooth-Gerät in der Nähe ist, ist schade. Besser wäre es, man könnte das Erzählte sofort auf das Gerät speichern. Dann könnte die Motte das kleine Nachtlicht auch mitnehmen wenn sie bei Oma übernachtet, und trotzdem meine Stimme hören. Denn ich kann ja nicht jedesmal mein Handy bei Oma und Opa lassen. Oder zu Hause, wenn ich unterwegs bin.

Ein weiterer Minuspunkt ist, dass das Gerät bereits bei der kleinsten Berührung reagiert. Wenn der Floh es in die Hände kriegt, dann wechselt die Melodie ständig und wird nie zu Ende gespielt. Weil er es natürlich hin und her dreht und darauf rumdrückt. Das strapaziert dann die Nerven aller 🙂 . Ich hätte mir daher gewünscht, dass die Tasten etwas schwergängiger sind (sagt man das so?).

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Ich bin nicht 100% überzeugt vom Geschichtenerzähler. Die Idee ist toll, aber in der Umsetzung gibt es Verbesserungsbedarf. Vielleicht arbeitet der Hersteller daran, dann kann der kleine Geschichtenerzähler – auch ohne ein Handy in der Nähe – sicher für viele kleine Mäuse eine prima Einschlafhilfe sein, wenn Mama oder Papa mal nicht in der Nähe sind.

Was sind Eure Einschlaftipps falls Mama und Papa mal nicht da sind? Könntet Ihr Euch vorstellen so einen Geschichtenerzähler zu nutzen?

Da das Thema Einschlafen der Kinder bei uns Eltern ja immer heiß diskutiert wird, bin ich gespannt was Ihr dazu sagt…

Eure Anna

 

 

 

 

 

 

5 Comments

  • Alexandra

    1. September 2016 at 10:53

    Hey 🙂 Ich verfolge deinen Blog ja schon seit dem Moment, an dem ich erfahren haben, dass wir als zweites Kind Zwillinge bekommen. 😉 Unsere Tochter wird nächste Woche drei und unsere Jungs 6 Monate (korrigiert 4 Monate). Es ist immer wieder schön Parallelen zu erkennen und freudig in die Zukunft zu schauen, auch wenn es mal sehr anstregend sein kann. Wir haben übrigens den Alilo Bunny. Der hat alle Funktionen, wie der von dir vorgestellte Infantino – nur besser. 😉 Die Ohren fassen sich toll an, wechseln unanhängig von der Musik die Farbe. Dateien muss man per USB Kabel raufspielen, aber aufnehmen kann man direkt vom Häschen aus, allerdings haben wir die Funktion noch nicht viel genutzt. Momentan dudeln da entweder Kinderlieder rauf und runter oder die Jungs schlafen beim Weißen Rauschen (einer der vielen Sachen, die schon standardmäßig drauf sind) ein.

    Liebe Grüße
    Älex

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    • Mama Motte

      2. September 2016 at 22:17

      Hallo Alex, oh danke für den Tipp – den Alilo Bunny werde ich mir mal anschauen.
      Und schön, dass Du hier mitliest – ich freu mich immer über gleichgesinnte Zwillingsmamis mit drittem Kind 🙂
      Liebe Grüße, Anna

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  • Sandy

    2. September 2016 at 14:07

    Der Infantino ist ja wirklich eine tolle Idee 🙂 Schade, dass es ein paar Kritikpunkte gibt, aber vielleicht werden diese ja auch demnächst mal behoben. Ich fände es zum Beispiel auch besser, wenn man direkt auf dem Gerät etwas speichern könnte, ohne ein Bluetooth-Gerät zu benötigen.

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  • katall

    6. September 2016 at 19:06

    Hi, ein wirklich schöner und informativer Beitrag. Da unser 2. Kind sich gerade auf den Weg macht, werden wir den „Geschichtenerzähler“ mal auf unsere Einkaufsliste setzten. Lieben Dank und LG Karl

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