Diese fröhliche Breischnute gehört dem kleinen Floh...
– Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung von Bosch  –

Die Zwillinge sind nun fast 7 Monate alt. Wir haben nach dem 5. Monat mit Brei angefangen, über den ersten Versuch hatte ich Euch ja schon berichtet.  sind aber noch nicht wirklich weit fortgeschritten in der Beikost-Einführung. Ich bin darüber ziemlich frustriert und werde deshalb nochmal einen ausführlichen Artikel dazu schreiben. Noch gibt es keinen Grund zu ernsthafter Sorge, denn eine Einführung von fester Nahrung ist ja ab spätestens einem halben Jahr empfohlen, und wir haben ja bereits damit begonnen – nur hatte ich mir das halt alles etwas einfacher vorgestellt.

Die Auswahl an Fertigbreien und Instantmischungen in den Supermarkt- und Drogerieregalen ist ja wirklich riesig. Allerdings muss man die Inhaltsstoffe teilweise sehr genau prüfen, denn viele enthalten  oftmals eine große Menge Zucker und eine Vielzahl von Zusatzstoffen. Deshalb habe ich mir vorgenommen auch diesmal den Brei so oft wie möglich selbst zuzubereiten. So weiß ich genau, was drin ist. Hierzu habe ich mir auch extra tolle Rezepte rausgesucht, denn man will ja – nach den üblichen Startern wie Karotte, Kürbis und Pastinake, ein bißchen Abwechslung auf den Tisch bringen. 

Und weil meine Kinder zwar noch nicht mit Begeisterung essen, ich die Rezepte aber dennoch als wirklich gut befunden habe, möchte ich die Brei-Ideen heute mit Euch teilen. Natürlich können alle Rezepte auch nach Belieben mit eigenen Ideen abgewandelt werden. Übrigens sind alle Rezepte so portioniert, dass ein großer Rest jeweils eingefroren werden kann…

Fruchtiger Möhren-Apfel-Kartoffelbrei

Zutaten: 1 kg Möhren, 200 g Äpfel, 500 g Kartoffeln, 500 ml Wasser, 1 TL Rapsöl

Zubereitung: Die Möhren und Kartoffeln schälen, klein schneiden und zehn Minuten in ungesalzenem Wasser kochen. Nach zehn Minuten die geschälten und klein geschnittenen Äpfel hinzu geben und alles zusammen weitere zehn Minuten kochen. Anschließend alles fein pürieren und einen Teelöffel Rapsöl zugegeben.

Gemüserisotto

Zutaten: 300 g Möhren, 250 g Tiefkühlerbsen, 300 g Zucchini, 400 g Reis, 150 g Dosentomaten, Kräuter nach Belieben, 1 TL Rapsöl

Zubereitung: Den Reis kochen, die Möhren und Zucchini schälen und klein schneiden und ebenfalls zum Kochen bringen. Nach 3 Minuten die Tiefkühlerbsen hinzugeben und weitere 5 Minuten kochen.   Reis und Gemüse mischen, die Dosentomaten dazugeben, anschließend alles fein pürieren. Neben einem Teelöffel Rapsöl können Kräuter nach Belieben untergemischt werden.

Diese fröhliche Breischnute gehört dem kleinen Floh...

Diese fröhliche Breischnute gehört dem kleinen Floh…

Süßkartoffelbrei

Zutaten: 500 g Süßkartoffeln, 250 g Kartoffeln, 250 g Möhren, 1 TL Rapsöl

Zubereitung: Kartoffeln, Süßkartoffeln und Möhren schälen und würfeln. Anschließend die Würfel in ausreichend Wasser geben und alles zum Kochen bringen. Das Gemüse bei geschlossenem Deckel so lange weiter köcheln, bis das Gemüse bissfest ist. Dann alles pürieren, mit einem Teelöffel Rapsöl vermengen und dann portionieren.

 ***

Da alle Rezepte gleich in größeren Mengen zubereitet werden, solltet Ihr einen großen Topf verwenden. Außerdem erleichtert Ihr Euch das Schälen des großen Gemüsebergs mit einem Sparschäler :-) Zum Pürieren könnt Ihr einen einen normalen Stabmixer mit Pürierstab verwenden. Allerdings wirft die noch heiße Gemüsemasse auf dem Herd oftmals noch Blasen, die Spritzer können dann zu unangenehmen Verbrennungen auf der Haut führen, wenn mit dem Stabmixer püriert wird .

Ich verwende deshalb zur Weiterverarbeitung des fertig gekochten Gemüses meine Bosch MaxxiMUM Küchenmaschine. Auf diese Weise erwische ich in der Regel jeden einzelnen Gemüsewürfel und erhalte einen wirklich fein pürierten Brei. Gerade jetzt zu Anfang wo die Zwillis noch keine Zähne haben ist es mir  besonders wichtig den Brei so stückfrei wie möglich zu pürieren, um zu verhindern, dass die Mäuse sich verschlucken oder Würgen, wenn etwas in der Kehle stecken bleibt. Schließlich sollen beide Spaß am Essen entwickeln – wir essen nämlich alle gern und gut und genießen unsere gemeinsamen Mahlzeiten – und auch das vorherige Kochen – sehr. Ich hoffe sehr, wir können das auch den Zwillingen vermitteln.

So Ihr Lieben, ich hoffe ich konnte Euch ein paar Brei-Anregungen geben und Ihr habt jetzt Lust bekommen das auch mal für Eure Mäuse auszuprobieren.

Vielleicht habt Ihr ja sogar Lust mir Eure besten Brei-Rezepte in den Kommentaren zur hinterlassen? Ich bin für jeden Vorschlag dankbar: egal ob süß oder herzhaft – immer her damit!

Habt einen schönen Abend

Eure Anna

IMG_1603

Nachdem ich am Sonntagabend die Fotos der Muffins im Waffelbecher auf facebook gepostet habe, die ich für den Geburtstag der Motte in der Kita gebacken habe, hatten mich viele von Euch gebeten doch einmal das Rezept aufzuschreiben. Also habe ich mich gleich mal hingesetzt und voilá, hier ist es:

IMG_1604

Muffins im Waffelbecher (für ca. 40 Stück)

Zutaten:

200g weiche Butter, 2 Päckchen Vanillezucker, 4 Eier, 180g Zucker, 1 gestrichener TL Backpulver, 250g Mehl, 1 Packung Kuvertüre (ich mische Vollmilch mit Zartbitter), ca. 40 kleine Waffelbecher (gibt es im Supermarkt), bunte Streusel

Zubereitung:

Die Waffelbecher auf ein mit Backpapier belegtes Backblech stellen. Butter, mit Vanillezucker und Zucker cremig schlagen. Nach und nach die Eier unterrühren.

Mehl mit dem Backpulver mischen, zu der Eiermasse geben und kurz unterrühren.

Den Teig mit einem Teelöffel oder einem Spritzbeutel in die Waffelbecher füllen. Da der Teig noch aufgeht, sollte der Waffelbecher ca. zu 2/3 mit Teig gefüllt werden.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Umluft 160°C) ca. 15-20 Minuten backen. Nach dem Backen kurz auskühlen lassen und währenddessen die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Die Muffins mit Schokolade bepinseln und sofort in die Streusel dippen. Trocknen lassen – FERTIG!

IMG_1603

***

Ihr seht: alles wirklich superleicht! Übrigens kommen die kleinen gebackenen Waffelmuffins wirklich super bei den Kids an. Nicht ein Krümelchen ist übrig geblieben. Und sie sind nicht nur super-superlecker, sondern sehen auch noch toll aus!

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und verspreche Euch, dass es im Laufe der Woche dann nochmal einen ausführlichen Bericht von Mottes 4. Geburtstag gibt.

Habt einen schönen Abend und eine tolle Restwoche

Eure Anna

IMG_7598

Auf vielfachen Wunsch hin, gibt es heute das Rezept für den superleckeren Key Lime Pie, den ich zum Geburtstag meines Mannes im Januar gebacken hatte. Ich weiß, dass es unter Euch auch einige Back-Fans gibt, und ich selbst bin auch immer dankbar für gute und leckere Rezepte die einfach sind und nicht so viel Zeit kosten, dass man den ganzen Tag dafür in der Küche stehen muss.

IMG_7598

Also los: Ihr braucht für eine Springform (26cm Durchmesser) 200g Vollkorn-Butterkekse, 120 g Butter, 2 EL Zucker, 4 Bio-Limetten, 4 Eier, 100 g Puderzucker, 300g Crème fraîche, 1 gehäuften EL Speisestärke und 100 g Zucker.

Die Butterkekse werden zuerst portionsweise zerkrümelt. Ich nutze dazu immer einen Gefrierbeutel und ein Nudelholz. Das ist auch eine tolle Aufgabe, die schon die ganz Kleinen übernehmen können. Bei unserem Backnachmittag hat die Motte das ganz toll und mit viel Hingabe gemacht. Dann die Butter zerlassen und diese mit den Kekskrümeln und dem Zucker mischen. Die Springform mit Backpapier auslegen, den Krümel-Mix hineingeben, andrücken und nach oben einen kleinen Rand bilden. Dann ca. 30 Minuten kalt stellen. Den Backofen auf 150 Grad vorheizen.

Für die Füllung zuerst die Limetten heiß abspülen, trocken wischen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Insgesamt 10 EL Saft abmessen. Die Eier trennen, das Eiweiß kalt stellen. Den Puderzucker und das Eigelb kräftig verrühren und dann mit dem Limettensaft und der Limettenschale, der Crème fraîche und der Stärke verrühren. Die Füllung auf den Krümelboden gießen und den Kuchen im Ofen (mittlere Schiene) 35 Minuten backen.

IMG_7601

Nun kommt das, was etwas Geduld erfordert: das Baiser! Dazu Eiweiß steif schlagen, Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Masse dick-cremig ist. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und die Eiweißcreme mit einem Esslöffel locker draufstreichen. Bei gleicher Temperatur noch 10-12 Minuten weiterbacken, bis die Spitzen leicht gebräunt sind. Ich musste immer wieder schauen, damit das Baiser nicht doch zu dunkel wird – man sollte sich also nicht zu weit vom Ofen entfernen!

Wenn der Bräunungsgrad ok ist, den Key Lime Pie aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen! Der Kuchen ist wirklich köstlich!!!

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir erzählt, ob Ihr einen Nachback-Versuch gestartet habt und wie der geworden ist…

Habt einen schönen Tag und seid lieb gegrüßt

Eure Anna

IMG_6250

Wer mir auf facebook oder Twitter folgt weiß, dass wir vor einiger Zeit eine große Schüssel frisch gepflückter Pflaumen geschenkt bekamen.

Pflaumen

Unsere Nachbarn hatten aus Schwiegervaters Garten jede Menge Pflaumen mitgebracht und so viel davon, dass sie uns gern beschenkten. Ich mag das sehr und habe mich riesig gefreut. Nicht nur, dass man weiß woher die Pflaumen kommen, sondern auch, weil ich schon genau wusste, was daraus werden sollte.

Ich wollte unbedingt zum allerersten Mal in meinem Leben Marmelade machen und war gespannt, ob das wirklich so einfach ist, wie alle immer behaupten. Und außerdem bin ich ja völlig begeistert davon Kuchen im Glas zu machen, und da der letzte Kuchen so schnell, einfach und lecker war, sollte es diesmal ein Pflaumenkuchen im Glas werden.

IMG_6251

Dieser hier hält sich bis zu 3 Monate im Kühlschrank (bei uns war er allerdings innerhalb einer Woche ratzfatz weggeputzt):

Für 8 Gläser braucht man ungefähr 300g Pflaumen oder Zwetschgen, 200 g Butter, 180g Zucker, 20g Vanillezucker, 2-3 Eier, 200g Mehl, 50g Haselnüsse, 1/2 TL Backpulver, Abrieb von 1/2 Zitrone, eine Prise Zimt, Aprikosen-Konfitüre zum Bestreichen und 8 Weck-Gläser (ca. 190ml Inhalt)

Aus der weichen Butter, Zucker, Eiern und den Aromen eine luftige hell-weiße Masse rühren. Dann Mehl, Backpulver sowie die Haselnüsse unterrühren. Die Pflaumen waschen, entkernen, vierteln. Die Kuchenmasse in die gefetteten Weckgläser füllen und mit Pflaumen belegen. Bei 175° ca. 16-18 Minuten goldgelb backen.

Nach dem Backen sofort mit der Aprikosen-Konfitüre bestreichen und die Gläser mit Gummi und Glasdeckel verschließen. Mit Klammern fixieren.

IMG_6250

Aber da war ja noch die Marmelade…und was soll ich sagen: ist wirklich super einfach. Mache ich ab jetzt immer selbst. Das kann wirklich jeder! Und geht sogar relativ schnell. Müsst Ihr auch probieren, unbedingt!

Eine kleine Portion habe ich wirklich gekocht, die andere habe ich mit einem Produkt von Diamant gemacht, dass ich sowieso noch zu einem Test hier hatte. Dabei handelte es sich um Diamant Gelier Zauber, daraus kann man Marmelade sogar ohne zu kochen machen.

Foto-31

Beide Marmeladen sind übrigens sehr lecker geworden. Die eingekochte ist mir ein bißchen zu fest geraten. Mein Mann mag es lieber etwas cremiger (und ich eigentlich auch). Die Marmelade ohne Kochen ist daher beim ersten Versuch etwas besser gelungen. Cremiger und leichter zu verteilen.

Das Produkt kann ich Euch als „Marmeladenanfänger“ also empfehlen :-). Aber auch das Kochen ist wirklich simpel und einfach…ich freu´mich nun schon auf unseren Ausflug zum Apfelhof – danach werde ich mich dann an Apfelmus und Apfelgelee probieren…

Dafür dass ich früher ungern gekocht habe entwickle ich mich noch zu einer kleinen Küchenfee :-)

Und nun will ich wissen: habt Ihr schon Marmelade selbst gemacht? Welche kreativen Sorten sind dabei entstanden? Habt Ihr Rezepte dafür? Immer her damit…mich hat das Einkoch-Fieber gepackt! :-)

Diamant Gelier Zauber wurde mir kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt.
IMG_6150

Die Motte und ich haben letzte Woche – als es mal wieder furchtbar geregnet hat – ganz spontan gebacken. Das Ergebnis möchte ich Euch heute zeigen, weil es wirklich so schnell und einfach ging und auch kleine Kinder schon ganz toll helfen können…

Die Motte liebt es ja zu Backen (und natürlich auch den Teig zu naschen), und ich mache das auch total gern mit ihr – auch wenn die Küche danach aussieht wie ein Schlachtfeld…

Wir haben uns – weil wir alle Zutaten bereits im Haus hatten – für einen einfachen Marmorkuchen entschieden, man kann den Kuchen aber natürlich auch mit Früchten (z.B. Kirschen, Birnen oder Aprikosen) verfeinern…

IMG_6150

Und so geht´s: Ihr braucht Einmachgläser (290ml Inhalt) mit Deckel, Gummiringen und Klammern zu Hause. Die Gummiringe am Besten schonmal in kaltes Wasser legen und den Backofen auf 180° (Ober-/Unterhitze) vorheizen – dann könnt´Ihr auch schon loslegen.

125g Butter mit dem Mixer geschmeidig rühren. Dann nach und nach 100g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und eine Prise Salz unter Rühren hinzufügen. Jetzt die 3 Eier dazugeben und jedes Ei ca. 1/2 Minute verrühren.

200g Weizenmehl mit 2 TL Backpulver mischen und mit 2 EL Milch unter den Teig heben.

Die Hälfte des Teigs auf 6 Gläser verteilen. Den restlichen Teig mit 1 EL Kakaopulver und 1 EL Milch mischen, dann auf dem hellen Teig verteilen und mit einer Gabel ein Marmormuster in den Teig machen. Glasränder säubern, ab in den Ofen und ca. 35 Minuten backen.

Nach dem Backen die nassen Gummiringe auf die Innenseite des Deckels legen, und die Gläser dem Deckel und den Klammern verschließen. Den Kuchen in den verschlossenen Gläsern auskühlen lassen.

Verschlossen ist der Kuchen im Glas ca. 2 Wochen haltbar! Und er lässt sich auch toll verschenken – eine hübsche Schleife und ein Etikett dran – fertig!

Viel Spaß beim Nachbacken und Guten Appetit!

Backt Ihr eigentlich auch gern mit Euren Kindern? Oder habt Ihr dazu lieber ein bißchen mehr Ruhe?

IMG_3506

Motte und ich lieben Pfannkuchen…aber da Papa Motte eigentlich mittags lieber herzhaft isst, gibt es die leckeren runden Teigfladen eben nur ab und zu. Am vergangenen Wochenende war es dann aber mal wieder Zeit dafür. Motte hat schon morgens immer davon gesprochen, dass es zum Mittagessen Pfannkuchen gibt. Wir lieben unsere Pfannkuchen am liebsten mit Äpfeln oder Blaubeeren. Da es leckere frische Blaubeeren aber noch nicht gibt, standen diesmal eben Apfelpfannkuchen auf dem Programm. Hier ist übrigens unser Rezept für den perfekten Apfelpfannkuchen (4 Portionen):

Familie Motte - der perfekte Apfelpfannkuchen

Familie Motte – der perfekte Apfelpfannkuchen

250 g Mehl, 3 Eier, 1-2 EL Zucker, 1 Prise Salz und 3/8 l Milch mit einem Schneebesen zu einem glatten, flüssigen Teig verrühren und 30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen. Inzwischen 2 mittelgroße Äpfel abspülen, schälen und in dünne Spalten schneiden.

Etwas Butterschmalz in die heiße Pfanne geben und anschließend eine Schöpfkelle voll Teig in die Pfanne geben. Die Pfanne leicht anheben so dass sich der Teig gut verteilt. Bei mittlerer Hitze von der Unterseite goldbraun backen. In den flüssigen Teig ein paar Apfelspalten legen und den Teig ganz stocken lassen. Pfannkuchen auf einen Teller gleiten lassen und wenden. Zweite Seite ebenfalls goldbraun backen. EXTRA-TIPP: für einen extra-lockeren Pfannkuchenteig die Eier trennen. Eigelb zum Teig geben, Eiweiß und eine Prise Zucker steif schlagen und kurz vorm Backen unter den Teig heben. Die Pfannkuchen bestreuen wir dann eigentlich gern mit Zimt & Zucker…. Diesmal aber haben wir etwas ganz Besonderes dazu ausprobiert: die traumhaft leckeren Dessertsaucen von ANNIs.

Familie Motte - Dessertsaucen von ANNIs Made by mums

Familie Motte – Dessertsaucen von ANNIs Made by mums

ANNIs wurde von den beiden Mehrfach-Mamis Anja Aleith & Nicole Kemper gegründet und ist ein kleines Paradies für alle Leckermäuler und Feinschmecker. In ihrem Online-Shop verkaufen die beiden Schöpferinnen köstliche Saucen, Chutneys und Confits in teilweise außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen. Produziert wird natürlich alles in Handarbeit mit besten – zumeist regionalen – Zutaten und ohne jegliche Zusatzstoffe – eben mit viel Liebe wie zu Hause bei Mama – made by mums! Aus den ersten beiden Buchstaben der Vornamen Anja & Nicole wurde ANNI, und so persönlich wie der Name des Unternehmens sind auch die Produkte die verkauft werden. Neben den oben genannten Saucen, Confits und Chutneys gibt es übrigens auch Senf, Jellys und Gewürze. ANNIs hat uns netterweise zwei Dessertsaucen in den Sorten Vanille-Apfel und Zimt-Pflaume aus ihrem Sortiment zum Testen überlassen – und unser Pfannkuchen-Familienessen am Sonntag war der perfekte Testanlass.

Familie Motte - Dessertsaucen von ANNIs Made by mums

Schon das Design der Flasche macht Lust auf mehr – so liebevoll gestaltet! Zuerst haben wir uns über die Sorte Vanille-Apfel hergemacht. Familie Motte - Dessertsaucen von ANNIs Made by mums

Uns gefiel besonders gut, dass die Sauce richtig tolle Apfelstückchen enthält…der Vanillegeschmack ist deutlich herauszuschmecken, aber trotzdem nicht zu dominant. Ein richtig toller, fruchtiger Apfelgeschmack, der perfekt zu den Pfannkuchen passt. Und um Euch den Mund wässrig zu machen…

Familie Motte - Dessertsaucen von ANNIs Made by mums

Ich gestehe: der anderen Sauce gegenüber war ich sehr skeptisch. Zimt-Pflaume gehört für mich eher in den Winter und zudem bin ich nicht gerade ein Fan von Zimt.

 

Familie Motte - Dessertsaucen von ANNIs Made by mums

Aber natürlich habe ich es trotzdem probiert – und wurde vom Gegenteil überzeugt. Ich finde die Pflaumensauce fast noch besser als die Apfel-Sauce – und das will bei mir – als Zimt-Hasser – wirklich was heißen. Der Zimt-Geschmack ist zwar da- aber auch hier: nicht zu dominant und herrlich fruchtig nach Pflaume.

 

Familie Motte - Dessertsaucen von ANNIs Made by mums

Auch Motte hat fleißig nach Nachschub verlangt und insgesamt zwei ganze (!) Pfannkuchen verdrückt!

IMG_3523

Wir finden, jeder der diese Saucen nicht probiert, hat etwas verpasst! Schaut doch einfach mal rein bei ANNIs Onlineshop und stöbert ein bisschen. Für alle, die keine Süßmäuler sind, gibt es auch tolle herzhafte Alternativen! Und jetzt wo die Grill-Saison startet sollte man auf jeden Fall auch die leckeren Chutneys probieren… Übrigens gibt es die tollen Produkte von ANNIs auch in ausgewählten EDEKA-Märkten. Wir haben Glück, dass es die Lecker-Schmecker-Produkte bei uns um die Ecke im Supermarkt gibt :-) So greifen wir zu besonderen Anlässen auf jeden Fall wieder zu! Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle natürlich an Anja Aleith & Nicole Kemper für den sehr netten Kontakt und die kostenlose Bereitstellung der beiden Dessertsaucen! Und wie versprochen haben wir uns zum Schluss noch etwas Besonderes für Euch ausgedacht. Wir suchen einen Leser, der ebenfalls die leckeren Dessertsaucen von ANNIs testen möchte.

Die Teilnahmebedingungen sind wie folgt:

 – Bitte hinterlasst mir einen kurzen Kommentar worüber Ihr mir folgt und warum IHR der perfekte Tester für die leckeren Saucen seid

– Jeder, der das Gewinnspiel teilt, bekommt eine zusätzliche Test-Chance. Bitte kopiert dazu den Link, über den Ihr geteilt habt, in den Kommentar mit ein

– eine weitere Chance bekommt ihr, wenn Ihr ANNI ein LIKE auf der ANNI-Facebook-Seite schenkt (bitte vermerkt auch dies  in Eurem Kommentar) 

Teilnahmeschluss ist der 22. April 2014 um 20.00 Uhr. Der Tester wird einige Tage später hier auf dem Blog bekannt gegeben!

Eine Teilnahme ist nur aus Deutschland möglich. Falls sich der Tester bis drei Tage nach Bekanntgabe nicht gemeldet hat, wird neu ausgelost. 

IMG_3517

Ich wünsche Euch allen viel Glück und einen schönen Abend!

Eure Mama Motte

Die Dessertsaucen wurden uns von ANNI kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt. Unsere Meinung bleibt davon unberührt!

Manchmal hat der Tag einfach zu wenig Stunden…wie oft habe ich mich nach der Arbeit noch schnell abgehetzt und ein paar Sachen eingekauft, bevor ich die Motte dann aus der Kita abgeholt habe. Motte hat ja dann bereits Mittag gegessen und auch ihren Mittagsschlaf schon erledigt. Aber da ich bis 12.30 Uhr arbeite und die Motte bereits um 13.30 Uhr darauf wartet, dass die Mama sie abholt, fehlt mir leider die Zeit für ein Mittagessen :-(

Daher habe ich mich letzte Woche entschieden, mal so eine Kochbox zu bestellen, bei der man frische Zutaten für drei Gerichte bereits fix und fertig nach Hause geliefert bekommt: natürlich inklusive Rezept! So spare ich mir für drei Tage das Einkaufen und muss mir ausnahmsweise mal keine Gedanken darüber machen, was ich kochen soll- denn die Ideen werden ja gleich mitgeliefert.

Gesagt , getan: ich habe mich entschieden, die „HelloFresh“ – Kochbox auszuprobieren:

„HelloFresh“ ist ein Kochbox-Anbieter, der seine Rezepte inklusive Lebensmittel als Abo-Box liefert, d.h. in wöchentlichem Abstand je eine Box. Wobei man auch hier variieren kann: wenn man nur im 2-wöchigen Abstand beliefert werden will: kein Problem! Außerdem kann man jederzeit Lieferpausen einlegen (wenn man zum Beispiel im Urlaub ist) oder auch zuerst mal eine Probebox bestellen, die dann nur 1x kommt. „HelloFresh“  liefert seine Zutaten nahezu überall hin und verspricht wöchentlich die frischesten Zutaten direkt vom Erzeuger mit einem extra hohen Anteil an Bio-Produkten. Mir sind hochwertige Lebensmittel extrem wichtig und ich bin auch bereit für gutes Fleisch und Gemüse ein bisschen mehr auszugeben. Außerdem bin ich ein Verfechter der regionalen Küche und versuche daher meist saisonal einzukaufen, d.h. nur Lebensmittel zu verwenden, die auch zur jeweiligen Jahreszeit aus Deutschland zu bekommen sind, damit sie nicht importiert werden müssen.

Den Lieferzeitpunkt seiner Box kann man an verschiedenen Tagen frei wählen. Ich hatte mich für Dienstagabend zwischen 17.30 Uhr und 20.00 Uhr entschieden. Einen Tag vor der Lieferung bekommt man dann noch einmal eine E-Mail, die den Lieferzeitpunkt noch einmal auf bis zu eine Stunde eingrenzt. Das finde ich schon mal superpraktisch, so muss man nicht mehrere Stunden zu Hause warten. Sollte man zum Lieferzeitpunkt einmal nicht zu Hause sein, kann man die den Kundenservice informieren, dass die Box auch beim Nachbarn abgegeben werden darf, oder dass diese sogar vor der Tür abgestellt werden darf. Das Abo ist mit einer Frist von 8 Tagen jederzeit kündbar.

Zutaten

Nun mal zu den Rezepten: „HelloFresh“ verspricht eine große Auswahl an abwechslungsreichen Rezepten, die alle nicht mehr als 30-Minuten Zubereitungszeit benötigen und dabei trotzdem raffiniert sind. Man kann wählen, ob man eine Box mit 5 Gerichten möchte oder nur mit 3, dazu natürlich für wie viele Personen es sein soll. Und selbstverständlich gibt´s auch eine Box für Vegetarier.

Und was kostet der ganze Spaß? Im Durchschnitt kostet eine Mahlzeit ca. € 5 pro Person. Je mehr Leute mitessen, desto günstiger wird es. Für 3 Mahlzeiten für 2 Personen zahlt man € 39,00 (natürlich inklusive Lieferung), für 4 Personen € 59,00. Das hört sich auf den ersten Blick viel an. Allerdings sollte man bedenken, dass auch Fleisch dabei ist, welches ja bereits relativ teuer ist. Preislich ist es wohl insgesamt etwas teurer als der Einkauf im Supermarkt. Dafür spart man Zeit, Benzin und Stress, aber auch Lebensmitteln, da man weniger wegwirft und insgesamt weniger kauft! Ich finde der Preis ist nicht günstig, aber angemessen.

Gibt es sonst noch etwas Besonderes? Ja- bei der ersten Bestellung wirst Du automatisch Mitglied im Loyalität-Club. Bereits vier Boxen erhält man eine erste Club-Aufmerksamkeit. Nach weiteren vier Boxen gibt’s auch ein weiteres Geschenk und nach zwanzig schließlich gilt man als „Chefkoch“ und erhält Gutscheine, Leckereien und nicht zuletzt die Möglichkeit, mitzubestimmen, welche Rezepte in die HelloFresh-Boxen kommen.

So, nun möchte ich Euch aber auch kurz die drei Gerichte vorstellen, welche sich in meiner ersten Box versteckten:

Suppe Rezept

1. Feine Kartoffel-Porree-Suppe mit überbackenem Parmesan-Senf-Baguette (oben seht ihr die Rezeptkarte von HelloFresh, und unten die von uns gekochte fertige Suppe:

Suppe

2. Italienische Steak-Röllchen mit Nudeln in Knoblauch-Sauce. Unten erst das Rezept, dann das fertige Gericht

Steak Rezept

Steak

3. Cremiges „Korma-Curry“

Rezept Curry

Curry

FAZIT: Die Gerichte waren allesamt auch für ungeübte Köche einfach zuzubereiten und superlecker. Die Zutaten sehr frisch und von guter Qualität – besonder das Fleisch ist hier hervorzuhaben. Alle Zutaten waren in ausreichender Menge vorhanden, großartige Reste blieben nicht. Für sehr gute Essen ist aber wahrscheinlich das eine oder andere Gericht etwas zu knapp kalkuliert. Lediglich Salz, Pfeffer, Brühe, Essig und Öl sollte man im Haus haben. Hierbei geht „HelloFresh“ (zu Recht) davon aus, dass dies Grundzutaten sind, die sowieso in keinem Haushalt fehlen sollten.

Die einzelnen Gerichte kann man vorher nicht auswählen. Sie werden einem immer in der Woche vorher zugeschickt. Ich finde das schön, da man so auch einmal Rezepte und Zutaten bekommt, die man sonst nicht unbedingt gekauft und zubereitet hätte (ich z.B. hätte mich wahrscheinlich sonst nicht an dieses unglaublich leckere Curry gewagt :-) So lernt man Neues kennen und lieben… Problematisch könnte das allerdings für Esser mit Allergien oder Unverträglichkeiten sein.

Die Bestellung und Lieferung der Box klappte problemlos. Die Internetseite ist übersichtlich aufgebaut und in seinem Kundenkonto kann man problemlos seine Lieferungen verwalten. Zwei Tage nach der Lieferung wurde ich vom Kundenservice kontaktiert, der nachfragte ob alles ok sei, ob ich Anliegen und Wünsche hätte und der mir noch mal erklärte, dass ich z.B. auch pausieren kann zwischen einzelnen Lieferungen und mich auf einige Extras auf der Website hinwies.

Insgesamt bin ich von Qualität und Konzept überzeugt und freue mich schon auf meine nächste „HelloFresh“-Box. Jede Woche ist mir die Bestellung zu teuer, da man aber ja beliebig pausieren kann, kann ich mir vorstellen, evtl. alle 4 Wochen eine Box zu beziehen und so Abwechslung in den Speiseplan zu bringen. Wahrscheinlich werde ich dennoch in den nächsten Wochen auch mal eine Konkurrenz-Box ausprobieren. Für Mamis mit wenig Zeit zum Einkaufen und Kochen ist die „HelloFresh“-Box ein Segen!

Und? Seid Ihr neugierig geworden und möchtet auch mal testen? Dann habe ich hier einen Gutscheincode für Euch, mit dem Ihr sagenhafte 20 € Rabatt auf die erste Abo-Box bekommt. Damit zahlt ihr also für 3 Gerichte für 2 Personen nur € 19!!

Hier also der Gutscheincode über 20 € Rabatt auf den wiederkehrenden Service von „HelloFresh“:

VENHXG

Viel Spaß beim Testen und Kochen!

Manchmal muss es ja wirklich richtig schnell gehen: alle haben Hunger, die Motte kann kaum warten oder ist quengelig und lässt einem kaum Zeit zum Kochen.

Dafür gibt es ja Gott sei Dank ein paar richtig schnelle Gerichte. Eins davon ist letzte Woche eher durch Zufall entstanden – und es schmeckte einfach klasse. Hier mein „in 20 Minuten fertig“ – Gericht (für 2 Personen):

Penne mit Kirschtomaten

Foto-4

Nudeln in kochendes, gesalzenes Wasser – in der Zwischenzeit kann die Sauce vorbereitet werden. Dazu 125g Schalotten klein würfeln und in der Pfanne andünsten. 250 g halbierte Kirschtomaten hinzufügen und weiterköcheln bis sie leicht anfangen zu schmelzen. 125 ml Gemüsefond und 75 g Butter dazugeben, damit die Sauce leicht abbindet. Einige Blätter Basilikum waschen, klein zupfen und ganz zum Schluss unterrühren. Mit Salz abschmecken und sofort mit den Nudeln servieren!

Ich hätte nie gedacht, dass eine einfache Tomatensauce so gut schmecken kann…das müsst Ihr unbedingt ausprobieren!

Unsere kleine Motte hat von den zwei süßen Nachbarskindern eine Spielküche geschenkt bekommen, die die beiden nicht mehr selbst bespielen. Zu Anfang habe ich noch gedacht: na, ja vielleicht ein bißchen zu früh für Motte so mit 19 Monaten…da habe ich mich wohl getäuscht…seit die Küche also im Kinderzimmer steht, wird sie fast pausenlos bespielt: Tomaten schneiden, Gurken schneiden, Gemüse waschen, Suppe kochen, Mama muss probieren, Papa muss probieren, die Puppe natürlich auch und ach ja, die Gemüsepfanne muss noch in den Ofen!

Foto

Der erste Gang nach dem Aufstehen? Sofort in die Küche- es muss ja Frühstück gemacht werden! Zähneputzen? Frische Windel? Unmöglich! Da gibt es ein riesen Geschrei…!

Küche

Bisher hat sich Motte immer schwer getan, sich länger mit einer Sache zu beschäftigen, aber seit die Küche da ist, beweist sie eine Ausdauer, die schier unglaublich ist. Manchmal beneide ich sie ein bißchen, wie sehr sie in diesem Spiel aufgeht und mit welcher Begeisterung sie bei der Sache ist. Uns gelingt sowas ja nur noch selten. In diesen Momenten bin ich froh, dass ich ihre Begeisterung teilen und in ihr glückliches Gesicht schauen darf. Und dann macht es mir auch nichts aus, dass sich eigentlich die Wäsche stapelt, die Geschirrspülmaschine ausgeräumt werden müsste und auch sonst noch zig Dinge auf der To Do-Liste stehen.

Mit Motte habe ich gelernt: es ist einfach wunderbar, wenn das Leben ein bißchen entschleunigt wird und man wieder den Blick auf wesentliche Dinge lenkt und sich an Details und Kleinigkeiten erfreut.

Als Dankeschön haben Motte und ich den Nachbarn dann einen Pflaumenkuchen gebacken (das Ergebnis seht ihr unten) –  auch hier war sie mit voller Hingabe dabei: Teig umrühren, Vanillezucker in den Teig schütten, Milch reingießen, Pflaumen auf den Teig legen…ach ja, und natürlich immer wieder zwischendurch naschen! Herrlich so ein verschmierte Mini-Schnute!

IMG_1132

MINI-PFLAUMENKUCHEN (für ca. 8 Stücke):

12 Zwetschgen oder 6 große Pflaumen, 140 g Mehl, 1 TL Backpulver, 90 g Rohrzucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Ei (Größe M), 4 EL Rapsöl, 50 ml Milch, 1 Prise Salz, je 1/4 TL gem. Kardamom und Zimt, 2 EL Aprikosenkonfitüre

Pflaumen waschen, trocken tupfen, der Länge nach halbieren und entsteinen.

Mehl und Backpulver mischen. Zucker, Vanillezucker und das Ei mit dem elektrischen Handrührer cremig rühren. Öl, Milch und Gewürze unterschlagen. Dann das Mehlgemisch zugeben und nur kurz unterrühren.

Boden und Rand einer kleinen Springform (20 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen. Teig hineingeben, glatt streichen. Pflaumenhälften mit der Schnittfläche nach oben darauf verteilen. Im heißen Ofen (180 Grad, 2. Schiene von unten) 35 Minuten backen.

Nach dem Backen kurz abkühlen lassen. Dann die Konfitüre in einem kleinen Topf unter Rühren erhitzen. Kuchen damit bestreichen und in der Form abkühlen lassen.