Koffer klein

Es war längere Zeit ruhig um unser „Koffer-Projekt“. Das hat vor allem einen Grund: alle sechs teilnehmenden Blogs waren beruflich, familiär, privat oder gesundheitlich so eingespannt, dass schlichtweg die Zeit fehlte um sich so um das Projekt zu kümmern wie es uns am Herzen liegt.

Koffer klein

Schließlich wollen wir unseren Lesern nicht irgendwas präsentieren um eine Lücke zu füllen, sondern die Beiträge verfassen, weil sie uns am Herzen liegen und wir zeigen wollen, auf wieviele verschiedene Arten man verreisen kann.

Die größte Durststrecke liegt aber nun hinter uns – wir haben uns neu sortiert, Ziele und Wünsche für die Zukunft festgelegt und viele Ideen ausgetauscht, wie wir Euch in Zukunft mit tollen Reisenews versorgen können.

Heute starten wir also in eine neue Runde „Ich packe meinen Koffer“ und haben uns dazu etwas ganz Besonderes ausgedacht. Denn in der kommenden Woche seid Ihr gefragt. Wir lassen Euch rätseln was das Zeug hält. Jeden Tag erscheint ein kleines neues Reiserätsel auf einem unserer Blogs, dass Ihr lösen müsst. Ihr sammelt alle Lösungen ein und könnt am Ende der kleinen „Rätselreise“ ein paar ganz tolle Preise rund um das Thema Reisen gewinnen.

Unsere Blogs Zwergenzimmerchen, Timbaru, Terrorpüppi, Andalusienmutti, Limalisoy und natürlich ich freuen uns auf Euren Besuch und eine rege Teilnahme…

Und damit Ihr schon mal einen kleinen Vorgeschmack darauf bekommt, welche tollen Preise Euch erwarten, lasse ich einfach mal einen kleinen visuellen Eindruck da:

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Na, da lohnt sich doch das Mitmachen, oder?

Die Reise startet am kommenden Montag, den 23. Mai 2016 bei der lieben Sarah Jane vom Blog Zwergenzimmerchen und endet am Samstag, 28. Mai 2016 wieder hier bei mir.

Zum Schluss lasse ich Euch noch die Teilnahme-Bedingungen da:

– Teilnehmen kann Jede/r, der die Rätsel auf allen teilnehmenden Blogs richtig gelöst hat 

– Werdet Fan unserer facebookseite 

– Je ein Extra-Los könnt Ihr ergattern, wenn Ihr das Gewinnspiel auf facebook oder Twitter teilt

– Jeder der einer oder mehrerer unserer Blog-Facebook-Seiten (Timbaru, Andalusienmutti, Zwergenzimmerchen, Terrorpüppi, Limalisoy, Familie Motte) ein Däumchen schenkt bekommt ebenfalls je ein Extra-Los (pro gelikter Facebook-Seite)

– bitte weist in der email auf Eure Extra-Lose hin

– alle Lösungen müssen gesammelt am Ende der Rätselreise an folgende email geschickt werden: kofferpacken@gmx.net

Das Gewinnspiel endet am 5. Juni 2016 um 00.00 Uhr. Die Gewinner werden einige Tage später per email benachrichtigt!

***

Wir wünschen Euch ganz viel Spaß beim Rätseln und drücken fest die Daumen – habt eine tolle Zeit!

Euer „Ich packe meinen Koffer“ – Team

– Alle Preise wurden uns netterweise zur Verfügung gestellt. Die Preise und Sponsoren werden am Ende der Rätselreise kurz vorgestellt –
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Heute nehme ich Euch mit auf eine kleine Reise in meine wunderschöne Heimatstadt Hamburg. Um ganz genau zu sein habe ich heute einen tollen Ausflugstipp für einen richtigen Schmuddelwettertag. Von denen gibt es ja hier im hohen Norden ab und zu mal den einen oder anderen :-)

Koffer klein

Ich finde es ja immer unheimlich schwer gute Ausflugsziele für den Winter oder Schlechtwettertage zu finden. Im Frühling und Sommer sind die Möglichkeiten schier unendlich, aber wenn es draußen so richtig, richtig kalt oder eben so richtig, richtig nass und stürmisch ist, dann kann man nun mal nicht stundenlang draußen durch die Natur spazieren…

Wir sind daher große Fans von Kindermuseen. Ich hatte Euch an anderer Stelle hier auf dem Blog schon einmal das Altonaer Kindermuseum und das Zoologische Museum vorgestellt. Heute nehme ich Euch mit ins „KL!CK Kindermuseum“ – ein Museum, dass vielleicht noch ein kleiner Geheimtipp ist.

Das Museum liegt etwas außerhalb im Hamburger Westen im Stadtteil Osdorf und ist ein echtes Mitmachmuseum. Überall darf angefasst, ausprobiert und mitgemacht werden. Außerdem gibt es wirklich für jede Altersgruppe etwas zu entdecken. Wir besuchen das Museum deshalb in regelmäßigen Abständen immer wieder, denn die Motte entdeckt dort immer wieder Neues. Und sobald die Zwillinge krabbeln können, können auch sie endlich im Kleinkindbereich auf Entdeckungstour gehen.

Das Museum bietet auf zwei Ebenen sechs verschiedene Themenbereiche, dazu gibt es in regelmäßigen Abständen verschiedene Wechselaustellungen. Die Gesamtfläche des Museums ist überschaubar groß und dennoch kann man locker mehrere Tage dort verbringen. Wir waren zum Beispiel gerade am vergangenen Sonntag mit der Motte dort und haben den gesamten Nachmittag nur in zwei Themenbereichen verbracht, weil einfach so viel geboten wird.

Tastwand

Gleich im Eingangsbereich erwartet die Kinder eine überdimensionale Tastwand in die man verschiedene Muster drücken kann sowie eine kleine Minigolfbahn. Außerdem gibt es einen großen U-Bahn-Simulator, der besonders die Jungs fasziniert.

Minigolf

Auf der oberen Ebene findet man die Themenbereiche „Treffpunkt Körper“, „Geld- und gut“ und den Kleinkindbereich „Licht und Luft“ sowie ein kleines Café (in dem sehr günstig Kuchen, kleine Snacks und Getränke erwerben kann, aber auch Mitgebrachtes verzehren darf!!). Die untere Ebene bietet einen Einblick in „Urgroßmutters Alltag“, die „Steinzeit Minus 10.000″ sowie eine „Kinderbaustelle“, auf der selber Hand anlegen, Mauern, Fliesen kleben und Dach decken ausdrücklich erwünscht ist. Außerdem finden hier auch die Wechselausstellungen statt. Noch bis Februar dreht sich alles um die Schokolade – alle Kinder dürfen unter anderen sogar selbst Schokolade machen – ein echtes Erlebnis!

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Die Motte hat sich beim letzten Besuch ausführlich dem Themenbereich „Treffpunkt Körper“ gewidmet. Ein paar Dinge aus dem Bereich möchte ich Euch kurz zeigen. Nach wie vor sehr interessiert ist die Motte an dem Thema „wie wächst ein Baby im Bauch?“. Das Museum bietet dazu viel anschauliches Material. Besonderes Highlight ist eine überdimensionale Stoff-Mama in deren Bauch man krabbeln kann um sich wie in der Gebärmutter zu fühlen.

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Außerdem liebt die Maus ja Memory – hier gibt es ein „Geräusche-Memory“. Dazu muss man durch Schütteln immer die zwei Dosen finden, in denen sich das Gleiche befindet. Das ist echt schwierig – sogar für Erwachsene.

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Und ein absoluter Hit ist das witzige „Verknotungsspiel“ (heißt bestimmt anders, fällt mir aber gerade nicht ein). Dazu dreht man an einer Scheibe und muss dann – je nachdem wo der Pfeil landet – den rechtenoder linken Fuß und die rechte oder linke Hand auf eine Farbplatte stellen. Dabei kommen die witzigsten Verrenkungen zustande. Die Motte und ihre Freundin haben sich auf jeden Fall halb totgelacht.

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Gleich neben dem „Körperbereich“ dreht sich alles ums Geld. So richtig großes Interesse hat die Motte an Geld eigentlich noch nicht. Was sie aber super findet, ist, dass man dort selbst Geld drucken und anmalen kann. Und sogar Münzen kann man prägen…

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Wir hätten auch gern noch die Schokoladenausstellung besucht und einen Trip in die Steinzeit unternommen, aber die Zeit ging einfach viel zu schnell vorbei. Und ich wollte die Maus auf keinen Fall zur Eile antreiben, denn Museen sind schließlich dazu da sich mit allem was einen interessiert ausführlich zu beschäftigen. Und so ging es nach einem kleinen Snack im Café dann auch schon wieder nach Hause.

Im Kleinkindbereich steht sogar eine Harfe...

Im Kleinkindbereich steht sogar eine Harfe…

Harfe

Da wir aber ganz in der Nähe des Museums wohnen kommen wir sowieso öfter mal her. Die Preise sind moderat, so dass man auch gut und gern mal am Nachmittag nach der Kita für zwei Stündchen kommen kann.

Ich hoffe Ihr habt nun Lust bekommen das Kindermuseum bei Eurem nächsten Besuch in Hamburg auch mal zu besuchen. Ein kleiner Tipp noch: das Museum liegt etwas versteckt. Wenn Ihr nicht ortskundig seid, solltet Ihr Euch nicht scheuen zu fragen. Es lohnt sich wirklich! Ich wünsche Euch und Euren Kindern jetzt schon mal ganz viel Spaß!

***

Das war meine kleine Kofferreise für dieses Mal. Nächste Woche packt die Andalusienmutti wieder ihre sieben Sachen und nimmt Euch mit an einen schönen Ort…lasst Euch überraschen!

Und nicht vergessen:

hört nicht auf zu träumen – es gibt so viele schöne Ziele zu entdecken…

Habt ein schönes Wochenende

Eure Anna

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Achtung Sturzgefahr...

Reisen ist immer ein Abenteuer. Im Idealfall ein aufregendes und unvergesslich schönes. Manchmal kann es aber auch ein Reinfall sein. Und ein unvergesslicher Urlaub, weil es eben nicht die schönste Zeit des Jahres war. Und nachdem die liebe Jessi vom Blog „Terrorpüppi“ Euch letzte Woche in das Weihnachten ihrer Kindheit mitgenommen hat, möchte ich Euch heute von genau so einem Reinfall-Erlebnis im Rahmen unseres Projekts „Ich packe meinen Koffer“ erzählen. Denn Reisen ist schließlich nicht immer nur schön.

Die Motte liebt Reisen inzwischen genauso sehr wie wir. Daher war die Freude groß, als wir erfuhren, dass wir im letzten Herbst von einem Reiseveranstalter eine Woche nach Frankreich eingeladen wurden. Den Anbieter werde ich aus Respekt hier nicht nennen. Er wurde nach unserer Reise über alle Details informiert und hat uns freigestellt darüber zu schreiben.

Die Reise sollte im September losgehen. Da Frankreich für uns ein weiter Weg ist, haben wir auf der Hinfahrt einen Stopp bei meinen Eltern im Rheinland eingelegt. So hatten wir einen Großteil der Etappe bereits hinter uns gebracht.

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Unser Domizil für eine Woche…

Im Vorfeld hatten wir uns bereits über die Region in Frankreichs Landesinnerem informiert. Ein kleiner Campingplatz mit Mobile Homes, der mitten in einem Waldgebiet liegt, ein kleines Animationsprogramm für Kinder bietet und von dem aus fußläufig ein kleiner See mit Sandstrand zu erreichen ist, in dem man gefahrlos baden kann. Ansonsten eher ruhig, nicht zu viel Trubel, keine große Stadt in der Nähe sondern nur kleine Städtchen in denen man in kleinen Restaurants oder Bistros essen kann. Perfekt also für einen Urlaub mit einem 2,5-jährigen Kind.

Als wir vor Ort ankamen,  dann bereits die erste Ernüchterung: die Rezeption und Information kommt bereits sehr schmuddelig daher. Alte, tote Fliegen kleben am Fenster zwischen einer vergilbten Karte der Umgebung und einem Flyer über das Animationsprogramm. Die Mitarbeiter begrüßen uns freundlich,  sprechen aber nur gebrochen Englisch. Mit meinem kläglichen Schulfranzösisch kommen wir irgendwie klar und bekommen schließlich den Schlüssel für unser Domizil ausgehändigt.

...das entpuppte sich allerdings als Reinfall...

…das entpuppte sich allerdings als Reinfall…

Das wollen wir dann auch umgehend beziehen und endlich ein bißchen die Umgebung erkunden. Als wir die Tür zu unserem Mini-Heim aufschließen und die Räume inspizieren gleich der nächste Schock. Alles ist schmutzig und teilweilse kaputt. Im Schrank des Zimmers der Motte hängt die Kleiderstange kaputt herunter und die beiden Regalboards darüber sind schmutzig und staubig.

Hier sollte die Motte schlafen...

Hier sollte die Motte schlafen…

Die Betten riechen muffig und klamm. Der Boden ist schmierig und schmutzig.

...und hier wir!

…und hier wir!

Das Bad ist ok, aber betreten möchte ich die kleine Dusche nur mit Flip Flops.

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Die Gardinen hängen an vielen Stellen nur halb an der Stange, da sie teilweise zerrissen sind. Ein Fenster ist kaputt und hat einen großen Riss. Die Stufen zu unserem Heim sind wackelig und morsch, was mit einem Kleinkind nicht gerade ungefährlich ist. Hier muss man fairerweise sagen, dass dies umgehend am nächsten Tag von einem Handwerker behoben wurde, nachdem wir dies an der Rezeption angemerkt hatten.

Achtung Sturzgefahr...

Achtung Sturzgefahr…

Abgesehen von dem Zustand des kleinen Hauses ist es klein und bietet nur sehr wenig Platz. Und mit klein meine ich wirklich klein. Winzig. Kaum Platz für einen Koffer, geschweige denn die ganzen Sachen, die man für ein kleines Kind so benötigt. Der Platz hätte uns in dieser Woche jedoch weniger gestört, wenn es nicht so klamm und muffig und schmutzig gewesen wäre. Da leider auch das Wetter nicht so mitspielte wie erhofft – und die Vorhersage für die ganze Woche nur maue 15 Grad ansagte – war es zudem sehr kalt.

Die Sitzecke ist nicht wirklich gemütlich...

Die Sitzecke ist nicht wirklich gemütlich…

Den Zustand des Häuschens haben wir natürlich umgehend reklamiert, so richtig geschert hat das aber niemanden.

...und die Küche ist nicht sauber...

…und die Küche ist nicht sauber…

Den Schock mussten wir also erstmal verdauen. Also haben wir uns aufgemacht in das nächstgelegene Städtchen um etwas zu essen. Ca. 20 Minuten entfernt wurden wir fündig und parkten auf dem hübschen kleinen Marktplatz. Nachdem wir ein wenig herumgelaufen waren, suchten wir uns einen Platz in einem kleinen Bistro, nur um informiert zu werden, dass man erst ab 19 Uhr etwas essen kann. Das war natürlich für die Motte viel zu spät. Auch alle umliegenden Restaurants boten Mahlzeiten erst ab 19 Uhr an. Und auch ein Supermarkt war weit und breit nicht zu sehen. Also hieß es für uns: zurück zum Campingplatz, denn dort gab es einen kleinen Imbiss, den wir eigentlich meiden wollten, weil sich auch hier ein eher schmuddeliges Bild bot. Nun mussten wir in den sauren Apfel beißen, haben uns dort eine Pizza bestellt und diese mit aufs Zimmer genommen. Erstaunlicherweise war die Pizza wirklich nicht schlecht. So mussten wir wenigstens nicht hungrig ins Bett.

...hier geht´s ins Schmutzdomizil...

…hier geht´s ins Schmutzdomizil…

Als dann auch noch das versprochenen kostenlose WLAN plötzlich kosten sollte, der Verbindungsaufbau eine gefühlte Stunde dauerte und ständig wieder abbrach, gingen wir frustriert schlafen. Dennoch  waren wir nach der Ernüchterung fest entschlossen, das Beste aus diesem Urlaub zu machen.

Am nächsten Tag wollten wir uns an der Rezeption informieren, was man in der Umgebung unternehmen kann. Wir hatten gesehen, dass es einen kleinen Märchenpark in der Nähe gibt. Aber dann der nächste Schock. Wir hatten extra bei Buchung gefragt, ob alle Angebote auch verfügbar sind zu unserer Reisezeit. Nun wurde uns an der Rezeption mitgeteilt, dass die Saison bereits am 1. September vorbei war und daher alle Attraktionen in der Nähe und auch die Animation bereits geschlossen sind. Uns wäre also nichts anderes übrig geblieben als jeden Tag am See zu verbringen, der übrigens wirklich sehr, sehr schön war. Aber bei 15 Grad? Und nur hin und wieder Sonne. Irgendwie war das alles nicht so wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir wollten ja gar keine riesen Ausflüge machen, deshalb hatten wir uns ja extra etwas ausgesucht, wo man gemütlich eine Woche verbringen kann. Aber so gar keine Möglichkeit sich zu beschäftigen…wenn wenigstens unser Häuschen nett gewesen wäre… aber so.

Einer der wenigen schönen Momente...

Einer der wenigen schönen Momente…

Nachdem wir also den Vormittag am Strand verbrachten fassten wir den Entschluss wieder nach Hause zu fahren. Wir fühlten uns einfach nicht wohl und hätten uns wahrscheinlich die ganze Woche geärgert, wenn wir geblieben wären. Am späten Nachmittag packten wir die paar Sachen die wir ausgepackt hatten wieder zusammen und fuhren los gen Heimat. Wir hatten extra geplant die Nacht durchzufahren, damit die Motte schlafen konnte. Sie hat die 8 Stunden Fahrt dann auch ganz prima ohne Quengeln mitgemacht, auch wenn es lange gedauert hat, bis sie tatsächlich einschlief. Unsere restliche Urlaubswoche haben wir dann in Hamburg verbracht und ein paar schöne Ausflüge unternommen. Da hatten wir alle mehr von. Und so wurde es letzlich doch noch ein schöner Urlaub – nur eben ganz anders als gedacht :-)

Habt Ihr auch schon einmal so einen Urlaubs-Reinfall erlebt? Wie seid Ihr damit umgegangen? Was war das Schlimmste, was Ihr mal auf einer Reise erlebt habt? Ich bin extrem gespannt auf Eure Geschichten…

Ich finde ja, Reinfälle müssen auch sein, damit man die schönen Urlaube noch mehr zu schätzen weiß.

Nächste Woche packt übrigens die liebe Andalusienmutti Ihre Koffer und nimmt Euch mit auf die Reise…seid gespannt was Euch erwartet.

Bis dahin wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende – hört nicht auf zu träumen – es gibt so viele schöne Ziele zu entdecken…

Eure Anna

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Auch Mamis brauchen mal eine Auszeit, oder? Am besten mit den besten Freundinnen. Und genau deswegen habe ich mir letzten Herbst ein Mädels-Wochenende in Dresden gegönnt. Und obwohl das schon eine gefühlte Ewigkeit her ist – in der Zwischenzeit ist einfach so viel passiert – nehme ich Euch heute im Rahmen unseres „Ich packe meinen Koffer“-Projekts noch einmal mit auf die Reise ins wunderschöne Dresden…

Koffer klein

Am späten Freitagnachmittag haben wir – 4 Mädels – uns mit dem Zug in Richtung Dresden aufgemacht. Gegen 20.00 Uhr kamen wir im Motel One an. Das Hotel liegt direkt gegenüber des Zwingers und damit sehr zentral. Die Motel One -Hotels kann ich Euch übrigens sehr ans Herz legen. Die Zimmer sind zwar recht klein und kommen ohne viel Schmickschnack aus, sind aber superschick und besonders für ein Wochenende, bei dem man sich sowieso vorwiegend zum Schlafen im Hotel aufhält, geeignet. Der Preis ist für eine Übernachtung in einer Großstadt sowieso unschlagbar.

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Da wir von der Arbeit morgens und der Fahrt ziemlich geschafft waren, haben wir lediglich in der Umgebung noch eine Kleinigkeit gegessen und einen Absacker an der Bar im Hotel genommen und sind dann schnurstracks im Bett verschwunden.

Der Samstag startete mit einem leckeren Frühstück im Hotel, bevor wir dann endlich die Stadt erkunden wollten.

Inspirierendes zum Frühstück...

Inspirierendes zum Frühstück…

Um einen ersten Überblick zu bekommen haben wir uns entschieden – ganz tourimäßig – eine Stadtrundfahrt in einem Doppeldeckerbus zu unternehmen. Das gibt es ja fast in jeder Stadt und ist immer superpraktisch, weil man überall dort wo es einem gefällt aussteigen und später wieder einsteigen kann.

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Spontan sind wir dann an der ältesten Standseilbahn der Welt ausgestiegen um damit auf die Aussichtsplattform Loschwitzhöhe zu fahren.

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Der Blick über Dresden war wirklich fantastisch…allerdings hatten wir – bei strahlendem Sonnenschein – auch wirklich wahnsinniges Glück mit dem Wetter…

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Zurück ins Tal ging es dann mit der alten Schwebebahn…

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Dresden ist wirklich wunderschön. Überall stehen historische Gebäude, es gibt an jeder Ecke etwas zu sehen und mit einem Kaffee in der Hand haben wir uns daher am Nachmittag einfach mal durch die Stadt treiben lassen.

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Die berühmte Semperoper…

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südliches Flair im Innenhof des Zwingers…

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Nachdem wir den Nachmittag fast ausschließlich zu Fuß bezwungen haben, waren wir abends ganz schön platt. Trotzdem wollten wir natürlich noch lecker essen gehen. Über meine facebook-Seite hatte ich daher gefragt, ob uns jemand ein gutes Restaurant empfehlen kann. Dabei wurde mehrfach der „Sophienkeller“ genannt. Dieser befindet sich im berühmten Hotel „Taschenbergpalais“ und ist – obwohl ebenfalls sehr touristisch – wirklich einen Besuch wert. Es handelt sich dabei um ein riesiges – aber sehr uriges – Gewölbe mit Gauklern und Musikern. Sofort fühlt man sich in die Zeiten des Barock zurückversetzt. Und die Küche ist lecker deftig…genau das richtige für uns nach dem anstrengenden Tag…

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Der Sophienkeller ist wirklich einmalig…

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Es gibt sogar ein altes Karussel auf dem man sitzen und essen kann – und es dreht sich auch!!

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Wer mag isst Spanferkel vom Spieß…

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…für uns musste es aber Roulade mit Rotkohl und Klößen sein…yummy!!

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Nach dem Abendessen hatten wir noch eine Nachtwächtertour durch Dresdens Altstadt gebucht. Ich war zuerst echt skeptisch, wurde aber ziemlich schnell eines Bessern belehrt. Es war wirklich super interessant, sehr kurzweilig und unheimlich lustig.

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Ich muss aber gestehen: kurz vor Schluss kam ich vor Müdigkeit aus dem Gähnen nicht mehr heraus. Als Mama ist man ja irgendwie nix mehr gewohnt…also sind wir schnurstracks ins Hotel zurück und sehr müde aber glücklich in unsere Kissen gesunken.

Am Sonntag ging unser Zug zurück nach Hamburg bereits gegen Mittag. Vorher wollten wir aber unbedingt nochmal zur Frauenkirche. Denn irgendwie muss man dort ja mal gewesen sein, wenn man schon in Dresden ist. Bei wieder strahlendem Sonnenschein haben wir uns also ein Eis gegönnt und sind rund um die Frauenkirche flaniert…

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Eigentlich hätte es noch so viel mehr zu sehen gegeben in Dresden…leider war die Zeit zu kurz. Das nächste Mal komme ich wieder – mit der Familie. Denn wenn ich ehrlich bin: so schön eine Auszeit auch ist und so sehr man sich manchmal mehr Zeit für sich wünscht: kaum bin ich von zu Hause weg vermisse ich meine Kinder einfach wahnsinnig… :-)

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 Das war also unsere kleine Reise – Inspiration für Euch…nächste Woche packt die liebe Yvonne vom Blog Limalisoy Ihre Koffer und nimmt Euch mit auf die Reise…seid gespannt was Euch erwartet.

Bis dahin wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende – hört nicht auf zu träumen – es gibt so viele schöne Ziele zu entdecken…

Eure Anna

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Koffer klein

Ich packe meinen Koffer…

Koffer klein

…und entführe Euch auf einen tropischen Kurztrip, direkt vor die Tore Hamburgs, das auch ein perfektes Familienziel für den Winter ist…!

Auf meiner facebook-Seite hatte ich Euch ja schon ein neues Herzblut-Blogger-Gemeinschaftsprojekt vorgestellt, dass ich zusammen mit 11 anderen lieben Mami-Bloggerinnen ins Leben gerufen habe. Es heißt: „Ich packe meinen Koffer…“ und soll Euch immer freitags mitnehmen auf eine kleine Reise. Passend zum Wochenende möchten wir Euch damit einladen Euch inspirieren zu lassen und selbst Pläne zu schmieden.

Wohin es bei unseren Reisen geht? Vielleicht nach Bayern, die Ostsee, Australien oder Spanien. Vielleicht aber auch in die Zukunft, ins Wohnzimmer oder ins Fischrestaurant. Reisen kann man überall hin. Kommt einfach mit, denn eins können wir versprechen: unsere Reisen werden so vielfältig und unterschiedlich sein wie wir 12 Bloggerinnen…

Heute darf ich Euch also auf eine kleine Reise mitnehmen…

Tropisch, auch im Winter – am besten noch direkt vor der Haustür? Das geht doch nicht! Doch, geht!

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Wir waren ehrlich gesagt auch skeptisch, ob so ein Kurzurlaub im Center Parc hält was er verspricht. Für ein Wochenende haben wir uns also eingemietet im Center Parc Bispinger Heide, mitten in der Lüneburger Heide und gerade mal 45 Minuten Fahrtzeit von Hamburg entfernt. Die Anlage dort ist speziell für Eltern mit kleineren Kindern bis 12 Jahre eingerichtet. Also perfekt für uns.

Ich war als Jungendliche bereits ein paar Mal mit dem Sportverein in einem Center Parc – damals in Holland. Ich erinnere mich an sehr spaßige und feuchtfröhliche Wochenenden. Diesmal soll es aber anders sein – schließlich sind wir mit Kind da.

Das gemütliche Wohnzimmer unseres Bungalows

Das gemütliche Wohnzimmer unseres Bungalows

Das Appartment welches wir beziehen ist ausgestattet mit Hochstuhl, Gitterbett und Toilettensitz und spart somit schon mal Platz im Auto :-) Wir haben lediglich Toilettenpapier, Bettwäsche und Handtücher eingepackt. Die kann man zwar auch in einem Extra-Paket dazubuchen, das Geld sparen wir uns aber lieber für den Aufenthalt im Park.

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Schlafzimmer für Mama & Papa…

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…und für die Motte

Von unserem Bungalow sind wir restlos begeistert: es gibt eine große Familiencouch, einen Esstisch, eine sehr gut ausgestattete Küchenzeile, zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, eine tolle Terrasse, eine große Whirlpool-Badewanne und sogar eine Sauna. Und einen Kamin. Sehr gemütlich…

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Das große Bad mit Sauna…

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…und die Terrasse, die wir aufgrund des schlechten Wetters leider nicht genutzt haben…

Wir könnten es uns nun auch hier gemütlich machen, aber die Motte will zuerst auf den Kinder-Bauernhof, der keine zwei Minuten Fußweg von unserem Appartment entfernt liegt. Dort gibt es einen kleinen Streichelzoo und einen tollen Spielplatz. Und auf dem wird gleich die Seilbahn getestet.

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Auf dem Bauernhof leben Hasen, Schafe, Hühner und Ziegen.

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Die Motte will füttern, hat dann aber doch Respekt vor den sehr aufdringlichen und fordernden Ziegenböcken, die immer wieder an uns hochspringen. Also füttern wir und die Motte hält ein wenig Abstand…

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Anschließend müssen wir noch ein paar Lebensmittel und Getränke besorgen und fahren dazu in den Supermarkt im Ort – Abendessen wollen wir heute nur auf die Schnelle im Bungalow. Denn trotz kurzer Anreise gegen frühen Nachmittag aus Hamburg war es ein langer Tag und die Motte gähnt schon vor sich hin…

Am nächsten Tag geht´s ab ins tropische Spaßbad: das AquaMundo. Je nachdem wo man in der riesigen Parkanlage wohnt, muss man schon ein ganzes Stück Fußweg in Kauf nehmen. Wir leihen daher einen Bollerwagen. Das liebt die Motte schon seit unserem Dänemark-Urlaub. Außerdem können wir dort auch ganz praktisch unsere Sachen unterbringen und müssen diese nicht tragen.

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Das „Aqua Mundo“ ist wirklich riesig, liegt (mit angeschlossenem Einkaufszentrum) zentral mitten im Park und bietet jeglichen Familienkomfort. Es gibt große Familienumkleiden (mit integriertem Wickeltisch), die Natursteinfliesen sind fast rutschfest und rund ums Babybecken gibt es sogar Laufställe. Alles ist wunderbar grün bepflanzt – man wähnt sich fast im Dschungel- und die Luft ist tropisch warm. Vor Ort kann man übrigens auch Schwimmwesten für Kinder leihen, wir haben aber unsere Flügelchen dabei.

Bildrechte: Center Parcs

Bildrechte: Center Parcs

Den ganzen Tag toben wir im 29° warmen Wasser herum, die Motte spritzt und planscht und rutscht die Kinderrutschen rauf und runter. Nach einigen Stunden sind wir glücklich – aber müde.

Bildrechte: Center Parcs

Bildrechte: Center Parcs

Also legen wir eine Vorlese- und Kuschelpause auf dem Sofa in unserem Bungalow ein, bevor wir uns abends aufmachen zum Abendessen in einer Pizzeria in der riesigen Market Hall. Die Pizzen dort sind lecker, sehr groß und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.

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Die Motte schaut fasziniert wie die Pizza gemacht wird…

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…bevor sie dann auf ihrem Teller landet…

Aber die Motte ist besonders fasziniert von den Fischen und Papageien, die in der tropisch angelegten Landschaft des Market Domes herumkreuchen.

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Außerdem kommen wir noch in den Genuss der „Orry“-Show, der die Motte gebannt folgt. Bei „Orry“ handelt es sich um das grünhaarige Maskottchen des Center Parcs, der an diesem Abend lauthals singend eine große Polonaise mit allen Kindern durch den Market Dome veranstaltet.

Orry, das Center Parcs Maskottchen...

Orry, das Center Parcs Maskottchen…

An der Polonaise will die Motte dann zwar nicht teilnehmen, aber sie steht laut klatschend und wippend begeistert daneben :-)

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Nach der Show treten wir den Heimweg in unseren Bungalow an, die Motte schläft schon bei ihrer GuteNacht-Geschichte auf dem Sofa ein und mein Mann und ich lassen den Abend gemütlich ausklingen.

Das Wetter meint es leider nicht so gut mit uns an diesem Wochenende. Immer wieder regnet es und auch die Temperaturen steigen selten über 15 Grad. Tretbootfahren auf dem großen Parksee fällt also leider aus…

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…und für die angebotenen „Wannabe“-Kurse (bei denen sich die Kinder z.B. in Ritter, Indianer oder Prinzessinnen verwandeln können) ist die Motte noch zu klein, also verbringen wir den Vormittag im Indoor-Spielplatz „Baluba“.

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Ein riesiges Kletterkonstrukt für Große und ein – noch etwas besser abgepolsterter Kletter- und Rutschbereich für die Kleinen warten auf die Motte. Und die legt auch gleich los. Highlight sind aber die kleinen Elektroautos…

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Nach einem gemeinsamen Eis packen wir dann gegen späten Mittag unsere Sachen zusammen und machen uns auf zurück Richtung Hamburg.

Eis natürlich mit Streuseln...

Eis natürlich mit Streuseln…

Um das komplette Angebot des Parks zu erkunden, reicht ein Wochenende beileibe nicht aus. Bowling, Badminton, Kletterhalle, Tischtennis, Indianerdorf, Tennis, Seilbahnrutsche, Geschicklichkeitsparcours, Drachenbootfahren, Beachvolleyball, Minigolf, Naturlehrpfad, Wanderwege am großen See…das alles konnten wir gar nicht nutzen. Aber wir können ja nochmal wiederkommen – der Weg ist schließlich nicht weit.

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Die Motte (und auch wir) waren jedenfalls sehr angetan von unserem kleinen Kurzurlaub. Wir haben – trotz schlechtem Wetter – eine tolle und ereignisreiche Familienzeit verbracht, uns gut erholt und die kleine Auszeit vom Alltag sehr genossen.

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Das war also unsere kleine Reise – Inspiration für Euch…nächste Woche packt die liebe Yvonne vom Blog Limalisoy Ihre Koffer und nimmt Euch mit auf die Reise…seid gespannt was Euch erwartet.

Bis dahin wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende – hört nicht auf zu träumen – es gibt so viele schöne Ziele zu entdecken…

Wart Ihr schon mal in einem Center Parc? Wie hat es Euch dort gefallen? Ist diese Art von  Familien-Kurzurlaub etwas für Euch? 

Eure Anna

– Vielen Dank an das Team von Center Parcs für die Einladung zu diesem tollen Wochenende. Unsere Meinung bleibt davon wie immer unberührt – 

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In der Reihe „Ich packe meinen Koffer…“ sind bisher folgende Beiträge erschienen:

Vorstellung des Blogger-Gemeinschaftsprojekts auf dem Blog „Glucke und so“

„Der Mehrgenerationenurlaub – Reise an die polnische Ostsee“ auf dem Blog „Terrorpüppi“

– „Reise ins Licht“ auf dem Blog „Limalisoy“

Einreise nach Deutschland mit der andalusischen Sippe“ auf dem Blog „Andalusienmutti“

Reise nach Cala d´Or auf dem Blog Cosmopolimam

Mamaurlaub mit Baby auf dem Blog Zwerg & Meer

– „Eine Reise in die Gegenwart“ auf dem Blog „Zwergenzimmerchen“

– „Einmal Deutschland und zurück“ auf dem Blog „Timbaru“

– „Geographie und Herz- Eine Reise nach Hause“ auf dem Blog „Berliner Kinderzimmer“

– „Eine Reise in die Welt der Träume“ auf dem Blog „Glucke und so“

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