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Schon lange möchte ich Euch unseren neuesten Schatz zeigen – aber immer wieder war das Wetter viel zu schlecht oder wechselhaft um ihn aus seinem Keller-Stellplatz zu befreien. Dabei ist er doch so schick und vor allem praktisch – besonders mit den Zwillingen. Wovon ich hier rede?

Wir sind bereits seit einiger Zeit stolzer Besitzer des neuen Fahrradanhänger Burley D´Lite und warteten seitdem sehnsüchig darauf, dass es endlich Frühling wird, damit das neueste Transportmittel im Hause Motte auch endlich zum Einsatz kommt. Und in den letzten Wochen war es dann auch so weit. Das neue Gefährt wurde gebührend eingeweiht. Auf einer Tour zum Grillen bei Freunden wollten wir mal testen, wie die Zwillis ihn so finden – und wurden nicht enttäuscht. Mit lautem Juchzen und Lachen ließen sich die beiden durch die Gegend kutschieren. Test bestanden!

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Auch die Motte liebte den Fahrrad-Anhänger bevor sie selbst Fahrrad fahren konnte. Wir besaßen bis dato einen Anhänger einer anderen Marke und waren mit dieser eigentlich auch zufrieden. Aber als das Angebot kam, den Burley zu testen, waren wir trotzdem Feuer und Flamme, weil wir gerade in diesem Sommer viel mit dem Anhänger unterwegs sein werden. Bisher haben wir ihn nur zweimal genutzt, daher kann ich Euch heute erstmal nur einen ersten Eindruck schildern. Ich bin – was Transportmittel für Kinder angeht – wirklich sehr kritisch. Und daher musste der Burley D´Lite erstmal durch den Mama-TÜV.

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Was mir zuallererst auffiel: der Anhänger ist schmaler als unser bisheriges Modell. Das bedeutet vor allem: er ist platzsparender, wenn man ihn im Auto mitnehmen möchte, was für uns mit drei Kindern ein absoluter Pluspunkt ist. Schließlich haben wir eh´schon immer viel zu viel Kram der mitmuss. Zum Transport kann man ihn natürlich außerdem zusammenklappen.

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Er ist sehr stabil, dank eines Alurahmens, und hat natürlich ein Verdeck, dass die Zwillis vor Regen, Wind, Sonne und Insekten schützt. Dass er wirklich wetterfest ist, haben wir übrigens schon unfreiwiilig gestestet, als wir ihn mal bei Regen im Garten haben stehen lassen :-) Am nächsten Tag war er von außen natürlich nass, von innen aber richtig trocken geblieben.

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Die Sitze – und Gurte – sind schön gepolstert und wirken sehr bequem. Angeschnallt werden die Zwerge mit dem sicheren 5-Punkt-Gurt, der sich in diesem Fall auch superleicht schließen und lösen lässt. Sobald man die Gurte der Körpergröße angepasst hat, sitzen diese dann auch wirklich gut, reiben und schneiden nicht in die Haut am Hals oder Körper ein.

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Da wir den Burley in Zukunft auch als Buggy nutzen wollen – und dafür das passende Set Räder besitzen -, sind wir außerdem begeistert, dass er mit 12 kg Gewicht relativ leicht (und auch leichtgängig) daher kommt und der Lenker höhenverstellbar ist. Das ist insofern schön, weil die Motte ihre Geschwister ja so gern im Wagen schiebt :-) Die Buggyräder lassen sich schnell und einfach an den Anhänger anbringen, so dass dieser mit ein paar Handgriffen vom Fahrradhänger zum Kinderwagen umgebaut werden kann. Außerdem besitzt der Wagen eine Feststellbremse.

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Als Buggy bietet der Burley dann auch viel Stauraum im Rückenfach und in vielen kleinen Fächern an den Seiten. Der wird von uns für Ausflüge auch immer komplett ausgenutzt werden :-) Denn neben dem üblichen Wickelkram brauchen wir ja zusätzlich immer Wechselklamotten für drei Kinder, Snacks, Getränke und, und, und…und schwupps, ist der Stauraum dann auch voll :-)

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich die Federung des Anhängers – je nach Belastung – einstellen lässt. So ist sichergestellt, dass die Zwillis auch wirklich gut sitzen und nicht zu sehr durchgeschüttelt werden.

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Was ich wirklich, wirklich TOP finde ist: wenn alle Kinder aus dem Burley rausgewachsen sind (was ja erst in ein paar Jahren der Fall sein wird), kann man die Sitze auch ausbauen und den Burley einfach als Fahrradanhänger nutzen, in dem man dann viel Platz für all´die Dinge hat, die zu Ausflügen mitgenommen werden müssen. Praktisch, oder?

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Der Burley wird uns übrigens im Juni auch in unserem Dänemark-Urlaub begleiten. Und das sehr intensiv, denn wir haben beschlossen, keinen Extra-Kinderwagen mehr mitzunehmen, sondern ausschließlich den Burley D´Lite zu nutzen. Sowohl für Fahrrad-Ausflüge oder Fahrten zum Strand als auch als Kinderwagen bei Ausflügen ins Legoland oder in die Stadt. Dort werden wir den Anhänger also ein paar Wochen lang einem echten Stress-Test unterziehen: wieviel Gepäck passt rein, wie wendig ist er, schlafen die Mäuse bequem darin ein und, und, und…

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Und natürlich werde ich Euch dann nochmal ausführlich berichten, ob der Anhänger den positiven ersten Eindruck bestätigen kann und es gibt noch ein paar schöne Burley-Fotos vom Strand und in Action als Buggy-Version.

Für heute soll es das erstmal gewesen sein – vielleicht verratet ihr mir mal ob Ihr auch einen Fahrradanhänger für Eure Kinder nutzt? Und wenn ja: welche Marke, seid Ihr zufrieden und warum habt Ihr Euch für genau diesen Anhänger entschieden? 

Ich freu´mich über Eure Erfahrungen

Habt eine schöne Woche

Eure Anna

 

Koffer klein

Es war längere Zeit ruhig um unser „Koffer-Projekt“. Das hat vor allem einen Grund: alle sechs teilnehmenden Blogs waren beruflich, familiär, privat oder gesundheitlich so eingespannt, dass schlichtweg die Zeit fehlte um sich so um das Projekt zu kümmern wie es uns am Herzen liegt.

Koffer klein

Schließlich wollen wir unseren Lesern nicht irgendwas präsentieren um eine Lücke zu füllen, sondern die Beiträge verfassen, weil sie uns am Herzen liegen und wir zeigen wollen, auf wieviele verschiedene Arten man verreisen kann.

Die größte Durststrecke liegt aber nun hinter uns – wir haben uns neu sortiert, Ziele und Wünsche für die Zukunft festgelegt und viele Ideen ausgetauscht, wie wir Euch in Zukunft mit tollen Reisenews versorgen können.

Heute starten wir also in eine neue Runde „Ich packe meinen Koffer“ und haben uns dazu etwas ganz Besonderes ausgedacht. Denn in der kommenden Woche seid Ihr gefragt. Wir lassen Euch rätseln was das Zeug hält. Jeden Tag erscheint ein kleines neues Reiserätsel auf einem unserer Blogs, dass Ihr lösen müsst. Ihr sammelt alle Lösungen ein und könnt am Ende der kleinen „Rätselreise“ ein paar ganz tolle Preise rund um das Thema Reisen gewinnen.

Unsere Blogs Zwergenzimmerchen, Timbaru, Terrorpüppi, Andalusienmutti, Limalisoy und natürlich ich freuen uns auf Euren Besuch und eine rege Teilnahme…

Und damit Ihr schon mal einen kleinen Vorgeschmack darauf bekommt, welche tollen Preise Euch erwarten, lasse ich einfach mal einen kleinen visuellen Eindruck da:

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Na, da lohnt sich doch das Mitmachen, oder?

Die Reise startet am kommenden Montag, den 23. Mai 2016 bei der lieben Sarah Jane vom Blog Zwergenzimmerchen und endet am Samstag, 28. Mai 2016 wieder hier bei mir.

Zum Schluss lasse ich Euch noch die Teilnahme-Bedingungen da:

– Teilnehmen kann Jede/r, der die Rätsel auf allen teilnehmenden Blogs richtig gelöst hat 

– Werdet Fan unserer facebookseite 

– Je ein Extra-Los könnt Ihr ergattern, wenn Ihr das Gewinnspiel auf facebook oder Twitter teilt

– Jeder der einer oder mehrerer unserer Blog-Facebook-Seiten (Timbaru, Andalusienmutti, Zwergenzimmerchen, Terrorpüppi, Limalisoy, Familie Motte) ein Däumchen schenkt bekommt ebenfalls je ein Extra-Los (pro gelikter Facebook-Seite)

– bitte weist in der email auf Eure Extra-Lose hin

– alle Lösungen müssen gesammelt am Ende der Rätselreise an folgende email geschickt werden: kofferpacken@gmx.net

Das Gewinnspiel endet am 5. Juni 2016 um 00.00 Uhr. Die Gewinner werden einige Tage später per email benachrichtigt!

***

Wir wünschen Euch ganz viel Spaß beim Rätseln und drücken fest die Daumen – habt eine tolle Zeit!

Euer „Ich packe meinen Koffer“ – Team

– Alle Preise wurden uns netterweise zur Verfügung gestellt. Die Preise und Sponsoren werden am Ende der Rätselreise kurz vorgestellt –
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Letzte Woche saßen wir noch bei 26 Grad und strahlendem Sonnenschein im Garten – und am vergangenen Pfingswochenende mussten wir tatsächlich die dicken Jacken wieder rauskramen. Bei 10 bis 12 Grad und sehr wechselhaftem Wetter – von Hagel über starken Regen bis Sonnenschein war alles dabei – haben wir trotzdem versucht das Beste aus dem langen Wochenende zu machen.

Am Samstagmorgen bin ich nach dem Frühstück mit allen drei Kindern zum Hafen gefahren. Die Motte wollte mal wieder Schiffe gucken. Da haben wir es hier in Hamburg ja richtig gut. Von großen Segelschiffen über riesige Containerschiffe bis hin zu kleinen Barkassen hat der Hamburger Hafen die ganze Palette zu bieten.

Hafen

Wir spazierten also eine Weile am Hafen entlang, schauten den Schiffen nach und trotzten dem Wind. Auch die Zwillinge haben im Kinderwagen ordentlich gestaunt und sind auf dem Rückweg – voll mit neuen Eindrücken – dann fest eingeschlafen. Eigentlich wollten wir ein Schiff zurück nach Hause nehmen – hier bei uns in der Nähe gibt es einen Elbanleger – aber das Nächste fuhr erst wieder am Nachmittag, es war relativ kalt, also entschieden wir uns doch für die Bahn.

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Der Papa hat übrigens in der Zwischenzeit zu Hause geputzt…musste dringend mal sein und ist immer einfacher, wenn nicht drei Kinder um einen herumwuseln.

Den Nachmittag verbrachten wir dann in der frisch geputzten Wohnung, spielten, schauten Bundesliga und backten Waffeln, die wir anschließend mit frischen Erdbeeren verputzen :-) Da waren auch die Zwillis ganz vorn dabei.

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Am Sonntag waren wir bereits um 12.00 Uhr auf dem Geburtstag einer Freundin eingeladen. Die feierte – mit viel Familie und Freunden samt einer großen Kinderschar – auf dem „Hof Neun Linden“ im Süden Hamburgs. Das Wetter war leider sehr wechselhaft – es hat oft stark geregnet und zwischendurch sogar gehagelt. Dennoch ließen wir uns kleine Köstlichkeiten vom Grill, frische Salate und leckeren Kuchen mit Erdbeeren schmecken und quatschten mit Freunden die wir lange nicht gesehen hatten während die Kinder in der Scheune im Heu tobten.

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In den kurzen Regenpausen blieb dann aber auch noch Zeit den Tieren auf dem Hof einen Besuch abzustatten. Die Motte wollte am späten Nachmittag gar nicht nach Hause, schlief dann aber doch – müde getobt – auf dem Rückweg im Auto ein.

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Gestern sollte es ja weitestgehend trocken bleiben, also planten wir einen Ausflug ins „Freilichtmuseum Am Kiekeberg„. Wir kamen eine Viertelstunde bevor das Museum öffnete dort an und vertrieben uns die Zeit mit der frechen Gans, die in einem großen Gehegen vor dem Museum wohnte. Die liebte Löwenzahn, den die Motte mutig verfütterte. Da die Gans aber ganz schön gierig schnappte, ist auf dem Foto nur noch Mottes Arm zu sehen :-)

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Das ganze Museum kommt extrem gepflegt daher, liegt wunderschön eingebettet in die Natur und zeigt in über 40 historischen Gebäuden wie die Menschen in der Lüneburger Heide und der Winsener Marsch früher gelebt haben.

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Wir waren zum ersten Mal in diesem Freilichtmuseum und fanden es wirklich toll. Die Motte war ganz begeistert von den vielen Mitmachstationen und staunte und probierte aus und stellte viele, viele Fragen. Für Kinder ist es ja immer schwer vorstellbar, dass zum Beispiel das Wasser früher nicht einfach aus dem Wasserhahn kam, sondern die Menschen dafür zum Fluß gehen mussten…

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Nach vielen Eindrücken ließen wir den Tag mit einem großen Teller Bratkartoffeln und Reibekuchen mit Apfelmus für die Motte im Museumsgasthof „Stoof Mudders Kroog“ ausklingen.

Auf dem Heimweg machten sich dann leider fiese Halsschmerzen beim Papa und bei mir breit. Der Papa kam dann heute Nachmittag auch krank von der Arbeit – bei mir blieb es bisher bei den Halsschmerzen – toi, toi, toi. Trotzdem kann das das schöne Pfingstwochenende nicht trüben.

Wie habt Ihr die Pfingsttage verbracht? Hattet Ihr auch so einen krassen Temperatursturz? Und so wechselhaftes Wetter?

Ich wünsche Euch eine entspannte kurze Woche

Eure Anna

– Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es jede Woche auf dem Blog „Geborgen Wachsen“ von Susanne –
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Vor 10 Tagen sind die Zwillinge 10 Monate alt geworden. Ich weiß, ich sage jeden Monat dass die Zeit so schnell vergeht, aber nun sind es tatsächlich nur noch ein paar Wochen und dann haben wir das erste Babyjahr schon hinter uns. Mir kommt es manchmal so vor, als ob ich gestern erst mit den frischgeborenen Zwergen im Krankenhaus lag.

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Besonders als mich – bereits vor einigen Wochen – ein Buch einer lieben Leserin von mir erreichte, das in wenigen Worten und wunderschön illustriert beschreibt, was die Bindung zwischen Mama und Kind ausmacht, wurde mir bewusst, wie schnell die Zeit vergeht. Solltet Ihr im Freundes- oder Bekanntenkreis jemanden haben, der in Kürze Mama wird oder gerade geworden ist, ist „Ich pass auf Dich auf / I will take care of you“ wirklich eine tolle Geschenkidee.

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Denn die Autorin braucht nur ein paar Sätze um die unbeschreibliche Liebe zum eigenen Kind in Worte zu fassen. Und diese sind so kurz wie wahr. Übrigens ist das Buch zweisprachig – englisch und deutsch – erschienen. Hat man die deutsche Version gelesen kann man es einfach umdrehen und dann die englische Version lesen.

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Das wollte ich Euch einfach als kleinen Tipp dalassen, weil ich so gerührt war, bevor ich jetzt erzähle, wie der letzte Monat so war.

Der 10. Monat war extrem anstrengend aber auch extrem schön. Das liegt zum einen daran, dass der Floh fast pausenlos quengelt, weil er so schrecklich unzufrieden ist und die Minimotte mit großen Fortschritten die Welt entdeckt.

Motorisch hat der Floh gefühlt keine großen Fortschritte gemacht. Er geht immer noch fleissig in den Vierfüßlerstand, wippt vor und zurück, krabbelt ein paar „Schritte“ rückwärts oder seitwärts – nur nach vorne geht es weiterhin nicht. Und das frustriert ihn so richtig. Daher quengelt er eigentlich pausenlos – außer er wird getragen oder im Kinderwagen herumgefahren. Das zehrt wirklich sehr an meinen Nerven, zumal ich ihm einfach nicht helfen kann. Man merkt ihm deutlich an, dass er unbedingt will – und er ist im Vierfüßler auch wirklich sicher – streckt abwechseld einen Arm zur Seite um nach Dingen zu greifen, hebt abwechselnd ein Beinchen vom Boden – es sieht ein bißchen so aus als würde er turnen – nur voran will es einfach nicht gehen.

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Dafür hat er im Kopf offensichtlich große Fortschitte gemacht. Er isst wie ein Scheunendrescher und hat ordentlich zugelegt. Manchmal habe ich das Gefühl er ist dauerhungrig :-) Die Milchmahlzeiten haben wir – bis auf die Morgen- und Abendmilch ersetzt, was ja bis vor ein paar Monaten undenkbar war.

Er sabbert wie verrückt – vermutlich sind 2 bis 10 Zähne in der Pipeline :-). Vier Zähne hat er ja bereits. Außerdem schläft er wirklich gut. In 9 von 10 Fällen schläft er mittlerweile nachts durch, ganz okay Schlaf für uns also.

Und auch sonst scheint er einen großen Satz gemacht zu haben: er liebt es mit mir „Kuckuck“ zu spielen. Dazu zieht er sich selbstständig ein Tuch über den Kopf, wartet kurz um es sich dann mit lautem Lachen wieder wegzuziehen. Selbstverständlich ausführlich kommentiert von mir :-) Er ist überhaupt ein ganz lustiger kleiner Kerl geworden – lacht viel, plappert und kommuniziert auf seine Weise mit uns und liebt Quatsch machen mit seiner großen Schwester. Er spuckt zwar immer noch, mittlerweile aber deutlich, deutlich weniger.

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Die Minimotte krabbelt auch immer noch nicht. Wir haben allesamt das Gefühl sie sieht darin keine Notwendigkeit. Schließlich kommt sie ja robbend blitzschnell voran. In den Vierfüßler geht sie trotzdem regelmäßig – nämlich um sich überall – aber wirklich überall – hochzuziehen. Eine zeitlang blieb sie dann auf den Knien, aber plötzlich stand sie auf ihren Füßchen und räumte mit dem anderen Arm den Couchtisch ab :-)

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Seitdem übt sie und übt sie wie verrückt. Eigentlich ist nichts vor ihr sicher. Am allermeisten liebt sie die Spülmaschine und die Topfschublade. Kürzlich musste ich sie abhalten, sonst wäre sie gänzlich in der Spülmaschine verschwunden :-).

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Auch die Minimotte isst inzwischen – aber immer noch lieber richtiges Essen als Brei. So gibt es Tage an denen sie ein paar Löffel Brei verdrückt und dann lieber ein Brötchen knabbert. Für mich ist das ok – hauptsache sie isst endlich! Beide lieben es übrigens aus dem Glas zu trinken – auch wenn immer noch viel daneben geht.

Sie hat mittlerweile 5 Zähnchen, aber auch bei ihr scheint noch mindestens ein weiteres im Anmarsch zu sein, auch wenn sie wenig sabbert – dafür fummelt sie ständig mit den Händchen im Mund herum. Nach wie vor schläft sie nachts durch, tat sich aber im vergangenen Monat extrem schwer mit dem Einschlafen. Dabei schlief sie erst problemlos ein, wurde dann nach ca. 30 bis 45 Minuten wieder wach und brauchte dann fast 1,5 Stunden bis sie wieder eingeschlafen war.

Sie ist ja schon immer ein sehr geselliges, zufriedenes und total ausgeglichenes Baby – lacht und plappert eigentlich permanent, ist rundum zufrieden, quengelt eigentlich nie und findet immer etwas womit sie sich beschäftigen kann. Ich könnte ihr wirklich stundenlang zusehen wie sie die Welt entdeckt. Sie interagiert mittlerweile so richtig mit uns – versucht mich mit ihrem angelutschten Brot zu füttern, macht Grimassen, damit ich lache und spielt mit ihrer großen Schwester.

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Und ich? Ich staune jeden Tag wieder, wie aus einem hilflosen Säugling ein kleiner Mensch wird, mit dem man von Tag zu Tag mehr anfangen kann. Natürlich habe ich das schon mal erlebt, aber trotzdem bleibt es auch beim zweiten und dritten Kind erneut ein Wunder.

Auf beide bin ich unheimlich stolz. Sie entwickeln sich so toll. Fast bin ich ein bißchen wehmütig, dass mir nun nur noch so wenig Elternzeit übrig bleibt, auch wenn ich mich sehr darauf freue wieder arbeiten zu gehen und weiß, wie toll es die Motte damals fand, als sie mit der Kita loslegte. Und da ich ja nur halbtags arbeite bleiben ja noch die Nachmittage…

Und die letzten zwei Monate werde ich nochmal so richtig genießen – wir fahren alle zusammen in Urlaub und haben auch sonst noch viel Familienzeit eingeplant….

Gibt es eigentlich Mamis unter Euch, die auch so ein unzufriedenes Quengelkind hatten, weil es einfach nicht vorwärts gehen will? Und wie war es, als endlich der Durchbruch kam? Ich bin sehr gespannt was Ihr erzählt…

Ich wünsche Euch ein schönes langes Pfingswochenende mit viel Familienzeit…

Eure Anna

 

 

 

 

 

 

 

Zwillinge Strand

So ein Tag am Meer ist ja immer wie ein Tag Urlaub. Jedenfalls geht es mir so. Ich liebe das Meer. Und den Strand. Ich könnte stundenlang am Strand sitzen und aufs Meer schauen. Das entspannt mich. Ich liebe die leichte Brise die immer weht und den unvergleichlichen Geruch des Meeres – nach Algen und Schlick und diesem frischen Wind. So riecht es wirklich nur am Meer.

Vor zwei Wochen haben wir spontan einen Sonntag in Travemünde verbracht und davon habe ich Euch heute ein paar Bilder mitgebracht. Zur Einstimmung auf den Sommer. Und weil es so wunderbar zum derzeitigen Wetter passt. Wir hatten nämlich an diesem Sonntag so tolles Wetter, dass wir tatsächlich ohne Jacke am Strand sitzen konnten.

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Wir sind eigentlich sehr oft in Travemünde. Weil die Großeltern meines Mannes dort wohnen. Und seit die Promenade einmal komplett runderneuert wurde, ist Travemünde gleich doppelt einen Besuch wert.

Am Tag unseres Besuchs gab es ein kleines Fest auf der Tornadowiese, also musste die Motte erstmal ausgiebig auf dem Trampolin hüpfen. Ihr kennt diese Trampoline, oder? Die Motte ist da ganz verrückt nach…

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Anschließend sind wir einfach ein bißchen entlang der Strandpromenade spaziert…

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…haben die wunderbare Sonne genossen…

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…uns an einem der kleinen Strandbuden ein Alster bestellt und dann am Strand in der Sonne gesessen, die vorbeifahrenden Schiffe bestaunt…

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und im Sand gebuddelt.

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Die Zwillinge waren zum allerersten Mal am Strand und fanden es – nach anfänglicher Skepsis – richtig toll.

Zwillinge Strand

Besonders der kleine Floh ist seitdem total verrückt nach Sand und hantiert – nun auch im eigenen Sandkasten – sehr süß mit Förmchen, Schaufel und Eimer. Und natürlich landet auch eine große Portion Sand im Mund (und der Windel :-) )

Strand Travemünde

Besonders schön ist übrigens der große Strand-Spielplatz an der Nordermole – am Ende der Strandpromenade. Wenn man in Richtung Vorderreihe läuft ist er eigentlich nicht zu übersehen.

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Alle Spielgeräte sind aus Holz, es gibt Klettertürme, Schaukeln, Rutschen, Wippen, Hängematten, Balancierbalken und, und, und. Highlight ist sicherlich das große Piratenschiff genau in der Mitte des Spielplatzes. Man kann sogar auf den Ausguck des Schiffes klettern. Die Motte war auf jeden Fall eine ganze Weile beschäftigt…

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Die paar Stunden am Strand vergingen wie im Flug – wir hätten gern noch viel länger dort gesessen. Aber wir waren am späten Nachmittag noch zum Kuchen bei Mottes Urgroßeltern eingeladen…

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…und mussten dann ja noch den Heimweg nach Hamburg antreten – nach einem Tag wie im Urlaub mit drei glücklichen, müden Kindern an Bord – die Wangen rot von der frischen Meeresbrise…

So geht ein perfekter Tag!

Eure Anna

 

 

 

 

 

 

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Erinnert Ihr Euch noch an meinen Bericht vom Diono-Event? Dort wurde uns ja der neueste Kindersitz aus dem Hause Diono – der Radian 5 – vorgestellt und genau erläutert, warum ein Reboarder so viel sicherer ist, als ein vorwärtsgerichteter Kindersitz. In der Theorie leuchtete das auch ein – aber wie sieht es mit dem Praxistest aus? Hält der Radian 5 wirklich was er verspricht?

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Wir dürften als eine von 10 Bloggerfamilien den neuen Radian 5 in den vergangenen Wochen ausführlich testen und heute möchte ich Euch gern von unseren Erfahrungen berichten. Mir persönlich ist bei einem Kindersitz nicht nur die Sicherheit – die natürlich an erster Stelle steht – sondern auch die Bequemlichkeit und das Design wichtig.

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Wir hatten bis zu diesem Test noch nie einen Reboarder in Gebrauch. Die Motte ist – nachdem sie der Babyschale entwachsen war, in einen normalen Sitz der Gruppe 1 umgestiegen. Damals war das Thema Reboarder noch nicht ganz so präsent wie heute. Zusätzlich muss ich gestehen, dass ich die Reboarder-Sitze für extrem teuer halte und mich immer gefragt habe, ob so ein Sitz diesen hohen Preis wirklich rechtfertigt. Umso gespannter war ich auf den Test – denn ich lasse mich natürlich gern überzeugen.

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Die Motte sitzt bisher in einem Sitz eines anderen Herstellers, für diesen Test ist sie mal eine Weile im Diono Radian 5 mitgefahren, und auch die Zwillinge haben den Sitz mal getestet. Ich muss jedoch sagen, dass ich die beiden im Moment noch lieber in der Babyschale transportiere. Das hat natürlich auch praktische Gründe, weil die beiden ja noch nicht laufen können.

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Was kann der Radian 5 also, was andere Sitze nicht leisten?

Der Radian 5 ist in drei verschiedenen Farben (schwarz, türkis, lila) erhältlich und zeichnet sich besonders durch seine wirklich innovativen Details aus. Als Nachteil empfand ich beim Auspacken zuerst das Gewicht des Sitzes. Er ist echt schwer und auch viel größer als alle Sitze die wir bisher besessen haben. Aber da wir ja auf der Veranstaltung gelernt haben, dass im Sitz ein durchgehender Stahlrahmen verbaut ist, verwundert das nicht. Der Stahlrahmen soll für noch mehr Schutz und Sicherheit sorgen – man kann sich sogar auf den – seitlich gekippten – Sitz draufstellen, ohne das irgendetwas knirscht oder bricht.

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Trotz der Größe des Radian 5 passen weiterhin drei Kindersitze auf unsere Auto-Rückbank, was uns enorm wichtig ist. Der Einbau ist unkompliziert, lediglich der Zusammenbau hat mich ein wenig Zeit gekostet – das mag aber auch an mir liegen, da ich bei Dingen wo es um die Sicherheit meiner Kinder geht lieber einmal zuviel prüfe, ob alles am richtigen Fleck sitzt,

Der Radian 5 kann bereits ab Geburt bis zum 7. Lebensjahr (oder bis zu 25kg Gewicht) verwendet werden und deckt somit alle Kindersitzgruppen (0, 1 und 2) ab. Das ist natürlich sehr praktisch, da man im Grunde nur einen einzigen Kindersitz anschaffen muss. So rechnet sich dann natürlich auch der, auf den ersten Blick, sehr hohe Preis. Möchte man den Sitz bereits ab Geburt nutzen, kann man dafür den mitgelieferten Neugeboreneneinsatz verwenden. Angeschnallt werden die Mäuse – wie auch in der Babyschale und den Sitzen der Gruppe 1 – mit dem sicheren 5-Punkt-Gurt-System.

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Nun ist die Motte ein Kind, dass gar nicht gern rückwärts fährt. Und auch der kleine Floh quengelt und jammert, wenn er in der Babyschale mitfährt. Er kommt erst zur Ruhe, wenn er mich, die Motte oder meinen Mann auf der Rückbank sieht. Dann kann er beruhigt die Augen schließen. Ich erinnere mich, dass das bei der Motte damals genauso war. Nun muss er da noch eine Weile durch, sollte es aber irgendwann – wenn er ein bißchen älter ist – ganz schlimm werden, kann man den Radian 5 auch als vorwärts gerichteten Sitz nutzen. Das finde ich wirklich enorm praktisch, denn irgendwann sind die Zwerge dann ja auch alt genug um vorwärts gerichtet mitzufahren. Wenn es soweit ist, muss ich trotzdem nicht extra einen neuen Sitz anschaffen.

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Positiv ist mir außerdem aufgefallen, dass die Sitzpolster wirklich bequem und weich sind, die Kopfstütze sehr gut gepolstert ist und man sehr viel Platz in dem Sitz hat. Die Motte und auch die Zwillinge konnten sich gut darin bewegen. Zudem finde ich die Farbe wirklich schick. Die Motte liebt außerdem den Getränkehalter als kleines zusätzliches Gimmick.

Übrigens kann man den Sitz sogar platzsparend zusammenklappen und in einer Transporttasche mitnehmen. Falls die Mäuse mal bei Oma oder Opa mitfahren wollen – was ja durchaus mal vorkommen kann :-)

Falls Ihr noch mehr Infos zu Diono wollt, schaut doch gern mal auf der Diono-facebook-Seite vorbei.

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Wir sind wirklich angetan vom neuen Diono Radian 5. Ich selbst hätte nicht gedacht, dass uns ein Rebaorder mal überzeugen könnte :-). Aber der Sitz ist in seiner Konzeption so bisher einzigartig auf dem Markt, bietet sehr viel Sicherheit und Komfort und ist dazu noch über einen extrem langen Zeitraum nutzbar – egal ob man die Kinder rückwärts oder vorwärts mitfahren lassen möchte. Der hohe Preis wirkt im ersten Moment abschreckend – rechnet man aber nach was man für drei Kindersitze, die man alternativ in dieser Zeit anschaffen müsste, zahlen würde, ist das Preis-Leistungsverhältnis des Radian 5 defintiv gerechtfertigt.

Welchen Sitz nutzt Ihr für Eure Kinder? Worauf achtet Ihr beim Kauf eines neuen Autositzes besonders? Wäre der Radian 5 auch etwas für Euch? Ich bin gespannt auf Eure Erfahrungen…

Habt eine schöne Restwoche

Eure Anna

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: MamiRocks

Schon lange gab es hier kein „Mal ehrlich Mama“-Interview mehr, was ich wirklich sehr bedauere. Aber nach der Geburt der Zwillinge im letzten Sommer wurde die Zeit von Monat zu Monat knapper. Dabei gibt es so viele tolle Mamas die ich gern noch dabei hätte. Weil mir diese Interviewreihe aber so am Herzen liegt, will ich sie nun wieder ins Leben rufen. Und starte daher heute wieder mit einem tollen Gast:

Zu Besuch ist die liebe Verena vom Blog „MamiRocks„…schon der Name ist super, oder? Und genau der ist auch Programm, denn Verena ist eine echte Powerfrau. Sie kommt aus Österreich, hat drei Kinder (einen großen Sohn und ein Zwillingspärchen) und deckt mit ihrem Blog vor allem die Themen Food, Yoga, Reisen und Vereinbarkeit ab. Ihre Texte sind klug, witzig und voll positiver Energie – und ich hoffe sehr, dass ich Verena vielleicht auch mal persönlich treffe um ihr zu sagen, wie leid es mir tut, dass ihr Interview- welches sie mir bereits im Februar gegeben hat – erst jetzt erscheint, aber dass ich seitdem wirklich sehr regelmäßig und gern ihren Blog lese :-)

Und jetzt kommt sie selbst zu Wort:

 Über die Mama und den Blog

Quelle: MamiRocks

Quelle: MamiRocks

Bitte stelle Dich kurz vor und erzähle, was uns auf Deinem Blog erwartet

Hallo, liebe Mamis, ich blogge auf mamirocks.com über alles, was mein Leben als Mutter ausmacht. Die neuesten Babybreie, Wickeltipps und Einschlafhilfen findet ihr bei mir aber nicht.

Meine Freundin Maia und ich schreiben auf englisch und deutsch über und für internationale Frauen, denen ihr Leben und ihre Persönlichkeitsentfaltung mindestens ebenso am Herzen liegt wie ihre Kinder. Unsere Themen reichen von Reisen und Tipps zur Freizeitgestaltung mit und ohne Kinder über Yoga bishin zu Ernährung, Food-Trends und Restaurantempfehlungen. Immer wieder geht es auch über unser Leben in Tirol – für mich nicht so fremd als Bayerin mit Landerfahrung – für Maia sehr anders als Russin, die fast 20 Jahre in Chicago hängen geblieben war.

Ich habe selbst 3 Kinder und bin Journalistin, vor allem für Food und Gastronomie, Reisethemen und alle meine Leidenschaften, siehe Blog.

Muttersein ist für mich…

…das wundervollste, was mir je passiert ist.

Wenn ich mal nervlich am Ende bin, dann tanke ich neue Kraft am besten beim…

Yoga oder einer Auszeit mit Freundinnen.

Jetzt mal ehrlich liebe Verena…

VerenaWagner04-03-2015

Quelle: MamiRocks

Welche Eigenschaft als Mama kannst Du an Dir nicht ausstehen? Und welche magst Du ganz besonders?

Ich finde, dass ich zu oft laut werde. Was ich gut kann, ist zuhören, sich in jemandes Lage hinein versetzen, vorlesen, lachen.

Bist Du spießiger geworden, seit Du Mama bist? Und wenn ja: in welchen Dingen?

Gezwungenermaßen ja: Ich sehe das aber nicht nur negativ, da mir die Struktur selbst gut tut, gerade was Tagesablauf und Ordnung halten betrifft. (Schwarzfahren und andere Jugendsünden vermisse ich auch nicht.)

Wie bringen Dich Deine Kinder am schnellsten zur Weißglut? Welche Eigenschaften Deiner Kinder bringen Dich auf die Palme?

Wenn sie die ganze Zeit miteinander streiten und fürchterliche Schimpfwörter gebrauchen. Auf Machtspielchen falle ich nach fast sieben Jahren als Mama nicht mehr so oft herein. Ich hasse es zudem, wenn Regeln schlicht ignoriert werden. Und wenn man mich lange genug anplärrt, platzt mir meistens irgendwann der Kragen.

Was magst Du nicht an Deinen Kindern und was besonders?

Ich liebe sie alle drei in ihrer Verschiedenheit und Einzigartigkeit. Sie sind wunderbar so wie sie sind.

Haben Dich Deine Kinder schon mal in eine peinliche Situation gebracht? In welche?

Mindestens 1 Million mal! Zu den Highlights gehört, als mein damals Dreijähriger im Supermarkt anfing, den schönen lila Osterhasen systematisch die Ohren abzubeißen – natürlich ausgewickelt. Auch toll war, als unser Großer letzten Herbst von einer Frau mit Besen gejagt wurde. Die wollte ihm eins überziehen, weil er die von ihr gepflegte Blumenrabatte für seinen Geburtstagsblumenstrauß abgeerntet hat, während ich zum Ratschen stehen geblieben bin. Er fühlte sich dabei voll im Recht, da wir davor zusammen am Wegesrand gepflückt hatten und er keinen Unterschied zur Anpflanzung erkannte. #passtdumalnichtauf

Welcher ist der beste Ratschlag, den Du jemals als Mama bekommen hast? Und auf welchen hättest Du gern verzichtet?

„Es sind alles nur Phasen“ ist zu meinem liebsten Mami-Mantra geworden.

Ging gar nicht: Münchner Berufsverkehr mit Zwillingswagen und Kleinkind an der Bushaltestelle: „Könnt ihr nicht nach 9 Uhr fahren?  Ihr habt doch den ganzen Tag Zeit!“

Und: Münchner Babymassage-Kurs mit dem ersten Kind: Trainerin fasst mein Kind an – dieses beginnt zu brüllen – vorher war es entspannt. Sie gibt mir eine Karte zur Therapie auffälliger Traumakinder – Hatte mein Baby vielleicht bloß keinen Bock auf Dich? Wie sagte eine Freundin (4 Kinder) damals? „Meine Kinder sind Seismographen für blöde Leute!“

Wie überredest Du Deine Kinder wenn sie etwas nicht wollen?

Ich bin der geborene Erpresser! Leider wenden die Kinder diese Methode jetzt auch bei mir an – Entweder-oder-Maßnahmen also besser gar nicht erst anfangen!

Welche Sorte Eltern nervt Dich so richtig?

Ich mag keine Besserwisser und Einmischer, die denken, ihre Art der Vorgehensweise sei die einzig richtige. Alles Kategorische – ob beim Essen, Stillen oder in der Kindererziehung lehne ich ab. Liebe Leute, hört doch einfach Euren Kindern zu und findet heraus mit was es euch und ihnen gut geht.

Findest Du andere Kinder manchmal nervig und warum?

Nervige Kinder tun mir leid, denn irgend jemand oder etwas ist dafür verantwortlich, dass sie so sind – niemals sie selbst.

Glaubst Du manchmal, dass Du eine schlechte Mama bist? Warum/in welcher Situation?

Nein, das denke ich nicht. Ich wäre nur gerne ruhiger und ausgeglichener und arbeite daran, nicht so ein Heißsporn zu sein. Ich finde es traurig, dass ich oft das Gefühl habe, nur wenn ich brülle, dringe ich zu den dreien durch und erreiche mein Anliegen. Ich thematisiere das und mit viel Geduld und Konsequenz hoffe ich, etwas ändern zu können.

Quelle: MamiRocks

Quelle: MamiRocks

Hast Du Deine Kinder schon mal als Ausrede benutzt? Wann?

Na klar! Als Familie ist einfach vieles schwierig vorhersehbar. Trotzdem versteht (fast) niemand, wenn man einfach sagt, mir ist das heute alles zuviel, ich komme nicht. Dabei ist es so wichtig auf seine eigenen Grenzen als Familie zu achten und frei zu sein Dinge auch mal abzusagen.

Was willst Du in der Erziehung Deiner Kinder auf keinen Fall so machen wie Deine Eltern? Und was auf jeden Fall genauso?

Autoritär versus bedürfnisorientiert! Viel Lachen, Vorlesen und einfach zusammen sein will ich beibehalten.

Mit wem kommt das Kind dreckiger vom Spielplatz? Wer ist ängstlicher? Wer konsequenter? Wer sorgt eher für gesunde Ernährung: Mama oder Papa?

So pauschal kann ich das nicht sagen. Es ist von Abenteuer zu Abenteuer verschieden. Generell bin ich aber eher Waldorf und Papa auf Sicherheit, mit Gabel essen und Hausschuhe anziehen bedacht. Dazu mehr im lustigen Beitrag zur Blogparade Unser Papa ist ein Superheld.

Was kannst Du von Deinen Kindern lernen?

Offen auf Neues zugehen, den Moment leben, ein gesundes Selbstbewusstsein!

Rechnest Du insgeheim manchmal zwischen Dir und Deinem Partner auf: so nach dem Motto: warum muss ich das eigentlich immer alles allein machen?

In sich rein fressen bringt nichts. Wenn ich so ein Gefühl bekomme, kommuniziere ich es. Das war ein langer Lernprozess.

Die Mama-Pflichten sind manchmal lästig: stillen, wickeln, anziehen etc. – für welche findest Du Ausreden, damit sie Dein Partner übernimmt, wenn es möglich ist?

Ich überlasse ihm gern die Küchenarbeit und das Einkaufen. Fingernägel schneiden macht auch er. Bei den Hausaufgaben wechseln wir uns ab. Bei uns ist oft nur einer von uns zuhause, der dann ohnehin alles übernimmt. Mehr über unser Rollenmodell gibt es hier zu lesen.

Die größte Lüge seit ich Mama bin ist…

„Jedes Kind kann schlafen lernen“ ist ein Buch, das die Welt nicht braucht! Setzt junge Mütter unnötig unter Druck. Klar lernt es jedes Kind, aber doch nicht so!

Was hast Du in der allerersten freien Zeit ohne Kinder gemacht?

Artikel geschrieben.

Was ist Familienglück für Dich (neben den allgemeingültigen Dingen wie Gesundheit o.ä.)?

Wenn wir alle gemeinsam am Küchentisch zum Essen versammelt sind.

Dein bisher schönstes Mama-Kind-Erlebnis war…

Kuscheln und von meinen Kindern getröstet werden mit Streicheln und vielen nassen Bussis: Wein doch nicht, Mami!

„Du bist die beste Mami der Welt!“

Wann hast Du Dir das letzte Mal die größten Sorgen um Deine Kinder gemacht?

Als meine Tochter mit 2 Jahren Blinddarmentzündung bekam und das tagelang im Krankenhaus nicht erkannt wurde und ich zusehen konnte wie sich ihr Zustand verschlechterte.

Quelle: MamiRocks

Quelle: MamiRocks

Welche Werte/Leitsätze o.ä. willst Du Deinen Kindern mit auf seinen Weg geben?

Sei Du selbst und liebe Dein Leben. Übernehme dabei aber Verantwortung für Deine Entscheidungen.

Nenne eine Sache (materiell), die aus Deinem Mama-Alltag nicht mehr wegzudenken ist, weil sie den Alltag erleichtert, schöner macht etc., und die Du jeder Mama ans Herz legen möchtest

VW-Bus (mit Allradantrieb)

Wenn Ihr ein ganzes Wochenende so viel Zeit und Geld hättet, wie Ihr wollt, was würdet Ihr machen/unternehmen?

Ans Meer fliegen zum Baden oder zum Skifahren mit persönlichem Butler, der sich um das Equipment kümmert.

Wenn Du Lust hast, hinterlasse hier noch den witzigsten “Kindermundspruch“  Deiner Kinder

Mama, spielen wir Schlagloch-Prinzessin? Ich heiß Loch und Du Schlag.

 

Liebe Verena, herzlichen Dank für Deinen Besuch und dafür, dass Du Dir die Zeit genommen hast all meine Fragen zu beantworten. Ich habe jetzt gelernt, dass ich in Zukunft besser auf „Wenn-Dann“-Erpressungen verzichten sollte, vielleicht verrätst Du mir einen Trick wie es anders funktioniert? :-). Ich freue mich wirklich wahnsinnig, dass Du dabei warst.

Ein paar Eindrücke und Bilder von „MamiRocks“gibt es übrigens auch auf facebook und Twitter. Schaut doch mal vorbei.

Ihr habt auch Lust mitzumachen und Rede und Antwort zu stehen? Dann schickt mir eine kurze Mail an familiemotte@email.de – ich freu´ mich auf viele spannende Antworten

Genießt die kommenden Tage – das Wetter meint es ja wirklich gut mit uns! Also ab in die Sonne :-)

Eure Anna

Große Geschwisterliebe - von Anfang an!

Liebe Verena,

Du weißt ja: ich habe Dir schon über facebook Mut gemacht. Nachdem ich Deinen aktuellen Blogbeitrag gelesen habe, ist es mir aber ein Anliegen das noch einmal ausführlich und mit Nachdruck zu tun. Denn ich glaube, dass es vielen Mamis da draußen so geht wenn das Geschwisterkind kommt. Uns Zwillingsmamis plagt vielleicht manchmal doppelt das schlechte Gewissen den großen Geschwistern gegenüber – aber ich glaube, dass man diese Gefühle durchaus auch hegen kann, wenn nur EIN Geschwisterchen kommt und damit die gesamte Familiensituation noch einmal durcheinander wirbelt.

Ich will Dir einige Dinge sagen: auch ich hatte in der Anfangszeit oft ein unheimlich schlechtes Gewissen meiner Motte gegenüber. Weil ich das Gefühl hatte, dass sie an allen Ecken und Enden zu kurz kommt. Weil ich kaum Zeit hatte mich intensiv mit ihr zu beschäftigen. Weil ich ständig ein Baby auf dem Arm hatte und die Kuschelmomente mit ihr plötzlich rar waren. Es ging sogar so weit, dass ich manchmal – wenn in der Mitte unseres Betts ein Baby schlummerte dachte: „Moment mal, dass ist doch Mottes Platz“. Es war schwer für mich loszulassen und zu akzeptieren, dass die Motte eigentlich viel lieber in ihrem eigenen Bett schlafen möchte. Sie wusste, dass sie weiterhin jederzeit zu mir kommen kann nachts – aber sie machte es einfach nicht mehr.

Wenn sie die Wahl hat – mit Mama spielen oder sich mit Freunden verabreden – sucht sie sich mit 100%iger Wahrscheinlichkeit die Freunde aus. Und das ist auch gut so. Denn ist nicht genau das unser Ziel? Unsere Kinder in die Welt hinaus zu lassen, Ihnen die Sicherheit und das Selbstvertrauen zu geben, dass sie brauchen um irgendwann einmal allein zurecht zu kommen? Wir bleiben Ihnen ja: als sicherer Hafen in den sie jederzeit zurückkehren können.

Während ich also so darüber nachdachte, dass die Motte immer öfter ihren eigenen Weg geht wurde mir klar: sie wird groß. Sie braucht mich vielleicht gar nicht mehr so intensiv wie früher. Sie ist sich sicher, dass wir sie weiterhin genauso lieben wie vorher. Dass sie unsere Liebe nicht teilen muss, sondern diese sich mit zwei weiteren Kindern verdreifacht hat. Dass genug Liebe für alle Drei da ist.

Denn: Unsere Großen – auch Deiner – haben ein paar Jahre Vorsprung, da hatten sie uns ganz allein. Das werden die Zwillinge nie erleben. Dein Großer weiß, dass Du ihn noch immer genauso liebst, auch wenn Du im Moment weniger Zeit für ihn hast. Und Exklusivzeiten nur für Euch beide werden wieder kommen. Die sind dann etwas wirklich Besonderes und Ihr könnt sie noch mehr genießen als früher. Im Moment kann ich Dir nur sagen wie wir es zu Beginn gemacht haben: wir haben die Zwillinge immer etwas früher ins Bett gebracht abends, so hatte die Motte noch eine ganze Stunde Zeit nur mit uns. Da dürfte sie dann selbst aussuchen was wir machen: basteln, malen, ein Spiel spielen, Vorlesen. Das hat sie sichtlich genossen.

Und am Wochenende habe ich die Zwerge oft einfach mal beim Papa gelassen und war zwei Stunden nur mit ihr unterwegs. Eis essen oder auf dem Spielplatz. Manchmal nur einkaufen – eigentlich war das völlig egal, Hauptsache wir hatten ein bißchen Zeit nur zu Zweit.

Die ersten Kinder bleiben immer etwas Besonderes. Das heißt nicht, dass man die nachfolgenden weniger liebt, aber die ersten haben einen eben zum ersten Mal zur Mama gemacht – man hat all´die kleinen Wunder zum ersten Mal erlebt. Diese unendliche Liebe. Ich kenne Deine Gefühle. Am Anfang denkt man: aber den Großen / die Große liebe ich am meisten von allen meinen Kindern. Weißt Du warum das im Moment so ist? Weil Dein Großer eben Vorsprung hat. Er hat schon ein paar Jahre mit Dir erlebt. Eure Liebe ist stetig gewachsen.

Aber das wird Dir mit den Zwillingen ebenso gehen. Wenn ich heute in die Gesichter meiner beiden Zwillingsmäuse schaue, dann weiß ich gar nicht wohin mit meiner Liebe.Und es ist einfach wunderbar, dass ich diese bedingungslose Liebe, die man gar nicht in Worte fassen kann, gleich noch zweimal erleben darf.

Große Geschwisterliebe - von Anfang an!

Große Geschwisterliebe – von Anfang an!

Und dann möchte ich noch loswerden: es ist ein wunderbarer Satz den Deine Leserin geschrieben hat:  „Du hast Deinem Großen Geschwister geschenkt“. Wie wertvoll das ist wirst Du merken, sobald Deine Zwerge mobiler werden. Es ist unglaublich, wie früh die Mäuse anfangen miteinander zu spielen. Die Zwillis himmeln ihre große Schwester an, die baut Höhlen für die zwei, reicht Spielzeug und Schnuller an, tröstet, umarmt, verteilt Küsschen und fängt bereits jetzt an ihnen die Welt zu erklären. Das ist einfach zauberhaft. Und wertvoll für alle drei. Vor ein paar Tagen lag die Große mit ihrer kleinen Schwester im Bett und plötzlich sagt sie: „Minimotte, ich lieeeebe Dich!“ Mein Herz schmolz dahin.

Natürlich werden die Drei auch mal streiten. So wie es Geschwister eben tun. Und mit wem könnte man das wohl besser als mit Geschwistern? Die werden einem nämlich bestimmt anschließend nicht die Freundschaft kündigen, sondern sich – wenns drauf ankommt – lieber gemeinsam gegen Mama und Papa verbünden.

Ich glaube, dass die Großen – wenn sich erstmal alles zurechtgezuckelt hat mit der neuen Situation – es gar nicht als so belastend empfinden, wenn die Mama nicht mehr ausschließlich für sie Zeit hat. Denn es macht doch eigentlich viel mehr Spaß mit den Geschwistern – anderen Kindern – zu spielen. Und Du hast mal gesagt, dass Dein Großer bereits fragt wo die Babys sind, wenn er Fotos aus der Zeit sieht, bei der Ihr noch zu Dritt wart. Ist das nicht wunderbar? Es bedeutet doch, dass er die Zwei bereits als Teil Eurer Familie sieht. Kinder sind oft so viel klüger als wir.

Natürlich ist es am Anfang anstrengend und man fragt sich, wo man die Zeit hernehmen soll sich auch noch mit den Erstgeborenen zu beschäftigen. Ständig  muss man ein Bedürfnis befriedigen. Ich habe mich nach der Geburt manchmal gefragt, warum wir uns für ein (in dem Fall zwei) weitere Kinder entschieden haben. Es war doch alles so schön eingespielt, die Große nun schon aus dem Gröbsten raus. Jetzt fängt das alles von vorne an. Aber mittlerweile hat sich meine Einstellung geändert. Ich möchte es nicht mehr anders haben. Auch wenn es immer noch Tage gibt, an denen ich mich völlig fertig frage, wie ich das alles schaffen soll, wie ich jedem Kind gerecht werden soll. Aber dann denke ich an die schlauen Worte der Blogprinzessin, bei der ich mir manchmal Rat hole, oder die mir Mut zuspricht, wenn es mal wieder ein Ätz-Tag war: „Du musst gar nicht mehr ständig um Deine Kinder rumhampeln, denn die haben sich jetzt auch gegenseitig und sind nie allein. Und manchmal wirst Du erstaunt sein, warum Du abgemeldet bist“ :-)

Und zum Schluss möchte ich Dir noch einen sehr klugen und befreienden Text ans Herz legen, den ich gerade kürzlich gelesen habe, und der ganz wunderbar zu diesem Thema passt. Er kommt von der wunderbaren Sarah vom Blog „Sarah plus Drei“. Zwar ist Sarah keine Zwillingsmami, aber auch sie hat ein 10 Monate altes Baby und macht sich Gedanken darüber, wie es nun so ist, wenn ein Geschwisterchen eingezogen ist. Unter anderem sagt sie: wir müssen dringend das schlechte Gewissen gegenüber unserem Erstgeborenen ablegen. Und erklärt auch warum. Und hat damit so Recht.

Du darsft natürlich traurig sein und weinen wenn Dir danach ist, aber versuche auch immer wieder Dir vor Augen zu halten, was für ein Geschenk drei gesunde Kinder sind und wie wunderschön das alles wird…Ich drück´Dich!!

Deine Anna

 

 

 

Bildrechte: Einer schreit immer

Heute gibt´s mal wieder einen Beitrag, der schon länger in meinen Entwürfen schlummert. Ich wollte Euch nämlich schon längst das eBook meiner lieben Blogger-Kollegin Anneliese Attersee vom Blog „Einer schreit immer“ vorstellen. Sie hat es nämlich – neben ihrem Blog und dem Job als Zwillingsmama – tatsächlich noch geschafft einen Ratgeber für werdende Zwillingsmamas zu schreiben, der – ganz ihr Stil – mit einer großen Prise Humor daherkommt.

Bildrechte: Einer schreit immer

Bildrechte: Einer schreit immer

Nachdem der erste kleine Schock verdaut ist, wenn der Arzt verkündet: „herzlichen Glückwunsch, da sind zwei schlagende Herzchen auf dem Ultraschall“, sollte man sich gleich das eBook von Anne zulegen. Denn beim Lesen steigt die Vorfreude auf das doppelte Glück mit Sicherheit. Denn ihr Buch kommt so erfrischend anders daher als alle bisherigen Zwillings-Ratgeber. Ich bin fast ein bißchen traurig, dass ich meine Zwillingsschwangerschaft schon hinter mir habe.

Das Buch beantwortet auf 60 Seiten viele Fragen über die Zwillingsschwangerschaft: was ist anders als bei einem Einling, wie wird die Geburt verlaufen, kann ich überhaupt spontan entbinden oder ist ein Kaiserschnitt unumgänglich und was muss ich alles anschaffen?

Wer jetzt denkt: „ach, das gibt es doch schon zigfach auf dem Markt“, dem kann ich nur entgegnen: „Nö, nicht in dieser Form“. Denn Anne listet nicht einfach eine schnöde Erstausstattungsliste auf, sondern lässt auch erfahrene Zwillingseltern zu Wort kommen, die ihre Anschaffungs-Tops und Flops verraten.

Bildrechte: Einer schreit immer

Bildrechte: Einer schreit immer

Im Laufe des Buches begleitet man außerdem Lisa durch ihre Zwillingsschwangerschaft und erfährt so bildlich von Woche zu Woche was im Körper der Mutter und mit den Kindern passiert. Der Körper verändert sich sichtbar und es wird zunehmend beschwerlicher. Und dennoch verläuft jede Schwangerschaft auch mit zwei Babys im Bauch individuell. Besonders anschaulich wird das durch die vielen Kommentare von Zwillingsmamas, die erzählen, welche Erfahrungen sie während der Schwangerschaft gemacht haben.

Abgerundet wird das Ganze durch Interviews mit den Experten Jana Friedrich (Hebamme), Melanie Bruckmüller (Ernährungsexpertin) und dem fantastischen Jesper Juul (Familientherapeut) sowie zwei Auflistungen am Ende des Buches, die Euch informieren welche Online-Shops Zwillingsrabatte geben und welche Firmen sogar Geschenke zur Geburt von Zwillingen verteilen.

Was ich persönlich sehr amüsant fand: die vielen kleinen Fakten über Zwillinge die sich zwischen den Texten verstecken. Oder wusstet Ihr, dass eineiige Zwillinge eine höhere Überlebenschance im Mutterleib haben als zweieiige?

Fazit: ein MUSS für ALLE werdenden Zwillingseltern. Nach der kurzweiligen und sehr unterhaltsamen Lektüre wird nicht die Angst und Sorge, sondern die Freude auf Eure Zwerge überwiegen. Ihr werdet wissen: ja, es wird hart – aber auch lustig, chaotisch und wunderschön. Nehmt die Herausforderung an und reiht Euch ein in die Reihe der Supermoms und Superdads!

Gibt es hier werdende Zwillingsmamis unter den Lesern? Was sind Eure größten Sorgen? Habt Iht schon alles für die Erstausstattung beisammen? 

Ich bin gespannt ob Ihr Annes eBook eventuell sogar schon kennt?!

Habt ein schönes Wochenende

Eure Anna

 

 

Blogger-Camp

Vorletzte Woche Freitag war ich tatsächlich 1,5 Tage ganz ohne Kinder unterwegs. Ich war nämlich zum Spielwaren Blogger-Camp von Galeria Kaufhof in Köln eingeladen und habe dort – zusammen mit ganz vielen anderen sehr lieben Blogerinnen – einen wirklich tollen Tag verbracht.

Aber komisch war das schon – so ganz ohne Kinder. Ist ja irgendwie paradox mit uns Mamis – da freut man sich darauf endlich mal ganz viel Zeit für sich zu haben – mal in Ruhe eine Zeitschrift zu lesen, ein Essen warm zu genießen, in Ruhe einen Kaffee zu trinken und bei Gesprächen nicht ständig unterbrochen zu werden. Und dann? Vermisst man die Mäuse so arg, dass man es kaum erwarten kann endlich wieder zu Hause zu sein und sie in die Arme zu schließen. Versteh´einer uns Muttis :-)

Dennoch habe ich das Event wirklich sehr genossen. Und deshalb möchte ich Euch heute ein bißchen davon erzählen.

Los ging es um die Mittagszeit mit einem leckeren Snackbuffet in der Kaufhof-Zentrale in Köln. Ich war sehr aufgeregt, denn ich wusste schon im Vorfeld, dass einige Blogerinnen dabei sein werden, die ich noch nicht kenne und hab´mich außerdem riesig gefreut ein paar bekannte Gesichter wiederzutreffen.

Blogger-Camp

Ich wechselte ich ein paar Worte mit der lieben Alina von „Liebling ich blogge – jetzt„, die so wunderschön schwanger ist und bald ihr zweites Kind erwartet. Außerdem war auch Christina von „Rabaukenmami“ dabei, die ich ja bereits kürzlich auf dem „Trunki“-Event kennenlernen dürfte. Endlich mal wiedersehen dürfte ich auch die – immer wunderschöne und top gestylte Mihaela – vom Blog „Beauty Mami“ (wie macht sie das nur?), die megasympathische Dajana vom Blog „Mit Kinderaugen“ mit ihrer zuckersüßen Mini-Chefin und Jana vom Blog „Miss Bonn(e) Bonn(e)„, die ich schon einmal auf dem Bloggertreffen von Dajana kennenlernen dürfte.

Und dann waren da noch die neuen Gesichter: Lisa von „StadtLandMama„, mit der ich sofort ein Gesprächsthema hatte, weil sie ja ebenfalls Zwillinge und eine Große hat und die so unglaublich herzlich, lustig und nett ist, dass ich ein bißchen traurig war, dass sie schon nach dem Essen gehen musste. Und Märry vom Blog „Kalinchens„, die bewundernswert ihr Leben als Halb-Alleinerziehende und Studentin wuppt und dabei so positiv und locker rüberkommt. Jenny vom Blog „Kinderglück„, die ich sofort ins Herz geschlossen habe und von der ich hoffe, dass wir uns mal wieder auf einem Event sehen um noch viel mehr zu quatschen. Nicht zu vergessen die drei tollen Bloggerinnen Mareike von „Lulu´s Stern„, Leonie von „Minimenschlein“ und Sandra von „Kleine Familienwelt„, mit denen ich gern noch intensiver gequatscht hätte, aber wie das so ist – ein Tag ist eben zu kurz.

Aber Ihr seht, wir waren eine illustre Runde. Der gesamte Tag stand unter dem Motto „play & meet“ und wir dürften einige spannende Vorträge hören, neue Spielzeuge kennenlernen und später bei einem gemeinsamen Teddy-Workshop noch unseren eigenen Teddy kreieren.

Los ging es mit der Vorstellung der neuen Disney-Princess-Figuren aus dem Hause Hasbro…die Motte wäre begeistert gewesen und hat sich unglaublich über die mitgebrachte Arielle-Puppe gefreut…

Vortrag

Princess

Wir konnten übrigens vor Ort einen Test machen, welche Prinzessin am ehesten unseren Charakterzügen entspricht. Und heraus kam bei mir: ARIELLE!

Test

Anschließend diskutierten wir mit Marc Hardenack von der Firma SpinMaster darüber, was Quality Time mit Kindern bedeutet und welches Spielzeug die Bedürfnisse von Eltern und Kindern erfüllt. Dabei stellte er auch einen fahrenden und blinkenden Spielzeugdino vor, von dem besonders der kleine Raubaukenjunge (der übrigens ALLEN die Schau stahl :-)) sehr fasziniert war.

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An dem Dino schieden sich die Geister, vom Kinetic Sand waren aber alle begeistert…

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Dann kam der für mich persönlich spannendste Teil des Tages: Mattel stellte den „ViewMaster“ vor. Das ist eine Brille, mit der man per Smartphone und App ferne Orte besuchen, das Weltall bereisen oder wilde Tiere ganz aus der Nähe betrachten kann. Das ganze ist für Kinder ab 7 Jahren geeignet und at mich total fasziniert.

View-Master

Viewmaster-I

Nach dem Ausflug in virtuelle Welten konnten wir uns mit köstlichen Waffeln, frischen Erdbeeren und Sahne stärken…

ERdbeeren-und-Sahne

…bevor wir beim gemeinsamen Teddy Workshop selbst kreativ werden dürften. Dazu wurden wir in drei Gruppen eingeteilt und sollten einen Teddy entwerfen, den wir selbst kaufen würden und der genau unsere Zielgruppe anspricht. Heraus kamen tolle Ideen und süße Exemplare, die nun von Kaufhof in die Produktion gegeben werden und dann eventuell tatsächlich in den Handel kommen. Sollte dem so sein, informiere ich Euch natürlich sofort.

Teddys

Workshop

Abgerundet wurde der Vortagstag mit einem Exkurs ins Bloggerrecht von der Kanzlei für Medienrecht Wilde Beuger Solmecke, der enorm spannend war. Leider waren wir bereits knapp in der Zeit und so fiel der Vortrag dann kürzer aus, als geplant. Wir alle hätten gern noch mehr erfahren und weitere Fragen gestellt.

Roncalli

Denn wir mussten los – für den Abend stand noch ein absolutes Highlight auf der Agenda. Wir dürften nämlich die Premiere der Roncalli – 40 Jahre Jubiläumstour besuchen. So endete der Abend mit viel Artistik, Clownerie und Illusion, bevor ich gegen 0.45 Uhr endlich müde ins Bett fiel.

SCHÖN WAR´S!! Vielen Dank liebes Galeria Kaufhof-Team für diesen fantastischen Tag!!

Playmobil

Am nächsten Tag hieß es für mich schon wieder früh aufstehen, denn ich musste den Zug zurück nach Hamburg erwischen. Und Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe, als ich meine Mäuse endlich wieder in die Arme schließen konnte.

Ich wünsche Euch eine tolle Woche!

Eure Anna

– Für diesen Beitrag wurde ich nicht bezahlt. Lediglich zum Event war ich eingeladen –