– Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung von Bosch  –

Die Zwillinge sind nun fast 7 Monate alt. Wir haben nach dem 5. Monat mit Brei angefangen, über den ersten Versuch hatte ich Euch ja schon berichtet.  sind aber noch nicht wirklich weit fortgeschritten in der Beikost-Einführung. Ich bin darüber ziemlich frustriert und werde deshalb nochmal einen ausführlichen Artikel dazu schreiben. Noch gibt es keinen Grund zu ernsthafter Sorge, denn eine Einführung von fester Nahrung ist ja ab spätestens einem halben Jahr empfohlen, und wir haben ja bereits damit begonnen – nur hatte ich mir das halt alles etwas einfacher vorgestellt.

Die Auswahl an Fertigbreien und Instantmischungen in den Supermarkt- und Drogerieregalen ist ja wirklich riesig. Allerdings muss man die Inhaltsstoffe teilweise sehr genau prüfen, denn viele enthalten  oftmals eine große Menge Zucker und eine Vielzahl von Zusatzstoffen. Deshalb habe ich mir vorgenommen auch diesmal den Brei so oft wie möglich selbst zuzubereiten. So weiß ich genau, was drin ist. Hierzu habe ich mir auch extra tolle Rezepte rausgesucht, denn man will ja – nach den üblichen Startern wie Karotte, Kürbis und Pastinake, ein bißchen Abwechslung auf den Tisch bringen. 

Und weil meine Kinder zwar noch nicht mit Begeisterung essen, ich die Rezepte aber dennoch als wirklich gut befunden habe, möchte ich die Brei-Ideen heute mit Euch teilen. Natürlich können alle Rezepte auch nach Belieben mit eigenen Ideen abgewandelt werden. Übrigens sind alle Rezepte so portioniert, dass ein großer Rest jeweils eingefroren werden kann…

Fruchtiger Möhren-Apfel-Kartoffelbrei

Zutaten: 1 kg Möhren, 200 g Äpfel, 500 g Kartoffeln, 500 ml Wasser, 1 TL Rapsöl

Zubereitung: Die Möhren und Kartoffeln schälen, klein schneiden und zehn Minuten in ungesalzenem Wasser kochen. Nach zehn Minuten die geschälten und klein geschnittenen Äpfel hinzu geben und alles zusammen weitere zehn Minuten kochen. Anschließend alles fein pürieren und einen Teelöffel Rapsöl zugegeben.

Gemüserisotto

Zutaten: 300 g Möhren, 250 g Tiefkühlerbsen, 300 g Zucchini, 400 g Reis, 150 g Dosentomaten, Kräuter nach Belieben, 1 TL Rapsöl

Zubereitung: Den Reis kochen, die Möhren und Zucchini schälen und klein schneiden und ebenfalls zum Kochen bringen. Nach 3 Minuten die Tiefkühlerbsen hinzugeben und weitere 5 Minuten kochen.   Reis und Gemüse mischen, die Dosentomaten dazugeben, anschließend alles fein pürieren. Neben einem Teelöffel Rapsöl können Kräuter nach Belieben untergemischt werden.

Diese fröhliche Breischnute gehört dem kleinen Floh...

Diese fröhliche Breischnute gehört dem kleinen Floh…

Süßkartoffelbrei

Zutaten: 500 g Süßkartoffeln, 250 g Kartoffeln, 250 g Möhren, 1 TL Rapsöl

Zubereitung: Kartoffeln, Süßkartoffeln und Möhren schälen und würfeln. Anschließend die Würfel in ausreichend Wasser geben und alles zum Kochen bringen. Das Gemüse bei geschlossenem Deckel so lange weiter köcheln, bis das Gemüse bissfest ist. Dann alles pürieren, mit einem Teelöffel Rapsöl vermengen und dann portionieren.

 ***

Da alle Rezepte gleich in größeren Mengen zubereitet werden, solltet Ihr einen großen Topf verwenden. Außerdem erleichtert Ihr Euch das Schälen des großen Gemüsebergs mit einem Sparschäler :-) Zum Pürieren könnt Ihr einen einen normalen Stabmixer mit Pürierstab verwenden. Allerdings wirft die noch heiße Gemüsemasse auf dem Herd oftmals noch Blasen, die Spritzer können dann zu unangenehmen Verbrennungen auf der Haut führen, wenn mit dem Stabmixer püriert wird .

Ich verwende deshalb zur Weiterverarbeitung des fertig gekochten Gemüses meine Bosch MaxxiMUM Küchenmaschine. Auf diese Weise erwische ich in der Regel jeden einzelnen Gemüsewürfel und erhalte einen wirklich fein pürierten Brei. Gerade jetzt zu Anfang wo die Zwillis noch keine Zähne haben ist es mir  besonders wichtig den Brei so stückfrei wie möglich zu pürieren, um zu verhindern, dass die Mäuse sich verschlucken oder Würgen, wenn etwas in der Kehle stecken bleibt. Schließlich sollen beide Spaß am Essen entwickeln – wir essen nämlich alle gern und gut und genießen unsere gemeinsamen Mahlzeiten – und auch das vorherige Kochen – sehr. Ich hoffe sehr, wir können das auch den Zwillingen vermitteln.

So Ihr Lieben, ich hoffe ich konnte Euch ein paar Brei-Anregungen geben und Ihr habt jetzt Lust bekommen das auch mal für Eure Mäuse auszuprobieren.

Vielleicht habt Ihr ja sogar Lust mir Eure besten Brei-Rezepte in den Kommentaren zur hinterlassen? Ich bin für jeden Vorschlag dankbar: egal ob süß oder herzhaft – immer her damit!

Habt einen schönen Abend

Eure Anna

9 Thoughts on “Babybrei – schnell, einfach und lecker selbst gemacht

  1. Anja on 1. Februar 2016 at 22:53 said:

    Hallo Mama Motte,

    bei uns hat das Brei essen (mit circa 7 Monaten) so gar nicht funktioniert, nach dem dritten Versuch habe ich nach anderen Moeglichkeiten der Beikosteinfuehrung gesucht und siehe da, ich wurde fuendig! Baby Led Weaning schimpft sich das heute, was frueher Fingerfood hiess :-) bei uns hat dies besser funktioniert! Der kleine Mann konnte alles selbst anfassen, die Konsistenz ertasten und essen was er wollte, der Rest landete am Boden oder aufm Tisch/Teller 😀 fuer uns war das der bessere Weg und stressfreier, da ich mir dachte, irgendwann wird er schon essen. Zucker und Salz habe ich irgendwie komplett weggelassen, bis vor circa einem Jahr (er ist jetzt 2 Jahre und circa 3 Monate) :-) und nun futtert er alles, selbstbestimmt :-) er liebt Tomaten, haette ich niemals gedacht, weil ich die sehr sauer finde, anfangs mochte er vorallem auch scharfes Essen, nun nicht mehr so. Auch mit dem Besteck essen klappt inzwischen mal mehr, mal weniger gut…

    Liebe Gruesse, Anja :-)

    • Mama Motte on 1. Februar 2016 at 23:05 said:

      Hallo Anja, vielen Dank für Deinen netten Kommentar. Ja, wir bieten auch Fingerfood zusätzlich an und das finden beide ebenfalls super. Da wird gelutscht und gekaut wie verrückt und meist gibt es eine riesige Sauerei :-) Allerdings ist es hier so, dass ich noch unheimlich aufpassen muss, weil beide oft große Stücke „abbeißen“ und die dann noch nicht geschluckt kriegen. Aber Übung macht den Meister, oder? :-) Im Moment gehe ich das Thema auch so entspannt wie möglich an – verhungern werden sie nicht und irgendwann werden sie schon essen – so wie Du sagst :-)
      Liebe Grüße, Anna

  2. Moin,
    mein Sohn (fast 14 Monate) interessiert sich erst seit knapp 2 Monaten für feste Nahrung. Anfangs klappte auch nur Obst, Gemüse und selbst die berühmten Möhren habe ich nur mit einem Trick in ihn hinein bekommen. Nämlich gemischt mit Apfelmus.
    Inzwischen hat sich der Speiseplan ziemlich erweitert (abgesehen von Fleisch, denn ich ernähre ihn vegetarisch). Obst geht immer, Gemüse inzwischen auch, außer Kartoffeln. Allerdings habe ich bisher nur höchstens zwei Gemüsesorten gemischt. Für morgen bin ich mal ganz mutig und habe einen Topf Kohlrabi-Möhre-Pastinaken-Wirsing-Brei gekocht. Ich bin gespannt.
    Wenn das klappt, dann probiere ich dein Risotto-Rezept mal aus, das klingt echt gut.
    Liebe Grüße
    Claudia

    • Mama Motte on 2. Februar 2016 at 9:22 said:

      Oh, das ist sehr beruhigend, dass es noch andere Kinder gibt, die sich so gar nicht für das Essen interessieren bzw. erst später damit loslegen…Liebe Grüße, Anna

  3. Danke für die tollen Rezept. Risotto ist nach wie vor eine der wenigen Möglichkeiten wie ich gekochtes Gemüse in meinen Dreijährigen bekomme. :-)
    Ich mache für meinen Kleinen immer freitags auch Spinat-Kartoffel-Lachs Brei. Das liebt er total.

    Die Bosch Küchenmaschine haben wir übrigens auch. Ich habe mich ja erst gegen eine Küchenmaschine gewehrt. Aber jetzt will ich nicht mehr ohne. Besonders beim Backen ist die einfach klasse.

    • Mama Motte on 4. Februar 2016 at 17:33 said:

      Ich hab mich auch dagegegn gewehrt und will nun nicht mehr ohne sein :-) Ach lecker: Spinat-Kartoffel-Lachs mag ich ja selbst total gern. Witzig, unsere Motte hat auch Spinat und Fisch schon immer geliebt. Spinat mögen ja nicht alle Kinder. Tatsächlich ist das der einzige Brei, der bei der Minimotte bisher funktioniert hat :-)

  4. Unsere fanden diesen brei hier http://www.kuechengoetter.de/rezepte/verschiedenes/Kartoffel-Gurken-Brei-mit-Pute-17424.html immer sehr lecker, auch wenn er auf den ersten blick sehr seltsam klingt. Und ich hatte die pute weggelassen. Fleisch hatte ich immer portionsweise eingefroren und dann einfach unter den gemüsebrei gemischt.

    • Mama Motte on 4. Februar 2016 at 17:31 said:

      Danke für den Tipp – klingt tatsächlich seltsam. Aber einen Versuch ist es immer wert. Auf Fleisch verzichte ich bei den Beiden im Moment auch noch. Daher dankke auch für den Tipp das Fleisch einzufrieren und je nach Bedarf unterzumischen…

  5. Brei war bei uns ja bis in den 9 Monat auch ein ganz schwieriges Thema.
    Jetzt klappt es endlich, aber es darf bloß nicht das kleinste Stückchen drin sein. Ansonsten futtert sie jetzt jede Variation.
    Am liebsten was mit Mais oder Möhre

    Liebe Grüße

    Kleines.Woelfchen

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